Schulportrait – Über uns

Du willst mehr über die Schule mit den gelben Fenstern erfahren? Dann bist du hier genau richtig! Hier wirst du über Projekte und die Geschichte der Schule informiert. Auch für Interessenten der Schule gibt es hier genug über die HeLa zu finden. Im Ressort Schulportrait steht die Schule als Ganzes im Mittelpunkt. Dies umfasst Vorstellungen von Projekten unserer Schule, sowie Lehrerportraits. Unter anderem findet man hier genaueres über Hintergründe der Schule. Regelmäßig erscheint ein neues von uns zusammengestelltes Lehrerportrait von einem/r zufälligen Lehrer/in der Schule. Außerdem werden, solange benötigt, stetig Texte mit generellen Informationen zur HeLa kommen. Das Redaktionsteam des Ressorts Schulportrait wünscht dir viel Spaß beim Lesen der Artikel.

Graue Wände – Unser Schulhof sollte verschönert werden

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GraueWaende_2Unser Schulgelände ist geräumig, jedoch werden große Teile des Schulhofs von grauen und tristen Wänden dominiert. Unsere eindrucksvoll bemalte Turnhallen-Fassade ist zweifelsohne ein Markenzeichen, welches meiner Meinung nach ruhig weiterhin Bestand halten sollte, allerdings gibt es ebenfalls zahlreiche kahle Flecken. So vermittelt das schlicht grau gestrichene Mensa/Aula Forum einen erdrückend traurigen Eindruck. Die oberen Wände der Turnhalle werden von einigen teils recht ansehnlichen, jedoch illegal gesprühten Graffitis geziert und die wohl eher selten genutzte Kletterwand des Chemie Gebäudes vegetiert fragwürdig vor sich hin.

Ein künstlerischer Neuanstrich würde ohne Frage ein freundlicheres Image vermitteln, wenn nicht gar mit ein wenig Glück das Problem illegaler SchmierereienGraueWaende_3 aus der Welt schaffen. Kurz gesagt, ein erstrebenswertes Projekt in Kooperation mit kunstinteressierten Schülern, dessen qualitativen Graffiti-Talente unter Beweis gestellt werden könnten.

 

Welche Projekte gibt es an der HeLa?

Die Helene-Lange-Schule wird nicht umsonst eine Versuchs-/Projektschule genannt. Fast in jedem Schuljahr hat jeder die Möglichkeit den persönlichen Umfang an Wissen und Erfahrungen durch viele Projekte und Praktika zu vergrößern.

Schon im ersten HeLa-Jahr beginnen die Schüler mit dem sogenannten Tierpraktikum, bei dem man sich sozial engagiert, indem man z.B. in einer Hilfestation für kranke Tiere hilft. Schon dort lernt man, was es heißt, Verantwortung für Etwas zu übernehmen. Gerade im jungen Alter ist dies sehr unbekannt und anstrengend, doch der Großteil der Schüler gab positive Rückmeldungen dazu ab.

In der siebten Klasse kommt das zweite Praktikum der HeLa-Laufbahn, das Kindergartenpraktikum. Hier besucht und arbeitet man für drei Wochen in einer Kindertagesstätte, wo es meistens sehr viel für die Schüler zu tun gibt. Die Kinder brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und vor allem Hilfe in den für uns alltäglichen Dingen, wie z.B. Jacke und Schuhe anziehen. Man kann es eben nicht direkt auf Anhieb. Nach der Beendigung des Praktikums sind die Kinder meistens sehr traurig darüber, dass die Praktikanten wieder gehen müssen. Die Betreuer/innen waren immer froh, Entlastung und Hilfe mit den Kindern zu bekommen, weswegen sie umso dankbarer waren.

In der achten Klasse kommt das nächste Praktikum auf jeden zu, das Betriebspraktikum. Hierbei handelt es sich um ein dreiwöchiges Praktikum in einem Betrieb, der von den Schülern ausgewählt werden darf. Natürlich bekommt man nicht immer seine Erstwahl , weil viele Betriebe keine Praktikanten nehmen. Jeder muss an diese nämlich auch Bewerbungen schreiben und hoffen, dass er/sie angenommen wird. Gerade in diesem Praktikum lassen sich viele Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln. Der Großteil der Schüler hatte sehr viel Spaß in Betrieben, wo man selbst mal handwerklich etwas machen darf. Büro-Betriebe wurden von vielen eher als langweilig und schlecht gewertet, weil man dort nicht wirklich etwas zu tun hat.

Im gleichen Schuljahr noch gibt es das Alt und Jung Praktikum, wo die Schüler Zeit mit einer älteren Person ihrer Wahl verbringen. Jedoch dürfen es keine Verwandten sein. Auch dieses Praktikum ist sehr empfehlenswert durch das große Erhalten von Erfahrungen.

Außerdem findet im achten Schuljahr das sogenannte Englisch-Theater statt. Hier kommen für drei Wochen Schauspieler aus Großbritannien in die Schule, um mit den Schülern ein kleines Theaterstück auf die Beine zu stellen. Das Endprodukt wird vor den Eltern vorgetragen.

Nach dem vollen achten Schuljahr geht es im neunten direkt weiter mit dem Film-/Theaterprojekt(mehr Informationen dazu im Text „ Das Film- und Theaterprojekt“).Hier arbeiten die Schüler über fünf Wochen hinweg ein Theater oder Film mit Hilfe eines professionellen Regisseurs aus. Das Endprodukt wird vor den Eltern und der Schülerschaft vorgeführt.

Mitte des neunten Schuljahres gibt es dann den Schüleraustausch(mehr Informationen dazu im Text „Der Schüleraustausch der HeLa“). Hier haben die Schüler die Chance für mehrere Wochen ins Ausland zu fliegen, um neue Kulturen und Sprachen kennenzulernen.

Im zehnten und letzten Schuljahr gibt es noch das Sozialpraktikum. Hier haben die Schüler die Entscheidung. Entweder sie suchen sich eine soziale Einrichtung in ihrer Umgebung, oder sie gehen mit anderen Schülern aus dem Jahrgang nach Görlitz, wo sie auf sich alleine gestellt sind, weil sie zusammen in einer Wohngemeinschaft leben. Das alles natürlich ohne Lehrer. Beide dieser Möglichkeiten gehen drei Wochen und sind unglaublich voll an persönlichen Erfahrungen für das spätere Leben. Oftmals arbeiten die Schüler mit geistig und körperlich behinderten Menschen. Dieses Praktikum ist deswegen im Vergleich zu den vorigen Praktika ganz anders. So auch die Aussagen vieler Schüler aus den zehnten Jahrgängen.

Insgesamt bietet die HeLa Projekte und Praktika für jeden an. Die dadurch gesammelten Erfahrungen sind einmalig und bleiben für immer erhalten.

Das Schulgelände der HeLa

Unser Schulgelände hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert, doch es gibt immer noch Einiges, was man verbessern könnte. Zum einen haben wir nun ein neues Fußballfeld in den letzten Jahren bekommen. Dann wurde vor einiger Zeit das Klettergerüst errichtet. Doch das ist jetzt auch schon wieder eine Weile her. Auf unserem Schulhof stehen zudem fünf Tischtennisplatten, die auch als Tore genutzt werden, da die Fläche des Fußballfelds sehr begrenzt ist. Dann haben wir noch ein Basketballfeld mit zwei Körben, die leider keine Netze mehr besitzen. Unser Kiosk ist neben dem NaWi-Gebäude in einem Container. Vor der Mensa ist das Forum, das wegen einigen Graffitis neu gestrichen wurde. Von dort aus geht eine Treppe nach oben auf den großen Schulhof. Rechts ist die bunte Außenmauer der Turnhalle. Wenn man dann parallel zum Schulgebäude läuft, kommt man irgendwann zum NaWi-Gebäude. Davor befindet sich das Fußballfeld. Daneben dann noch der Kiosk. Das Fußballfeld wird viel genutzt, doch es ist schon eng, wenn nur eine Klasse darauf spielt. Viele Schüler würden sich ein größeres Feld wünschen, denn im Moment kann jede Klasse max. in einer Pause auf das Feld. Vor allem bei den jüngeren Jahrgängen ist das Fußballfeld sehr beliebt und es macht natürlich auch mehr Spaß auf Tore und nicht unter Tischtennisplatten zu schießen. Die Tischtennisplatten auf Beton werden nur selten zum Tischtennisspielen genutzt. Im Sommer wird auch das Klettergerüst viel von den Jahrgängen 5 und 6, manchmal auch 7 genutzt. Vor allem die neuen Sachen kommen gut an. Es ist allerdings schade, dass die Basketballnetze nicht erneuert wurden. Die alten Netze waren völlig kaputt und im Moment gibt es gar keine mehr. Aber es gibt mittlerweile Linien, was auf jeden Fall ein Fortschritt ist, wenn man nach Regeln spielen will. Wir haben ein schönes Schulgelände, aber es gibt natürlich immer Etwas zu verbessern.

Die HeLa als UNESCO-Projektschule

Die HeLa zählt wie viele andere Schulen zu einer UNESCO-Projekt-Schule. Weltweit gibt es noch 8800 andere Schulen, die dem ASP-net (Associated Schools Project) angehören. Alle diese Projektschulen initiieren z.B. Partnerschaftsprojekte und internationale Projekttage mit Schulen aus anderen Ländern, womit regelmäßig Austauschprojekte durchgeführt werden. Um sich eine UNESCO Projektschule nennen zu dürfen, muss die Schule glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO (Erziehung internationaler Verständigung und Zusammenarbeit) unterstützt. Dem ASP-net sind verschiedene Schulen angehörig (Gymnasien, Realschulen etc.). Der UNESCO ist es wichtig die Kommunikation und Verständigung verschiedener Kulturen und Menschen zu verbessern. An der HeLa gibt es auch eine UNESCO-AG, die am Projekt „Kinder von Bhandar“ arbeitet. Dabei wird nepalesischen Kindern ermöglicht, die HeLa zu besuchen. Durch Spendengelder wurden schon über 30 Schulen in Nepal errichtet. UNESCO- Projektschulen sind offene Schulen im Sinne von offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen.Wenn möglich interagieren sie auch mit anderen Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region.

DO IT YOURSELF Cupcakes mit rosa Buttercreme

Am 14. Februar ist Valentinstag!

Habt ihr euch schon etwas für eure süßen überlegt? Nein?

Dann hier eine Idee:

Leckere Cupcakes mit Buttercreme!

Ihr braucht:

- 100g Mehl

- 100g Zucker

- 100g Puderzucker

- 200g Butter

- 100g Frischkäse

- 2 Eier

- (rote Lebensmittelfarbe)

- Backpulver

- Vanillezucker

Den Ofen vorheizen auf 180°C (Ober-Unterhitze). Die 2 Eier Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und verrühren. Mehl, Backpulver und 100g Butter dazu geben und gut verrühren. Den Teig in Förmchen füllen und 15-20 min. Backen. Für die Buttercreme die restliche Butter, den Puderzucker und den Frischkäse cremig rühren und falls gewünscht färben.

Guten Appetit!

Das Drama für Pendler

Die Schiersteiner Brücke ist eine Hauptverbindung zwischen Wiesbaden und Mainz über den Rhein, sowie die längste Autobahnbrücke Hessens. Täglich wird sie von etwa 90 000 Autos befahren, was der 1959-1962 erbauten Brücke in den letzten Jahren ganz schön zusetzte. Damals rechnete man mit 7 000 Autos täglich. Durch den weitaus größeren Verkehr stieg auch die Belastung. Deshalb erfolgt seit Herbst 2013 der Neubau der Brücke. Der fließende Verkehr ist durch die Bauarbeiten eingeschränkt.

Schäden an der Brücke wurden am Abend des 10.Februar festgestellt. Offenbar durch Bauarbeiten hatte sich ein Pfeiler um mehrere cm geneigt, wodurch sich ein Teil zwischen Brücke und Pfeiler, ein Lager, löste. In diesem Bereich sank die Fahrbahn um 30cm und Risse entstanden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Brücke gesperrt. Das führte zu etlichen Staus an der Theodor-Heuss-Brücke und der Weisenauer Brücke, den beiden anderen Verbindungen zwischen Wiesbaden und Mainz, die bis in die Innenstädte reichen. Weitere Pendler wichen auf Fähren bei z.B. Bingen aus, die viel zu überfüllt waren und lange Wartezeiten eingeplant werden mussten. Die Nerven der Autofahrer wurden dabei auf die Probe gestellt.

Voraussichtlich wird sich daran in der nächsten Zeit auch nichts ändern. Die Brücke soll vermutlich noch bis Ende März gesperrt sein. In der Zwischenzeit stehen Untersuchungen der restlichen Pfeiler an. Bis dahin sollen die Pendler auf andere Brücken, Fähren oder den öffentlichen Verkehr ausweichen. Um das zu erleichtern, werden mehr Fähren eingesetzt und von Radiosendern auf die Sperrung hingewiesen und Umleitungen durchgegeben.

Porno-Piraten in Wiesbaden?

Immer wieder geht es in den Nachrichten um Kinderpornografie. Der bekannteste Fall handelt derzeit von dem SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Dieser Prozess hat inzwischen ein umstrittenes Ende genommen: durch Zahlung einer geringen Geldbuße und eines Schuldeingeständnisses wurde er eingestellt.

Jetzt sitzt ein Wiesbadener Politiker von der Piratenpartei in U-Haft. Er sprach im Januar zwei Kinder in Mainz an und zeigte ihnen ein Pornovideo. Der Mann bot ihnen einen Euro an, wenn sie mit ihm kämen. Die zwei Kinder lehnten das Angebot ab und liefen weg. Die Staatsanwaltschaft erließ daraufhin einen Haftbefehl und der 46-jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Bereits im Zeitraum 2012/13 hatte der Mann mit Kinderpornografie zu tun. Damals bot er im Internet Bilder und Videos zum Verkauf an. Eine Anklage wurde schon letztes Jahr erhoben. Damals wurde die Staatsanwaltschaft auf den Politiker aufmerksam, weil dieser nackte Kinder auf einem Spielplatz in Mainz fotografierte. Die Anklage hielt ihn nicht davon ab, weiterhin Kinder zu fotografieren. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Staatsanwaltschaft mehrere tausend Kinderpornografische Bilder und 20 Videos.