PC-Kurs: Heute besser?

Für die Klassen 5-6 der HeLa ist der PC-Kurs Gang und Gebe. Der Umgang mit Medien und Programmen, wie z.B. E-Mail Accounts oder Microsoft Word / LibreOffice Writer, sind unter anderem Bestandteil des Unterrichts, welcher durch PC-Kurs „Lehrer“ aus den Jahrgängen 9 und 10 von Schüler zu Schüler vermittelt werden sollen.

Leider sah dies in der Vergangenheit nicht immer so informativ aus, sonder oftmals chaotisch und nicht wirklich hilfreich. Doch seit damals ist jetzt bereits einige Zeit vergangen und deshalb fragen wir uns: Was hat sich so alles geändert?

Ja, Einiges hat sich geändert!

Zunächst mal ist ein wesentlich besserer Technikstandard gewährleistet, durch einige neue Errungenschaften, z.B. die Laptopwagen, von denen jedes einzelne Gerät mit einem neuen Linux-Betriebssystem ausgestattet wurde. Diese ersetzten die in der Vergangenheit oftmals nicht benutzbaren Windows XP-Betriebssysteme. Man braucht jetzt nicht mehr in die Computerräume gehen (in denen die Computer meist nicht funktionierten), sondern man braucht jetzt nur noch die Laptopwagen in die Klassenräume fahren. Außerdem wurde ein weiterer Themenschwerpunkt auf „Sicherheit beim Surfen“, richtiges Recherchieren und viele weitere Inhalte gelegt, die einem in der HeLa-Zeit helfen könnten. Auch die Lernatmosphäre wurde erheblich verbessert, da nun stets die jeweiligen Klassenlehrer anwesend sind.

Hoffentlich hält diese positiv steigende Tendenz auch in Zukunft so an!

Das Nepalprojekt

Alle 3 Jahre macht die Hela eine Fahrrad-Rallye, doch wofür eigentlich? Diese Rallye ist entstanden durch ein Projekt, das die Helene-Lange Schule seit 1987 ausführt, das so genannte Nepalprojekt. Das Nepalprojekt ist die größte UNESCO verbundene Aktion der Helene-Lange Schule und hilft vielen armen Kindern in Nepal eine Bildung zu bekommen, aber es wird auch im Sinne der Hygiene geholfen. Zwei Mal pro Jahr findet ein großer Nepalbasar statt, der Geld sammelt, das in Nepal für einen guten Zweck eingesetzt wird. Viele Klassen haben ihre eigenen Stände, wo sie selbst gemachte Artikel verkaufen. Von Waffeln, die vor Ort gemacht werden, zu Kleidungsstücken gibt es etliche Möglichkeiten sein Geld an eine gute Sache zu spenden und zu gleich eine Gegenleistung zu erhalten. Die alle 3 Jahre wiederkehrende Nepal-Rallye, die von der Schule veranstaltet wird, ist eine Fahrrad-Rallye, bei der Sponsoren, die von den Schülern selbst gesucht werden, einen Betrag spenden, der sich jedem Meter, den der Schüler fährt, erhöht. Letzte Nepal-Rallye wurden somit mehr als 100,000 Euro gesammelt. Mit diesem Geld werden Gesundheitsinstitutionen unterstützt, Schulen gebaut, Lehrer bezahlt und viele andere Dinge, die den Einheimischen helfen. Durchschnittlich kostet ein Grundschulkind 30 Euro pro Jahr, ein Lehrer 75 bis 135 Euro pro Jahr, je nachdem welche Schulstufe unterrichtet wird. Eine Krankenschwester kostet 90 Euro pro Jahr, was bedeutet, dass wir mit dem gespendeten Geld sehr viel anrichten können. Mittlerweile ist ein Spendenkreis weit über die Helene-Lange Schule hinaus einstanden, der jedes Jahr mehr Geld für die Kinder in Nepal sammelt.

Kommentar zum Callejon Konzert vom 14.02.2015

Die Band Callejon (zu deutsch „enge Gasse“) spielte am 14. Februar im Schlachthof Wiesbaden. Die 5-köpfige Metallcore-Band (gegründet 2002 in Düsseldorf) legte eine grandiose Show hin. Die Vorband Vitja war alles andere als mein Geschmack, aber Annisokag hatten einige coole Lieder. Um 21 Uhr war die Konzerthalle bereits gut gefüllt und die Stimmung war klasse. Jeder freute sich auf Callejon.

Endlich ging das Licht aus, Basti, Becker, Chris und Kotzi betraten die Bühne. Die Menge war am Jubeln. Sie spielten diverse Lieder, wie z.B. „Wir sind Angst“, „Schrei nach Liebe“ und „Kind im Nebel“. Als Zugabe gab es noch „Dunkelherz“ und „Blitzkreuz“. Besser hätte es einfach nicht sein können. Danach war jeder geschwitzt, müde und hatte überall Schmerzen (vielleicht war es wohl doch zu viel Mosch Pit (Fans, die auf und ab gegeneinander springen)). Um 24 Uhr ging ich überglücklich nach hause und fiel zufrieden ins Bett.

Hier die Trackliste:

 

  1. Wir sind Angst
  2. Schwule Mädchen
  3. 1000 PS
  4. Dieses Lied macht betroffen
  5. Lass mich gehen
  6. Dunkelherz
  7. Porn from spain
  8. Ich lehne leidenschaftlich ab
  9. Veni Vidi Vici
  10. Sommerliebe Kokain
  11. Krankheit Mensch
  12. Kind im Nebel
  13. Schrei nach Liebe
  14. Unter Tage
  15. Blitzkreuz
  16. Snake Mountain
  17. Porn from spain 2

Kommentar zum Filmprojekt „Gehenselt und Gegrätelt”

Der Film handelt von Verantwortung uns selbst und anderen gegen über. Zum einen geht es um das Geschwisterpaar Hänsel und Gretel, das sich für nichts außer sich selbst interessiert und um Marie, die sich eigentlich von ihrem aufdringlichen Freund Heinrich trennen will, um Moritz, der versucht seine Minderwertigkeitskomplexe hinter Muskeln zu verstecken und um Nils, der einfach alles für Marie tun würde. Es ist im Laufe von 6 Wochen ein ganzer Film entstanden, der sich aus vier verschiedenen Storys zusammensetzt, die ineinander verwoben sind. Die Klasse hat die Premiere eingeleitet mit etwas Musik, danach wurde ganz ausführlich die Entstehung und die Rollenverteilung des Filmes dargelegt. Das stieß beim Publikum auf großes Interesse, zu sehen, wie viel Arbeit hinter der Kamera eigentlich abläuft. Es gab immer wieder kleinere amüsante Auflockerungen der Stimmung durch kurze schauspielerische Darstellung oder z.B. Eisverkauf. Der Film kam sehr gut an bei allen Eltern, Verwandten oder Freunden. Da die Schauspieler sehr gut und überzeugend vor der Kamera gespielt haben, wurden kleinere Patzer mit dem Ton nebensächlich. Nach der Premiere bekam jeder Schüler einen Oskar verliehen und es wurde vielen freiwilligen Helfern gedankt, durch die dieses Projekt erst möglich gemacht wurde. Der Regisseur Hr. Linke, wie auch die Klassenlehrerin Frau Hanewald waren begeistert von dem entstanden Film und dem starken Zusammenhalt der Klasse. Viele Eltern meldeten auch zurück, dass dieser Film auch nur so gut werden konnte, weil alle Beteiligten eine tolle Arbeitsmoral an den Tag legten. Alles in allem ist es ein toller Film geworden, wie auch ein spannender und abwechslungsreicher Premierenabend, der allen Zuschauern lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

 

Der Schüleraustausch der HeLa

Das Austauschprojekt bietet Schülern des neunten Jahrgangs eine Reise in viele Länder an. Zum Beispiel kann man Finnland, Spanien, die USA und viele anderen Länder für bis zu vier Wochen besuchen und bei einer Gastfamilie unterkommen. Im Projekt selbst lernen die Schüler Verantwortung zu übernehmen, selbständiger zu werden und auch die Sprache und Kultur besser kennenzulernen. Während des Aufenthalts im Ausland besuchen die Schüler gemeinsam mit dem Schüler der Gastfamilie die Schule und nehmen am Unterricht teil. Mittags wird oft gemeinsam Etwas unternommen und man geht z.B. in die Stadt, um Essen zu kaufen, oder trifft sich mit Freunden. Am Abend unternimmt man meistens Etwas mit der ganzen Familie und geht auch manchmal zu Restaurants abends raus. Am Wochenende besucht man oft diverse Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Ortes, oder betreibt andere Freizeitaktivitäten, z.B. eine der lokal beliebten Sportarten. Während des Austauschprojekts hat jeder Schüler die Aufgabe über seine Erlebnisse zu berichten. Oft werden anhand von Power Point Präsentationen die verschieden Länder anderen Schülern vorgestellt, um z.B. Vergleiche ziehen zu können. Der Austausch wird über die Schule organisiert, jedoch übernimmt die Schule keine Kosten für den Flug usw. In den meisten Fällen kommen die Austauschpartner der jeweiligen Schüler auch nach Deutschland, um die gleichen Erfahrungen zu sammeln. Sogar Leute, die nicht ihr gewünschtes Land für den Austausch bekamen, waren trotzdem sehr zufrieden. Jedoch wird man natürlich nicht zum Austausch gezwungen. Die Schüler, welche diesen nämlich nicht tätigen, führen in dieser Phase ein Praktikum bei einem Betrieb durch. Also ist für jeden etwas dabei. Insgesamt war der Großteil der Schüler sehr von dem Austausch begeistert und würden es jedes Mal wieder tun.

Die Valentinstags-Aktion

Auch dieses Jahr hat die SV wieder eine Valentinstags-Aktion gestartet. Seit dem 9.02.2015 konnten die Schüler und Schülerinnen sich gegenseitig Rosen bestellen. Diese wurden dann am 18.02.2015 von der SV verteilt. Sie wurden erst so spät verteilt, weil der Valentinstag ja ein Samstag ist und Montag und Dienstag schulfrei war. Für alle, die nicht wissen wann der Valentinstag ist: Es ist der 14. Februar. Die Rosen konnte man im SV-Büro des 2. Stocks und im 1. Stock kaufen. Jede Rose kostete einen Euro. Zudem gab es eine Rose gratis, wenn man drei gekauft hat. Das ganze System läuft sehr ähnlich wie das der Nikolaus-Aktion, die immer im Dezember stattfindet. Dort werden statt Rosen Nikoläuse aus Schokolade verkauft und dann von der SV verteilt. Bis zum 13.02.2015 konnten in jeder Pause Rosen gekauft werden. Die SV hat in der ganzen Schule Plakate aufgehängt, um die Schüler über die Aktion zu Informieren. Diese hingen fast überall in der Schule. Am 18.02.2015 hatten dann auch ein paar Schüler und Schülerinnen eine Rose in der Hand.

Kommentar zum Theaterstück „Das Tier in mir”

Das Theaterstück zeigt, wie das friedliche, demokratische und solidarische Zusammenleben auseinander brechen kann. Das Stück „Das Tier in mir“ beruht auf dem Roman „Der Herr der Fliegen“ von William Golding. Es handelt von einer Gruppe Kinder und Jugendlicher, die mit einem Flugzeug über dem Pazifik abstürzen. Sie können sich fast alle auf eine einsame Insel retten, auf welcher die unterschiedlichen Schülergruppen aufeinander treffen. Die Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse hatten vier Wochen Zeit dieses Theaterstück auf die Beine zu stellen und am 6. Februar 2015 war bereits die Premiere. Mitwirkende, wie auch Zuschauer waren begeistert von dem Theaterstück. Es war eine traumhafte Strandkulisse aufgebaut, wie auch ein schauriger Wald (Dschungel). Die Schüler hatten alle selbst angefertigte T-Shirts an. Die Klasse dankte vielen Sponsoren, die, wie sie meinten, so ein tolles Theaterstück erst möglich gemacht hätten. Die Regisseurin, Iris Atzwanger, beschrieb die Klasse wie auch die gemeinsamen Zusammenarbeit als toll. Sie meinte, die Klasse wäre zwar manchmal ein chaotischer Haufen, der aber immer perfekt füreinander einstehen würde. Diese Meinung vertraten auch viele andere Personen, die an dem Projekt beteiligt waren. Dadurch, dass alle so gut zusammen gearbeitet haben konnte so ein tolles Stück entstehen. Die Schüler nahmen die Premiere als eine tolle Aufführung wahr, wenn auch mal ein kleiner Patzer unterlief. Die Stimmung war dementsprechend sehr entspannt und fröhlich bei der anschließenden Premierenfeier. Alle Eltern sagten wie begeistert sie wären, dass ihre Kinder in so kurzer Zeit etwas so Tolles auf die Bühne gebracht haben. Diese Meinung teilten auch andere Zuschauer wie Frau Bietz und Frau Görisch, die beide von einem gelungen Theaterstück schwärmten, da dieses Theaterstück genau das gezeigt und verdeutlicht hat, was bei diesem Projekt gefördert werden soll, nämlich der Zusammenhalt der Klasse. Alles in allem war es ein gelungenes Theaterprojekt, das auf sehr viele positive Rückmeldungen stieß und jeden Einzelnen zum Nachdenken anregte.

Wiesbadener Liliencup

Wie jedes Jahr im Januar fand dieses Jahr am 18. und 19. Januar wieder der Wiesbadener Liliencup statt. Allerdings in neuer Umgebung. In den letzten Jahren wurde das Fußballturnier in der Halle am Elsässer Platz ausgetragen. Dieses Jahr fand es zum ersten Mal in der neuen Halle am Platz der Deutschen Einheit statt. Der Liliencup ist ein U17 Fußballturnier, was jedes Jahr in Wiesbaden ausgetragen wird. Bei diesem Turnier sind immer viele junge Fußballtalente dabei. Viele von diesen sind mittlerweile berühmte Profis geworden, z.B. Thomas Müller, Mats Hummels oder Lukas Podolski. Jedes Jahr sind die U17 Mannschaften von großen Vereinen da. Dieses Jahr haben Bayer Leverkusen, Red Bull Salzburg und der Hamburger SV mitgespielt. Im Halbfinale dieses Jahres standen der Hamburger SV gegen Mainz 05 und Red Bull Salzburg gegen SK Slavia Prag. Dort konnten sich dann Hamburg und Salzburg durchsetzen. Das Finale konnte nach regulärer Spielzeit niemand für sich entscheiden. Nach Toren von Hannes Wolf (Salzburg) und Patrick Storb (Hamburg) hieß es nach 15 min 1:1 Verlängerung. In der ersten Halbzeit der Verlängerung schoss Max Meyer für Salzburg dann das entscheidende Tor. In der zweiten Halbzeit konnte Hamburg dann kein Tor mehr schießen. Valentino Jovic von Red Bull Salzburg wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Diesen Preis haben auch einige Bundeliga Profis bekommen, wie zum bespiel Marc Stendera , der den Preis 2013 bekam und mittlerweile für Frankfurt in der Bundesliga spielt. Außerdem wurde Finn Dahmen von Mainz 05 zum besten Torhüter gewählt und Khaled Mohssen vom Hamburger SV zum besten Torschützen. Am Finaltag waren in der Halle ungefähr 1500 Zuschauer. Nächstes Jahr geht es dann am 23 und 24.1.2016 weiter.

Das Film – und Theaterprojekt

Jedes Jahr produzieren Schüler der Helene-Lange Schule Filme und führen Theaterstücke auf. Über die sechs Jahre die die Schüler in der Helene-Lange Schule verbringen kommen ganz viele kleine und große Projekte auf sie zu. Mit Abstand das größte Projekt ist das Film- und Theaterprojekt, welches jedes Jahr von dem 9. Jahrgang durchgeführt wird. Bereits im achten Schuljahr müssen sich die einzelnen Klassen für eines der beiden Projekte entscheiden. Jedes Jahr gibt es zwei Theater- und zwei Filmprojekte. In einem Casting wird dann entschieden welche Klasse welches Projekt durchführt. Für das Casting können sich die Schüler etwas Kreatives einfallen lassen und müssen damit überzeugen, um ihr Wunschprojekt zu bekommen.

Danach vergehen dann noch einige Monate, bis das Projekt dann in der 9. Klasse wirklich startet. Es gibt zwei verschiedene Zeiten zu denen je ein Film- und ein Theaterprojekt gleichzeitig starten. Ein Theater- und ein Filmprojekt starten nach den Herbstferien und die anderen beiden nach den Weihnachtsferien. Seit der fünften Klasse gucken sich die Schüler die Ergebnisse der Projekte an und bekommen von den Schülern erzählt, wie es in den Projekten so abläuft.

Das Theaterprojekt dauert fünf und das Filmprojekt sechs Wochen. In dieser Zeit fällt für die Schüler der Unterricht aus, doch auch diese beiden Projekte bringen Arbeit mit sich. Die einzelnen Klassen bekommen von der Schule 500 Euro und einen professionellen Regisseur, welcher sie anleitet und unterstützt. Kurz vor dem Ende des Projekts kommt dann der Höhepunkt, die Premiere. Vor den Eltern, vor Lehrern und anderen Gästen wird das Ergebnis dann zum ersten Mal vorgeführt, es werden Reden gehalten und danach noch gefeiert. In der darauf folgenden Woche kommen dann noch die Vorführungen für die Schüler.

Windräder in Wiesbaden?

Um die Förderung von erneuerbaren Energien anzutreiben und CO2 einzusparen, wird schon seit längerer Zeit über Windkraftanlagen (Windrädern) auf dem Taunuskamm verhandelt. Für dieses Vorhaben überprüfte die Stadt und eine Tochtergesellschaft der ESWE (ESWE Taunuswind), ob der Standort zwischen Wiesbaden und Taunusstein für die höchstens zehn geplanten Windräder geeignet ist.

Das Projekt besteht aus fünf Phasen. In Phase eins ging es darum, einen passenden Standort zu finden. Bei diesem müssen zum Beispiel die Windverhältnisse stimmen. Dazu war ein Windgutachten nötig. In Hessen ist mindestens die Windgeschwindigkeit von 5,75 Meter pro Sekunde für den Standort von Windrädern vorgeschrieben. Auf dem Taunuskamm erreicht der Wind eine Geschwindigkeit von 6,6 Metern pro Sekunde. Die Planungsversammlung Südhessen hat der Errichtung der Windräder auf der Hohen Wurzel zugestimmt.

Das Projekt befindet sich zurzeit in Phase zwei, in der der Artenschutz der dort lebenden Tiere und die Testung der Flora und Fauna begutachtet werden. Die Flora und Fauna wäre laut Gutachten von möglichen Windkraftanlagen nicht zu stark beeinträchtigt und bestehe weiterhin stabil. In dieser Phase stehen weitere Untersuchungen u.a. im Bezug der Auswirkungen auf die Menschen aus.

Auf Phase zwei folgen die Phasen drei, vier und fünf. Sie beinhalten das Genehmigungsverfahren, die Errichtung und den Betrieb.

Das Projekt der Windräder auf dem Taunuskamm befürworten SPD und Grüne. Während die FDP eine klare Gegenposition eingenommen hat, bezog die CDU bisher noch keine Stellung. Die FDP unterstützt die Bürgerinitiative „Rettet den Taunuskamm“. Diese sammelte die vorgegebene Anzahl von Unterschriften für einen Bürgerentscheid, damit keine Windräder auf dem Taunuskamm entstehen. Wegen eines Formulierungsfehlers kann dem allerdings nicht stattgegeben werden, weil es nach Meinung der Stadt gegen ein Gesetz verstößt. Daraufhin will die Bürgerversammlung mit Hilfe des Verwaltungsgerichts erreichen, den Bürgerentscheid trotzdem durchzuführen.

Neuer Mensaanbieter?

Wussten Ihr es schon? Es stimmt, die Helene-Lange-Schule bekommt schon wieder einen neuen Mensaanbieter. Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass El Tucano sich um die Essensversorgung gekümmert hat. Der Grund ist, dass viel zu wenig Schüler das Essensangebot genutzt haben.

Ab dem 02.02.2015 wird sich die Primus Service GmbH um unser Mittagessen kümmern. Die Primus Service GmbH ist ein Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern. Wie bereits El Tucano arbeitet Primus zusammen mit MensaMax.

Bis auf den Projektnamen bleiben die Zugangsdaten gleich. Das mögliche Restguthaben wird sich am 31.02.2015 von dem alten Projektnamen auf den Neuen übertragen. Die Preise des Essens bleiben weiterhin bei 4,50€. Ob das Essen besser schmeckt, als das Essen von El Tucano, wird sich noch zeigen.

Wir sind gespannt auf das neue Essen von Primus.

Hat sich der Nepalbasar verändert?

Hat sich der Nepalbasar verändert und wie nahmen die Besucher ihn wahr?

Wissen die Besucher wohin das Geld gespendet wird, welches eingenommen wird?

Bei der Vielfältigkeit der Stände gab es leider keine Überraschungen für die diesjährigen Besucher. Es gab viele Essensstände, die sich in ihrem Angebot nicht stark unterschieden. Sehr viel Abwechslung kam dabei leider nicht auf. Das Feste Vorhaben „Gastlichkeit“ bereitete in der Mensa wie auch viele Jahre davor schon, wieder Essen für viele hungrige Besucher vor. Dieses Jahr wurde nepalesisches Essen angeboten. Für die Besucher war die Mensa mit ihrem Essen ein willkommener Ort, da man sich dort auch mal in Ruhe hinsetzen konnte, um sein Essen zu genießen. Das war leider bei den meisten Essensständen nicht der Fall. Es gab viele „kleinere“ Veranstaltungen, die auf sehr viel Freude bei den Besuchern stießen. Im Eingangsbereich wurde ein Teil der Fläche genutzt, um Aufführungen(Programm) vorzuführen. Die Aufführungen der Schülerinnen und Schüler kamen bei den Besuchern sehr gut an, leider war der Ort nach Meinung der Besucher falsch gewählt. Vor den Treppen kam es zu einem sehr großen Gedrängel. Das lenkte die Besucher sehr stark von den Aufführungen ab. Es drängte sich auch die Frage auf, was im Falle einer Panik passiere. Aber die Besucher wünschen sich dieses zentrale Angebot an Aufführung zu erhalten, nur ein anderer Ort sollte gewählt werden. Sehr viele Besucher waren sehr genau informiert wohin das Geld gespendet wird. Im Großen und Ganzen war es wieder ein gelungener Nepalbasar, der zum Wiederkommen anregte. Sollte man beim nächsten Nepalbasar vielleicht auf mehr Abwechslung und Programm für die Besucher setzen?

Wer war Helene Lange?

Wir benutzen ihn jeden Tag, HeLa hier HeLa da, aber wisst ihr eigentlich woher der Name stammt? Der Name kommt aus einer kleinen Stadt im Norden Deutschland, Oldenburg. Dort wurde Helene Lange am 9. April 1848 geboren. Als sie nur 6 Jahre alt war, starb ihre Mutter. Helene bildete sich zur Lehrerin aus und nahm 1871 ihren Lehrerinnenexamen ab, mit dem sie bis 1876 als Hauslehrerin tätig war. 1876 fing sie an an einer privaten höheren Mädchenschule zu lehren, was viel Einfluss auf ihr späteres Leben als Frauenrechtlerin hatte. Sie fing an sich für die Gleichheit der Bildungs- und Berufschancen der Frauen einzusetzen, denn sie war überzeugt, dass sie durch weiblichen Einfluss, der in ihren Augen fehlte, Entwicklungen der männlich geprägten Welt korrigieren könnte. 1887 veröffentlichte sie „Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung“ als Begleitschrift einer Petition, in der sie die Ausbildung der Mädchen schärfstens kritisiert. Einige Jahre später gründete sie den Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenverein, wodurch ihr es später auch gelang, dass 1896 erstmals sechs junge Frauen in Berlin die Reifeprüfung ablegen konnten. Aus diesem Erfolg wurde später auch die Helene-Lange-Schule gegründet, auch wenn sie ein bisschen anders war als wir sie jetzt kennen, da sie ursprünglich ein Mädchengymnasium war. Später jedoch erlitt Helene Lange eine Sehbehinderung, was ihre Arbeit als Frauenrechtlerin und Pädagogin stark einschränkte. Dennoch hat sie viele Erfolge erzielt, die wir heute noch an unserer Schule erkennen können.

Nepalbasar 2014

Weihnachtskugeln liegen auch zum Kauf bereit

Verschiedene Gerüche füllen den Raum. Zwischen Klangschalen, traditionellen Filzwaren und dicken Paketen gefüllt mit Tee und exotischen Kräutern, liegt wiedermal das Herzstück des alljährlichen Nepalbasars der Helene-Lange-Schule. Und wie jedes Jahr bietet jeder einzelne Jahrgang eigene Attraktionen, um seinen Teil zum Spendensammeln für Nepal beizutragen. Kein Aufwand wurde gescheut und es scheint, als würde die ganze Schüler- und Lehrerschaft mit vollem Elan dabei sein.

Um wirklich keinen Punkt auszulassen, folgt hier nun der volle Report:Nepalbasar2014_Bild3

Im 4.OG lockte Jahrgang 6 mit leckerem Süßkram, wie Waffeln oder Popcorn, aber auch miteiner Menge Gebasteltem, z.B. Origami Tiere.

Im 3.OG dann der große Höhepunkt. Die UNESCO-AG nahm alle Mühen auf sich, um Verkaufsstände, prall gefüllt mit nepalesischen Waren, vorzubereiten und zum Verkauf anzubieten. Unter anderem fanden sich handgefertigte Filz- und Textilwaren, verschiedener Schmuck, Curry und andere Produkte schnell in den Armen glücklicher Kunden wieder. Aber auch in den anderen Räumen, jenseits des Konsumtrubels, konnten sich Besucher an verschiedenen Projektständen rund um Nepal erkundigen. So vermittelten Werbebanner, Infotexte, Fotos, Spiele und Karten alles Wissenswerte zur Nepalpatenschaft der HeLa. Falls trotzdem noch Informationsbedarf bestand, waren Frau Vitali & Co permanent für ein Gespräch zur Stelle.

Nepalbasar2014_Bild2Im 2.OG freuten sich die neuen 5er endlich auch aktiv am Nepalbasar mitzuwirken, sowie sie es teils von ihren Geschwistern erzählt bekommen haben. Sie verkauften neben frischen Waffeln auch eine besonders bunte Auswahl an verschiedenen Filz- und Häkelwaren. Zudem konnte man auch die HeLa-Experts dabei erwischen, wie sie in einer Schulführung für Interessierte näher das Schulportrait erzählten.

Im 1.OG bzw. im EG reihten sich Attraktion um Attraktion. Bereits im Eingangsbereich wurde ein spektakuläres Programm an Musik, Gesang, Improtheater und Geschichten geboten. In der Turnhalle konnte man sich beim Bogenschießen beweisen, während das Team der Gastlichkeit mal wieder neben den verschiedenen anderen Essens-Angeboten in der Schule eine gute Verpflegung gewährleistete. So gab es in der Mensa ein reichhaltiges Angebot an Essen, unter anderem auch nepalesischem.

Was den Nepalbasar wirklich ausmacht, beantwortete unsNepalbasar2014_Bild1 ein Besucher: „ Den Nepalbasar macht aus, dass man ohne jegliche Hemmungen einkaufen kann. Egal was oder wie viel man kauft, die Verknüpfung von Einkaufen und gutem Tun ist allgegenwärtig.“ Ein anderer Besucher geht sogar noch weiter und spricht von der Wichtigkeit des Basars für Wiesbaden: „Ich besuche den Nepalbasar dank meiner Kinder schon seit 13 Jahren. Es ist die Konstanz, welche die HeLa als Schule und in ihrem globalen Engagement repräsentiert. Gäbe es keinen Nepalbasar, würde Wiesbaden nicht nur ein vorweihnachtlicher Basar fehlen, nein, die Stadt hätte auch ein kulturelles Event weniger.“