Kinorezension: “Fack ju Goethe 2″

“Fack ju Goethe 2″ ist eine witzige Komödie mit vielen lustigen Szenen. Die Story handelt von einem Klassenlehrer der mit seinen chaotischen Schülern eine Klassenfahrt nach Thailand in ein Camp macht, um seine in einem Teddybär versteckten Diamanten wieder zu bekommen. Auf dem Weg dorthin und im Camp bekommt er es immer wieder mit der mangelnden Intelligenz der nervigen Schülerin Chantal zu tun. Durch die dummen Sprüche und Aktionen der Schüler wird der Zuschauer quasi zum Lachen verurteilt und kann den Kinoabend in vollen Zügen genießen. Spaß und Freude beim Schauen ist garantiert.

Dragons Dogma: Das Spiel zum Film

Das auf Xbox 360 und PS3 (und im Januar 2016 für PC) erhältliche japanische Rollenspiel Dragons Dogma entpuppe sich bei Kritikern  und Fans in der Gamingszene als echter Geheimtipp. In meinem Zwischenfazit versuche ich zu klären , ob dies bis jetzt stimmt oder ob das Spiel genauso herzlos ist wie seine Prämisse.
Story

Das eigentliche Spiel beginnt an einem schönen Sommertag im idyllischen Dorf Kasardis, das am fiktiven Kontinent Gransys liegt. Eure (vorher im Editor erstellte) Spielfigur lebt ein bescheidenes und entspannendes Leben im Fischerdorf, bis eines Tages ein Drache das Dorf und seine Bewohner angreift. Mutig wie ihr seid stellt ihr euch dem Drachen entgegen. Ihr könnt aber den aussichtslosen Kampf nicht gewinnen und werdet vom Drachen zu Boden geworfen und dieser reist euch, während er undefinierbare Wörter vor sich hin murmelt, kurzerhand das Herz raus und verschwindet damit  wieder. Trotzdem überlebt euer Held diesen Vorfall auf wundersame Weise und macht sich nun als der Erweckte genannt auf, um den Lindwurm zu finden und sich sein Herz wieder zu Holen. Dragons Dogma erzählt bis jetzt eine nette, wenn auch nicht revolutionäre Geschichte mit einigen Wendungen, die durch die zahlreichen Nebenquests und -Geschichten um einige Stunden erweitert werden können. Dabei merkt man als Fantasy Fan, dass bei einigen Elemten in der Story, sich die Entwickler von anderen Machwerken in diesem Gerne bedienten. Angefangen mit der Diebstahl-Thematik des Herzens die wahrscheinlich aus dem Film Dragonheart entnommen wurde.
Gameplay

Bevor ihr aber die Bestimmung eures Erweckten herausfinden könnt müsst ihr euch zuerst   im Charaktereditor euren Held erstellen. RPG typisch könnt ihr von Geschlechts, Hautfarbe, Haare, Köper- und Gesichtsdetails bis zu kleinen Details wie Tatoos, Augenfarbe, Stimmlage oder Statur fast alles einstellen. Dann wählt ihr eine von drei Charaktarklassen aus. Es gibt dabei den Läufer (nutzt Pfeil, Bogen und Dolche zur

Das auf Xbox 360 und PS3 (und im Januar 2016 für PC) erhältliche japanische Rollenspiel Dragons Dogma entpuppe sich bei Kritikern  und Fans in der Gaming Szene als echter Geheimtipp. In meinem Zwischenfazit versuche ich zu klären , ob dies bis jetzt stimmt oder ob das Spiel genauso herzlos ist wie seine Prämisse.
Story

Das eigentliche Spiel beginnt an einem schönen Sommertag im idyllischen Dorf Kasardis, das am fiktiven Kontinent Gransys liegt. Eure (vorher im Editor erstellte) Spielfigur lebt ein bescheidenes und entspannendes Leben im Fischerdorf, bis eines Tages ein Drache das Dorf und seine Bewohner angreift. Mutig wie ihr seid stellt ihr euch dem Drachen entgegen. Ihr könnt aber den aussichtslosen Kampf nicht gewinnen und werdet vom Drachen zu Boden geworfen und dieser reißt euch, während er undefinierbare Wörter vor sich hin murmelt, kurzerhand das Herz raus und verschwindet damit  wieder. Trotzdem überlebt euer Held diesen Vorfall auf wundersame Weise und macht sich nun als der Erweckte genannt auf, um den Lindwurm zu finden und sich sein Herz wieder zu Holen. Dragons Dogma erzählt bis jetzt eine nette, wenn auch nicht revolutionäre Geschichte mit einigen Wendungen, die durch die zahlreichen Nebenquests und -geschichten um einige Stunden erweitert werden können. Dabei merkt man als Fantasyfan, dass bei einigen Elementen in der Story, sich die Entwickler von anderen Machwerken in diesem Gerne bedienten. Angefangen mit der Diebstahl-Thematik des Herzens die wahrscheinlich aus dem Film Dragonheart entnommen wurde.
Gameplay

Bevor ihr aber die Bestimmung eures Erweckten herausfinden könnt müsst ihr euch zuerst   im Charaktereditor euren Held erstellen. RPG typisch könnt ihr von Geschlechts, Hautfarbe, Haare, Köper- und Gesichtsdetails bis zu kleinen Details wie Tattoos, Augenfarbe, Stimmlage oder Statur fast alles einstellen. Dann wählt ihr eine von drei Charaktarklassen aus. Es gibt dabei den Läufer (nutzt Pfeil, Bogen und Dolche zur Verteidigung), den Kämpfer (spezialisiert in schwerer Bewaffnung wie Schwerter, Hämmer und einem Schild) und den Zauberer, der eher auf Fernkampf spezialisiert ist. Später könnt ihr, wenn Bedarf besteht, in eine der anderen Klassen wechseln oder in eine der später neu dazu kommenden wechseln. Dragons Dogma ist vom Spielablauf her vergleichbar mit anderen Vertretern seines Gernes: Ihr erkundet die Große Spielwelt (Gransys), erledigt Quests, sprecht mit Personen um die Geschichte weiter zu bringen, oder kämpft gegen die zahlreichen Gegner und Bosse. Für erledigte Gegner und Aufträge gibt es Geld und Erfahrungspunkte mit denen ihr im Level aufsteigt. Bei einem Levelaufstieg könnt ihr für euch und euren Hauptvasallen neue Fähigkeiten freischalten. Nebenbei gibt es Schatzkisten und Items, die ihr fast überall auf der Spielewelt finden könnt. Mit Geld könnt ihr euch bei den örtlichen Händlern mit neuer Ausrüstung oder nützlichen Gegenständen wie Heilkräutern oder Öl für eure Lampe eindecken. Ihr findet sogar in der Hauptstadt Gran Soren einen Friseur, bei dem ihr kosmetische Dinge an eurem Charakter verändern könnt. Was jedoch DD von andere Spielen dieser Art abhebt ist sein Vasallensystem. Vasallen sind Begleiter, die ihr an Speziellen Felsen (Riftstones) rekrutieren könnt. Neben zwei Unterstützungvasalen (Die ihr von Zeit zu Zeit beliebig wechseln könnt) habt ihr noch einen selbst erstellten Hauptvasallen dabei, der euch euer ganzes Abenteurer begleiten wird. Die Vasallen  sind unter anderem hilfreich, da sie den perfekten Lösungsweg für einen Auftrag kennen, besondere Fähigkeiten haben oder ihr nur durch eine bestimmte Kombination von Vasallen durch schwierige Stellen im Spiel kommt. Sie merken sich auch beispielsweise bestimmte Schwächen von Gegnern oder Wege zu besonderen Orten auf der Spielwelt. Man kann online auch seinen eigenen Vasallen mit anderen Spielern in seiner Freundesliste tauschen. So könnt beispielsweise eurem Kumpel, der noch nicht so weit im Spiel ist, euren Vasallen ausleihen damit er bei späteren Quests weniger Probleme hat. Insgesamt macht das System und das Herumexperimentieren mit dem Erstellen seiner eigenen Heldentruppe einen  großen Reiz des Spiels aus. Im vergleich zu anderen Rollenspielen hat Dragons Dogma ein eher zugänglicheres und actionbasierendes Kampfsystem. Die Funktionen sind recht einfach zu lernen und schon nach kurzer Zeit kriegt man die kompliziertesten Aktionen hin. In den gut inszenierten Bosskämpfen,  klettert ihr per Knopfdruck auf die riesigen Fabelwesen wie Hydras, Chimären oder Greife, um sie mit ein paar oder vielen Attacken an bestimmten Schwachstellen außer Gefecht zu setzten. Eine Mechanik, die an das PS2-Spiel Shadow of the Cclossous erinnert.

Technik

Obwohl DD in meiner bisherigen Spielzeit ein gutes bis herausragendes Rollenspiel ist, bekleckert es sich auf technischer Seite nicht wirklich mit Ruhm. Das Größte Manko, was für mich beim Spielen am meisten nervig war ist die Tatsache, dass es nur einen Speicherslot gibt. Bei längeren Erkundungstouren ist es mir mal passiert, dass ich an einer unschaffbaren Stelle ankam und nicht wieder vom letzten Speicherpunkt starten konnte, da ich vor dieser Stelle speicherte und nicht zurück konnte. Natürlich kann man Notfalls an den Punkt wieder seinen Spielstand Laden, wo man zum letzten mal an einer Raststätte war. Aber ich hatte vor allem bei längeren Märschen nicht mehr die Motivation Stunden zu spielen bis ich wieder an dieser Stelle bin. Zu dem ist die Präsentation trotz einiger schöner Effekte, eher Mittelmäßig vor allem wegen der generellen Detailarmut und den matschigen Texturen. Hinzu kommt, dass das Spiel trotz 30 Bilder pro Sekunde manchmal ruckelt oder Schatten flimmern und auch die manchmal schlecht platzierte Kamera trägt zum schlechten technischen Gesamteindruck bei. Was jedoch gut gelungen ist sind die Charaktermodelle und die atemberaubenden Aussichten an bestimmten Punkten der Spielewelt. Beim Sound gibt es meiner Meinung nach wenig zu bemängeln. Ein guter teilweise außergewöhnlicher Soundtrack  (wenn man sich beispielsweise das J-Pop Hauptthema anhört) und eine nach Ort wechselnde, entweder komplett bedrohliche oder beruhigende, detaillierte Soundkulisse sorgen dafür, dass Gransys einen komplett in den Bann zieht. Hinzu kommt die gute (leider nur englische) Lokalisation, der man jederzeit in die japanische Originalfassung wechseln kann .
Fazit

Dragons Dogma ist für mich bis jetzt ein sehr spaßiges Rollenspiel und trotz auffallender Mängel für mich abwechslungsreicher und gut. Sogar bessere als  Skyrim, wo man schnell sein eigentliches Ziel aus den Augen verliert. Manchmal ist weniger mehr und wenn das Spiel seine Qualität im späteren Spielverlauf beibehält, werde ich es wahrscheinlich zu meinen Lieblingsspielen zählen.