Von Primzahlen, Lampenfieber und kaputten Brettern

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Das diesjährige Programm der großen Theaterwerkstatt war ohne Frage ein großer Erfolg. Nach einem Jahr, das allen Mitwirkenden viel intensive Arbeit abverlangte, konnte in der HeLa am 19. April zum ersten Mal das Stück “7507 – Menschen verwirren mich”, nach Mark Haddons “The Curious Incident of The Dog in The Night-Time”, bewundert werden.

Dort wurde der Zuschauer Vorstellung für Vorstellung auf unvergleichliche Art durch die Welt des autistischen Teenagers Christopher geführt.

Phänomenale Kritiken und ein begeistertes Publikum sprechen für sich, doch während einiger Wochen der Wiedereingewöhnung an den Schulalltag fand Tim Sellien, einer der Darsteller des Protagonisten, ebenfalls Zeit für ein kurzes Interview.

Um die zahlreichen Wochen des Probens und der Vorstellungen möglichst kurz zu beschreiben: Wie würdest du deine Auffassungen zu dieser Zeit in drei Worten nennen?

– Nun ja, vermutlich anstrengend, lustig und nervenaufreibend.

Um etwas hinter die Bühne schauen zu können … Was waren für dich persönlich die Hochs und Tiefs dieser Zeit?

– Das allergrößte war natürlich das fertige Stück am Abend der Premiere zum ersten Mal präsentieren zu können. Ein vielleicht etwas unscheinbareres Detail war jedoch mein absoluter Tiefpunkt, als ich versehentlich ein für das Bühnenbild unentbehrliches Brett zerstörte, welches zudem vom Schulkollegium “geborgt” war … Zum Glück blieb es bis jetzt noch ungenannt.

Entwickelte man mit der Zeit einen persönlichen Bezug zur Geschichte?

– Nicht wirklich! Als Schauspieler taucht man eben in die Rollen ein. Das heißt man entwickelt gewiss große Empathie für sie und fängt an, deren Probleme zu verstehen, aber schlussendlich identifiziert man sich eben nicht wirklich mit ihnen.

Wo lagen die größten Hürden?

– Obwohl es sich sehr schlicht hielt, war es extrem anstrengend sich das Bühnenbild und die Garderobe zu erarbeiten. Das meiste Material wurde gesponsert, jedoch musste Vieles überarbeitet werden und ging oftmals kaputt. Auch schauspielerisch gab es Herausforderungen, so war gekonnte Improvisation notwendig, um ausgelassene Textpassagen in Vorstellungen zu überspielen, denn es kann stets vorkommen, dass eine Rolle einmal ihren Text vergisst.

Für eine Vorstellung hattet ihr das besondere Glück zusammen mit Gastschauspielern aus München zu arbeiten und nacheinander eure Stücke zu präsentieren. Wie waren deine Erfahrungen hinsichtlich ihnen?

– Sie waren mir sehr sympathisch… Es war klasse und vermutlich eine unserer besten Aufführungen, auch wenn unsere Stücke sehr verschieden waren. Bereits in Hinsicht auf die Requisiten gab es viele Unterschiede. Zudem war es ebenfalls sehr interessant einmal mit Schauspielern zu arbeiten, deren Mutter Sprache nicht Deutsch ist, da einige Mitglieder der internationalen Schauspieltruppe nur in Deutschland auftreten, jedoch anderswo leben und zur Schule gehen.

Eine letzte Benefizveranstaltung für Nepal steht euch noch bevor. Wie sind deine Erwartungen und Wünsche für sie?

– Letztendlich hat sich bereits alles erfüllt. Die Vorstellung ist ausverkauft, es werden sogar 160 Zuschauer statt dem eigentlichen Limit an 130 Personen untergebracht. Der gute Zweck ist einem natürlich wichtig und man möchte gerne möglichst viele Einnahmen als Spenden verbuchen können. Aus diesem Grund beschlossen wir ebenfalls die eigentliche Diniere, mit all ihren mit inbegriffenen Scherzen und Pannen etwas nach vorne zu verlegen, um eine letzte möglichst perfekte Vorstellung Nepal widmen zu können. Deshalb wünsche ich mir natürlich ein ruhiges Publikum und eine letzte gute schauspielerische Leistung.
M.H.
 

 

 

 

App-Review Crossy Road

CrossyRoad

Crossy Road ist ein relativ neues Spiel für Android und iOS. Es wurde im letzten Jahr sehr bekannt. Schon im Dezember hatten weit über sieben Millionen Menschen das Spiel insgesamt 566 Jahre gespielt. An sich ist es kostenlos, jedoch gibt es kostenpflichtige Charaktere, die aber nicht nötig für vollen Spielgenuss sind. Insgesamt gibt es über 50 Charaktere. Die meisten davon bekommt man mit dem Spielautomaten. Für Münzen, die man innerhalb des Spiels findet, lässt sich dieser aktivieren und du kommst an neue Charaktere. Am Anfang startest du mit einem Huhn, doch es gibt noch Pferde, Hunde, Katzen, Fabelwesen, Frösche, die Entwickler und viele mehr. Das Ziel des Spiels ist es, möglichst weit zu kommen. Du springst über Straßen, Gleise, im Wasser treibende Baumstämme, Seerosen und noch ein paar mehr. Auf dieser zufällig generierten Karte lauern einige Gefahren auf einen. Auf den Straßen muss man Autos und Lastern ausweichen, auf den Gleisen rast hin und wieder mal ein Zug vorbei und dann sollte man noch aufpassen, dass man nicht ins Wasser fällt oder in eine Strömung gerät. So springt man immer weiter vorwärts, um einen möglichst hohen Score zu erreichen. Man kann nach vorne, nach hinten und auch nach rechts und links springen, um den Hindernissen zu entgehen. Das Ganze ist dann auch noch auf Zeitdruck, denn wenn man zu lange nicht vorwärts kommt oder mehrere Schritte rückwärtsgeht, kommt ein Adler vorbei und man darf von vorne anfangen. Das Spiel ist simpel, aber es macht unglaublichen Spaß. Vor allem, wenn man probiert die geheimen Charaktere freizuschalten.

DIY für den Muttertag

DIYMuttertag

Am 10. Mai ist Muttertag und du hast noch kein Geschenk?
Dann bastel deiner Mutter doch was Schönes. Hier ist eine DIY(Do It Yourself)-Anleitung für ein Herzfadenbild.

Material: Muttertag2
Holzbrett
Nägel
Roter Faden
Schmirgelpapier
alte Zeitung(als Unterlage)
Bleistift

Durchführung:
Man breitet auf der Arbeitsfläche Zeitungspapier aus und legt das Holzbrett darauf. Falls es nicht glatt ist und eine unschöne Oberfläche hat, kannst du diese mit dem Schmirgelpapier bearbeiten. Mit einem Bleistift wird ganz dünn das Motiv eines Herzes gezeichnet. In einem gleichmäßigen Abstand werden die Nägel auf die Bleistiftlinie gehämmert. Um zu vermeiden, dass die Nägel am Ende eine größere oder zu enge Lücke haben, kann man davor mit dem Bleistift Punkte aufzeichnen. Nachdem alle Nägel hinein gehämmert wurden, werden die Nägel mit einem roten Faden miteinander verbunden. Dabei sollte man so viele Nägel wie möglich miteinander verbinden, sodass am Ende das Herz aus rotem Faden gut sichtbar ist.