Since 1854 – Filmprojekt der Klasse 9d

Die 9d hat sich bei ihrem Filmprojekt einen Horrorfilm ausgedacht, bei dem eine Klasse auf Klassenfahrt fährt. Dabei verschwinden Kinder und schließlich stellt sich heraus, dass diese von einer 1854 verstorbenen Gräfin entführt wurden. Diese ist an ihrem Hochzeitstag verstorben, wodurch ihr Kindeswunsch unerfüllt blieb. Nach der Klassenfahrt gehen ein paar Freunde, die noch nicht entführt wurden, in ein altes Haus. Ein Bild dieses Hauses war auf Schnipseln zu sehen, die dort lagen, wo die Kinder entführt worden sind. Doch das war eine Falle. Sie fanden die Entführten zwar wieder, aber diese waren etwas weggetreten und trugen blutige weiße Hemden. Sie konnten nicht mehr aus dem Haus rausgehen, da die Tür zufiel und dann verschlossen war und waren damit auch der Gräfin ausgeliefert.
Dieser Film war ein zusammenhängender Film, statt mehrerer Kurzfilme, was bei uns sonst eher üblich ist. Teilweise war es etwas zäh, man hätte manche Szenen vielleicht etwas kürzen können.
Eine besondere Schwierigkeit beim Filmprojekt ist ja immer, die richtige Balance zu finden, so dass der Film sowohl 5ern wie auch 10ern gefällt. Doch ein paar Kleinere fanden es so gruselig, dass sie raus gingen oder sogar rausgebracht werden mussten. Die 10er haben hauptsächlich lachen müssen. Also haben sie eigentlich genau die richtige Mischung getroffen.
Die Geschichte war etwas vorhersehbar („Tür-fällt-zu-Klischee“, „Licht-geht-aus-Klischee“, „Teilen-wir-uns-auf-Klischee“ etc.) und die Dialoge waren zum Teil etwas einfallslos. Dafür war die schauspielerische Leistung beeindruckend. Außerdem hat sich die Klasse wirklich sehr viel Mühe gegeben, dass die Kulisse möglichst passend ist. Wenn man das Filmprojekt schon gemacht hat, weiß man, wie schwierig es ist Drehgenehmigungen zu bekommen. Und die 9d ist sogar extra auf Klassenfahrt gefahren, um die Szenen in der Jugendherberge drehen zu können.
Belichtet war der Film größtenteils sehr gut, manchmal war das Bild etwas unscharf, aber das lässt sich kaum vermeiden.
Was unabhängig vom Film positiv herausgestochen ist, war die tolle Moderation vor und nach jeder Vorstellung. Dabei wurde nämlich eine große Filmpremiere mit Journalisten, rotem Teppich, Blitzlichtgewitter und so weiter dargestellt. Das war ein guter Rahmen für diesen wirklich tollen Film.

RadioAKTIV – Das Radio an unserer Schule!

Foto 1
Am Mittwoch, dem 24. Februar, war in der ersten Pause im 6er Jahrgang zum ersten Mal seit langem wieder das Schulradio zu hören. Das frühere Schulradio hat keiner der jetzigen Schüler mehr mitbekommen, da kein Lehrer es weitergeführt hat, als die betreuende Lehrerin in Rente ging. Aber jetzt haben sich Herr Scheid und Herr Ljubovic entschieden, das Schulradio wieder einzuführen und zwar im WPU-Fach Medien des Jahrgangs 7.
Und diese Entscheidung hat sich gelohnt. Viele Schüler waren gekommen um zuzuhören und es hat sicher keiner bereut. Das Hauptthema dieser Übertragung war die Flüchtlingskrise, ein Thema, das aktueller nicht hätte sein können. Dazu wurden verschiedene hochinteressante Beiträge aufgenommen, die sehr gut darüber informiert waren. Die Informationen wurden sachlich und professionell verfasst und vorgetragen und halfen, über die momentan komplizierte Lage einen Überblick zu bekommen. Dazu haben die Mitglieder der AG sogar ein Interview mit einem Mitarbeiter vom Roten Kreuz organisiert und ein eigenes kleines Hörspiel aufgenommen.
Selbstverständlich bestand die Radiosendung nicht ausschließlich aus Nachrichten, zwischendurch wurde gab es auch Musik, die allen gefiel, darunter „Stimme“ von Eff und „Stitches“ von Shawn Mendes.
Die erste Übertragung von RadioAKTIV war also ein voller Erfolg. Wer die erste Übertragung verpasst hat, sollte unbedingt versuchen, nächstes mal zuzuhören, es lohnt sich wirklich.

Unser Tag in der Villa Kennedy

IMG-20160225-WA0002
Die Koch-AG unserer Schule durfte dank Herr Evers die Villa Kennedy besuchen. Und freundlicherweise wurde zwei Mitgliedern der Schulreporter die Möglichkeit gegeben, diese AG zu begleiten, um einen Artikel darüber zu schreiben.
Die Villa Kennedy ist ein fünf Sterne plus Hotel in Frankfurt.
Der Küchenchef der Villa Kennedy nahm uns in Empfang und gab uns eine Führung durch das atemberaubende Hotel. Er zeigte uns auch eines der Zimmer. Das Zimmer war sehr groß und ungewöhnlich nobel eingerichtet. Das allein wirkte auf uns schon wie purer Luxus, aber wir hatten ja noch nicht die Präsidenten Suite noch nicht gesehen. Diese war schon fast eine Wohnung und für rund 15.000 Euro pro Nacht zu haben.
Danach ging es ab in die Küche. Auch hier wurde uns alles umfangreich erklärt. Nach einer kurzen Einführung machten wir uns selbst an die Arbeit. Aus frischem Eiweiß, Mehl und ein bisschen Wasser mischten wir den Teig für die Ravioli. Mit einer speziellen Teigrolle wurde der Teig in dünne Streifen gewalzt. Auf der einen Hälfte vom Teig haben wir die Form der Nudeln gedrückt, dann wurde die grüne Soße, die wir als Füllung verwendet haben, aufgetragen. Der Teig wurde zusammengeklappt und die Nudeln herausgeschnitten.
Als sie nach ca. 5 Minuten aus dem Wasser geholt wurden, durften wir probieren. Alle waren mit dem Ergebnis zufrieden und der Küchenchef lobte die Koch-AG für ihre gute Mitarbeit.
Insgesamt war diese Exkursion sehr schön und hat allen sehr gut gefallen.

Zugunglück in Bad Aiblingen

Bei dem Eisenbahnunfall in Bad Aiblingen stießen am 9. Februar 2016, an dem Faschingsdienstag, zwei Züge um 6:47 zusammen. Der Unfall ereignete sich zwischen den Haltestellen „Haltepunkt Bad Aiblingen“ und „Bahnhof Kolbermoor“ auf einer eingleisigen Bahnstrecke. Bei dem frontalen Zusammenstoß der Züge wurden von 150 Mitfahrern 85 verletzt und 11 getötet.

In Folge dessen wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrdienstleiter eingeleitet, da er ein Signal missachtete und somit für den Unfall verantwortlich ist. In dem Ermittlungsverfahren wird er aufgrund von fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr beschuldigt. Die Ermittler bezeichnen den Unfall als ein schreckliches Einzelversagen.
„Hätte er sich regelgerecht, also pflichtgemäß verhalten, wäre es nicht zum Zusammenstoß der Züge gekommen”, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Giese über den Fahrdienstleiter. Der Fahrdienstleiter soll noch zwei Notrufe abgegeben haben, als er seine seine Fehler bemerkte. Diese gingen jedoch ins Leere. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand hatte es ein Sondersignal gegeben, jedoch hätte es dieses nicht geben dürfen. Nach den Angaben der Ermittler muss noch geklärt werden, wer noch die Möglichkeit hatte, den Unfall zu verhindern.

„Ein Sommernachtstraum“- Theaterprojekt der Klasse 9c

theater01 Kopie
Letzen Mittwoch war die letzte Vorstellung des Theaterprojektes der Klasse 9c. Ihr Stück war „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare. Die Regie hatten Elke Opitz und Luisa Schumacher. Das Stück war weitestgehend am Original orientiert. Es ging also um Hermia, die Demetrius heiraten soll, aber Lysander liebt, während ihre Freundin Helena in Demetrius verliebt ist, der wiederrum in Hermia verliebt ist. Weil Hermia und Lysander gemeinsam fliehen wollen und Helena, die Demetrius davon erzählt hat, sind sie schließlich alle in einem Wald. Dort leben aber auch Feen, Elfen, Trolle und andere übernatürliche Wesen, die auch noch Streit haben und mit ihren Zaubereien das Chaos vergrößern, indem der freche Puck versehentlich beide Männer in Helena verliebt sein lässt. Währenddessen probt hier außerdem noch eine vollkommen verlotterte Theatergruppe und wird mit ins Geschehen verwickelt. Am Ende löst sich alles auf und jeder hat seine wahre Liebe gefunden. Damit genug zur Handlung.
Die Leistung der Klasse in diesem Stück war grandios. Die Schüler spielten überzeugend und leidenschaftlich. Bei den überwiegend in Reimen gesprochenen Texten gab es hin und wieder ein paar Momente, wo jemand gestockt hat, aber das störte nicht sonderlich, schließlich kam es auch nur ab und zu vor. Sonst waren alle sehr in ihren Rollen, man dachte kaum darüber nach, dass es sich hier nur um ein Theaterstück handelt und ließ sich einfach ein bisschen in diese (Sommernachts)Traumwelt entführen. Das einzige, was etwas schade war, war das mäßig gestaltete Bühnenbild und die wenig aufwendigen Kostüme. Gerade bei so einem Stück hätte sich mehr Gestaltung doch wunderbar angeboten. Mit wenigen Mitteln ließe sich der Wald sicher gut gestalten und schöne Kleider hat unsere Schule viele im Theaterfundus. Rollen wie die der Elfenkönigin Titania zum Bespiel hätte man durch märchenhafte Kostüme unterstützen können. Beim Thema Rollen kann man noch dazusagen, dass die Verteilung etwas ungleich war. Die Feen und die Handwerkertruppe hatten vergleichsweise wenig zu tun. Diese negativen Aspekte kann man den Schülern jedoch nicht vorwerfen, da solche Sachen Entscheidungen der Regie sind. Außerdem war das Stück sonst äußerst beeindruckend, diese Klasse arbeite als Team zusammen und das Ergebnis war wirklich sehenswert.

Star Wars 7 „Das Erwachen der Macht“ – Deutschland-Premiere

Kostüm

46. Ball des Sports

Der 46. “Ball des Sports” fand am Samstag, den 26. Februar 2016, in der Ball-Arena auf dem Bowling Green und im Kurhaus statt.
Der Ball des Sports ist eine jährliche Veranstaltung, welche, wie alle anderen Events, ganz im Dienste des Spitzensports steht. Es ist die erfolgreichste europäische Benefiz Veranstaltung zugunsten der Deutschen Sporthilfe. Der Benefiz-Erlös betrug in diesem Jahr 750 000 Euro. Es wurden rund 1.6000 Gäste in der Ball-Arena und im Kurhaus erwartet. Dieses Jahr markierte der 46. Ball des Sports den Start ins Jahr der Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro. Es gab einen Countdown für Rio, welcher ein atemberaubendes Sport- und Showprogramm mit über 100 Medaillengewinnern und Gewinnerinnen beinhaltete. Es war der sportlichste “Rote Teppich” der Bundesrepublik ausgerollt, so schreibt es die Wiesbadener Website (www.wiesbaden.de). Außerdem gab es neben den zahlreichen Sportlern auch eine Menge an Vorständen, welche sich zur Hälfte als Sponsoren, Partner des Gala- Programms und an der Tombola beteiligten. Es wurden außerdem zahlreiche Vertreter der deutschen Politik erwartet, unter ihnen auch Bundespräsident Joachim Gauck.

Facebook – Bald mehr als nur hochgestreckte Daumen

Seit Jahren wird Facebook mit dem hochgestreckten Daumen verbunden und dargestellt. Doch bald soll es weitere Buttons geben, um seine Meinung zu äußern. Zwar wird das nicht der schon lang erhoffte und geforderte „Dislike-Button“ sein, aber immerhin wird es welche geben, die die Gefühle „wütend“, „traurig“, „wow“, „haha“ und „Liebe“ zeigen. Jedoch rüttelt Facebook damit an seinem unverkennbaren Merkmal des Gefällt-mir-Buttons, auch wenn dieser nicht wegfallen wird. Die neuen Buttons bieten die Möglichkeit Posts, Videos und Fotos differenzierter bewerten zu können, was für viele User bestimmt eine Verbesserung darstellt. In vielen Ländern, wie z.B. Chile, Portugal, Spanien, Kolumbien und den Philippinen gibt es diese Funktion bereits. Jedoch haben die möglichen neuen Gefühlsäußerungen auch einen negativen Aspekt, da Facebook bald noch mehr verwertbare Informationen haben wird, als ohnehin schon.