AfD erzielt große Erfolge in Kommunal- und Landeswahlen

Die Ergebnisse der Wahlen für die Alternative für Deutschland (AfD) waren für die etablierten Parteien teilweise entsetzlich. In den Landeswahlen erhielt die AfD 13.2% , die SPD 28% und die CDU 28.2% der Stimmen. Auch in Hessen feierte die AfD Erfolge; selbst in Wiesbaden bekam sie 16.2% der Stimmen. Die AfD steht komplett gegen Einwanderung, ist EU kritisch und gegen Homo-Ehe. Vizevorsitzende der SPD, Eva Högl, sagte: “Es ist sehr erschreckend.”
SPD-Chef Anders Schäfer-Gümbel meinte in Reaktion darauf, dass das Wählen leichter gemacht werden sollte, da die Wahlbeteiligung nur bei 48% lag. Er meinte auch, dass die Dreiprozent-Hürde eingeführt werden sollte, um “Spaßparteien” zu verhindern.
Die vielen Stimmen für die AfD bei den Wahlen bedeutet, dass bei vielen Themen die Meinung der AfD nicht ignoriert werden kann, und sie in allen Vorschlägen und Diskussionen dabei sind. Dies stört die meisten anderen Parteien, da die AfD politisch weit Rechts ist. Inwieweit die AfD tatsächlich Antworten liefern kann, bleibt abzuwarten.
Die politische Zukunft Hessens ist noch unklar.

Überzuckerung in der Mensa?

Wenn man in der Pause zum Kiosk gehen will, um einen Ersatz zum Pausenbrot zu bekommen, ist das Angebot sehr süß gehalten. Eine Welle von Süßkram stürzt über einem ein, etwas wirklich Sättigendes findet man fast gar nicht. Sachen wie Brötchen, Brezeln oder andere Laugengebäcke sind alles in allem sehr überschaubar. Hingegen dazu gibt es eine große Auswahl an Schokoriegeln und anderen Zuckerbomben. Aus diesem Grund stopfen sich die Schüler in den Pausen mit Schokoriegeln zu und gehen überzuckert und unkonzentriert in den Unterricht zurück.

Genau darüber haben wir mit unserer Mensabeauftragten, Frau. Hanewald, geredet. Sie erklärte, dass der Caterer für das Angebot zuständig ist. Er geht auf Nachfrage. Die Anfrage nach Süßem ist an unserer Schule sehr groß und so macht der Caterer mit süßlastigem Angebot viel mehr Profit. Zum Beispiel gab es auch mal warme Würstchen, diese wurden von den Schülern aber nicht angenommen und dadurch wieder aus dem Angebot genommen.

Wie man sieht, sind wir also selbst für die Auswahl verantwortlich. Möchte man das Angebot gesünder haben, muss Bewegung von den Schülern oder auch deren Eltern kommen. Es kann außerdem durch die SV ein Antrag für bessere Auswahl gestellt werden. Dies muss jedoch mit allen Klassen abgestimmt werden. Da die SV diese Anträge nur einreicht, müssen diese Argumente von den Schülern kommen.

Eine unentschuldigte Fehlstunde – News

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Neue „Zuspätkomm-Regelung“ für den Jahrgang 10

Wie wir bereits berichtet haben, wurde im Jahrgang 10 vor einer Weile eine Regelung eingeführt, die sehr in die Kritik geraten ist (siehe hier http://hela-medien.de/schulreporter/2016/03/03/eine-unentschuldigte-fehlstunde/)
Vergangenen Montag haben die Lehrer nun die Klassensprecher der zehnten Klassen eingeladen, an der Teamsitzung teilzunehmen und mit ihnen darüber zu sprechen. Dabei wurde folgender Kompromiss ausgehandelt: Wer weniger als fünf Minuten zu spät kommt, darf noch reinkommen, wird aber aufgeschrieben. Wenn man mehrfach zu spät kommt, wird sich der entsprechende Lehrer weiteres Vorgehen überlegen, es wird sich aber zumindest negativ auf das Arbeits- und Sozialverhalten auswirken. Wer mehr als fünf Minuten zu spät kommt, muss weiterhin draußen warten und wird eingetragen. Dabei muss derjenige sich im Flur/Treff vor der Klasse aufhalten. Allerdings wird innerhalb der ersten 45 Minuten einmal die Tür geöffnet, um die draußen Wartenden reinzulassen. Dadurch, dass die Lehrer den Zeitpunkt des Reinlassens entscheiden, kann man warten, bis es gerade nicht stört, also kein Vortrag gehalten wird, sondern eher eine normale Arbeitsphase ist. Nach den 45 Minuten wird irgendwann noch ein zweites Mal die Tür geöffnet, wobei wieder genauso vorgegangen wird.
Beide Seiten waren mit dieser Entscheidung zufrieden und man kann nur hoffen, dass alles gut funktioniert.

 

Eine unentschuldigte Fehlstunde

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Eine unentschuldigte Schulstunde… Während der Lehrerkonferenz am 1. Februar wurde eine neue Regelung für Zuspätkommende beschlossen, welche für den Jahrgang 10 gilt. In dieser Regelung geht es darum, Schüler, die zu spät zum Unterricht kommen, aus diesem auszuschließen. Sie müssen sich bis zum Ende der Schulstunde im Schulbereich aufhalten und können so nicht am Unterricht teilnehmen. Diese Stunde wird dann als “Unentschuldigte Fehlstunde” eingetragen. Der Sinn der Regelung ist es zu verhindern, dass der Unterricht wiederholt von zu spät kommenden Schülern unterbrochen wird. Außerdem soll, wie Herr Seibold formulierte: “Die Haltung der Schüler und Schülerinnen gegenüber der Schule und dem späteren Arbeitsleben angeglichen werden (…).” Sehr viele Schüler finden, dass diese Regelung komplett sinnlos ist und es gibt auch viele seriöse Einwände die das unterstützen. Zu Beispiel würde kein Unternehmen eine/n Arbeiter/in aus weiterer Arbeit ausschließen, wenn er/sie sowieso schon zu spät war. Es gibt viele andere Einwände – wenn man sieben Minuten zu spät kommt, sollte man diese sieben Minuten eingetragen kriegen und nicht eine ganze Schulstunde. Es gibt außerdem Schüler die noch nicht 16 sind, wodurch die Frage entsteht, ob diese Schüler nicht eigentlich eine Aufsicht brauchen. Wer hat währenddessen die Verantwortung für die Schüler? Wer haftet, wenn etwas passiert, verletzten die Lehrer mit dieser Regelung nicht ihre Aufsichtspflicht? Den Schülern fehlt dann außerdem diese Stunde als Lernstoff. Man will die Störungen im Unterricht vermindern, aber Studenten, die einmal im Unterricht stören, werden ermannt oder höchstens für fünf Minuten rausgeschickt, aber würden nie direkt eine Schulstunde vor die Tür müssen. Es gibt auch nach einer Schulstunde keine Pause oder Unterbrechung, der Unterricht geht weiter, und deshalb würde dann zum Anfang der 2ten, 4ten oder 6ten Stunde der Unterricht gestört werden. Es stellt sich die Frage, ob es Situationen geben wird, in denen es verständlich wäre die Person zu entschuldigen und sie am Unterricht teilnehmen zu lassen? Vielleicht wenn der Schüler vom Doktor zurückkommt oder von einem anderen Lehrer aufgehalten wurde? Was wenn der Bus, der nur jede halbe Stunde kommt, ausfällt? Über manche von diesen Situationen könnte der Lehrer im vornherein Bescheid wissen (falls er zum Beispiel erfährt das ein/e Schüler/in heute zu spät kommen wird, da er/sie beim Doktor war), aber mache Situationen werden einfach spontan sein. Um dem Lehrer das klar zumachen müssten die SuS dem Lehrer klar machen, warum es gerechtfertigt ist dass er/sie zu spät kommt. Falls dies passiert, ist es schon eine größere Störung als ein Schüler, der zwar nicht gerechtfertigt zu spät kommt, sich jedoch einfach still hinsetzt und den Unterricht nicht unterbricht. Man könnte eine Regelung vorschlagen, zum Beispiel, dass man ab fünf Minuten Verspätung vor der Klasse warten muss, aber alle zehn bis fünfzehn Minuten werden alle Schüler rein gelassen, die vorher draußen warten. So würden die Schüler in den Unterricht kommen, jedoch würde es deutlich weniger Störungen geben, da der Hauptteil der SuS den Unterrichtsbeginn nur um wenige Minuten verpassen. Die Lehrer würden bewusst darüber sein, dass um 8:25 (10 Minuten nach Schluss der Tür) wahrscheinlich ein paar Schüler den Unterricht beitreten würden (die, die zwischen 8:15 und 8:25 angekommen sind) und auch das Wissen darüber würde die Störung vermindern. Schüler könnten am Ende der Doppelstunde ihre Erklärungen geben, und dadurch könnte man entscheiden ob ihre Fehlzeit als unentschuldigt oder entschuldigt eingetragen wird. Die Regelung steht viel in der Kritik, was meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar ist. Sie wurde als Lösung zu dem Problem der Störungen entworfen, ist aber sehr unlogisch, und man braucht eine bessere Lösung. Den erwähnten Vorschlag konnte man benutzen, aber desto mehr Ideen es gibt desto besser wird die Endlösung sein. Immerhin haben sich die Lehrer/innen bereit erklärt, bei der Teamsitzung am nächsten Montag mit den Klassensprechern der 10ner nochmal darüber zu sprechen.

Interview über die Auswertungsfahrt des Alt-und-Jung-Projekts

Wir haben zwei Schüler der 8a interviewt, die im Rahmen des Alt-und-Jungs-Projekts für drei Tage ein Kloster besucht haben und uns im Interview etwas von ihren Erlebnissen dort berichten.

Schulreporter: Waren andere Klassen bei der Fahrt dabei?

8a: Nein, wir wechselten die Klassen ab. Also als wir gingen, kam dann die andere Klasse und so weiter.

Schulreporter: Wie war euer erster Eindruck von dem Ort?

8a: Es war ein großer und sauberer Ort.

Schulreporter: In was für einer Einrichtung wart ihr?

8a: In einem Gasthaus im Kloster.

Schulreporter: Welche Vorstellung hattet ihr, was euch dort erwarten könnte bzw. wie habt ihr euch das Kloster vorgestellt?

8a: Ich habe es mir ein bisschen kleiner vorgestellt. Nicht so eine riesengroße Kirche, sondern

eine kleine Kapelle. Und ich dachte, dass mehr Klosterbewohner da wären. Es waren nur zehn Mönche da, was nicht so viel ist für so eine große Einrichtung.

Schulreporter: Wie waren die Einrichtungen, in denen ihr gelebt habt und was könnt ihr über die Stadt sagen, die sich um das Kloster befindet?

8a: Eine Stadt gab es, aber etwas weiter weg, weil das Kloster etwas weiter weg war. Sonst gab es auch einen Kiosk, ein Café und eine Gasteinrichtung. Die waren aber nicht geöffnet, als wir vor Ort waren.

Schulreporter: Wie empfandet ihr die Tagesordnung in einem Kloster (z.B. Gottesdienste)?

8a: Stressig. Wir haben morgens um vier beim Gottesdienst mitgemacht, außerdem bei einer Morgenmeditation und nochmal abends. Wir durften aber nach dem Gottesdienst, der 45 Minuten lang war, wieder zurück in unsere Zimmer und uns noch etwas ausruhen.

Schulreporter: Gab es Orte im Kloster an denen ihr besonders viel und gerne Zeit verbracht habt?

8a: Eigentlich haben wir uns meistens in den Zimmern, im Gemeinschaftsraum oder draußen aufgehalten, wo anders waren wir eigentlich nicht.

Schulreporter: Was konntet ihr für euch persönlich aus der Fahrt mitnehmen ?

8a: Dass das Klosterleben ziemlich stressig ist. Außerdem dass das Essen dort nicht so schlecht war, wie wir dachten und dass die Zimmer dort so sauber sind.

Schulreporter: Findet ihr die zukünftigen 8.Klassen sollten diese Fahrt beibehalten ?

8a: Ja. Die drei Tage waren ganz cool.

Kommentar – Weiterführende Schulen

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Am 3. Februar müssen alle 10.-Klässler einen Zettel abgeben, auf dem man ankreuzt, wohin man nach der 10. Klasse gehen möchte. Ich persönlich werde auf ein Oberstufengymnasium gehen, wahrscheinlich auf die Martin-Niemöller-Schule. Es gehen zwar viele aus meinem Jahrgang auf die Friedrich-List-Schule, die eine Berufs(fach)schule, als auch ein berufliches Oberstufengymnasium ist. Berulich deswegen, weil man sich einen Schwerpunkt aussuchen muss, den man dann fast täglich unterrichtet bekommt. Als Schwerpunkte gibt es Wirtschft, Wirtschat bilingual, Gesundheit, Chemietechnik, Datenverarbeitungstechnik, Elektrotechnik und Gestaltungs- und Medientechnik. Man sollte sich aber gut überlegen, ob der Schwerpunkt einem auch wirklich gefällt, da dieser der Hauptbestandteil der gesamten Oberstufenzeit sein wird. Es gibt auch Fachrichtungen, die von zu vielen Schülern gewählt werden, beispielsweise Gesundheit, sodass man deshalb nicht immer angenommen wird. Aus diesem Grund sollte man immer eine Alternative haben, mit der man später auch zufrieden wäre. Auch das ist ein Grund, warum ich mich für die Niemöller-Schule entschieden habe, da ich nicht weiß, welchen Schwerpunkt / welche Fachrichtung ich belegen soll. Außerdem wird man als Hela-Schüler immer auf der Niemöller angenommen, und für mich ist sie auch noch viel näher. Des Weiteren gibt es noch die Carl-von- Ossietzky-Schule als weiteres Oberstufengymnasium. Auf diese Schule geht aber glaube ich keiner aus meinem Jahrgang, weil sie der Niemöller sehr ähnlich ist und zudem weniger bekannt als die Niemöller oder die List. Für viele ist auch das Thema Fremdsprachen ein ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung zwischen der List und der Niemöller. Hat man nämlich seine Fremdsprache schon seit der 7. Klasse, kann man diese auf der List sofort abwählen, ohne eine andere belegen zu müssen. Auf der Niemöller muss man dagegen noch ein Jahr weitermachen und mit mind. 5 Punkten (Note 4) bestehen, bevor man es abwählen kann und „abgeschlossen“ hat. Hat man seine 2. Fremdsprache aber erst seit der 9. Klasse als festes Vorhaben, so muss man auf der List einen Null-Kurs belegen, d.h. wieder ganz von vorne anfangen, und diese Sprache bis zum Abschluss der 13. (Q4) belegen und auch mit 5 Punkten abschließen. Auf der Niemöller jedoch kommt man, obwohl man die Fremdsprache 2 Jahre weniger hat, mit denjenigen in einen Kurs, die diese Fremdsprache schon seit der 7. Klasse belegen. Dafür muss man diese aber nur ein Jahr fortühren.

Viele gehen auch auf die Friedrich-List-Schule, da sie ihre Fremdsprache direkt abwählen können, mit der Voraussetzung, dass sie diese seit der 7. Klasse haben. Für mich war das aber kein Grund, deswegen auf die List zu gehen, da ich mit der Sprache eigentlich gut zurechtkomme. 

Ablauf im Filmprojekt – Since 1854

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Jedes Jahr haben die 9. Klassen an unserer Schule ein eigenes Theaterstück oder einen eigenen Film innerhalb 4 beziehungsweise 5 Wochen zu entwickeln.

Die Wahl der jeweiligen Klassen fällt so gut wie immer auf das Theaterprojekt. Wenn dies der Fall ist, findet ein Casting statt. In diesem Casting muss die Klasse eine eigene Choreographie entwickeln. In diesem Jahr fiel die Wahl leider nicht auf unsere Klasse, also machten wir einen eigenen Film. Dabei ist das Filmprojekt viel besser als dessen Ruf hier an der Schule. Auch im Filmprojekt hat man eine Menge Spaß, man bekommt seinen eigenen Regisseur, mit welchem man dann das Genre des zukünftigen Films festlegt. Bei uns fiel die Wahl auf Horror beziehungsweise Comedy. Nun muss das Drehbuch erstellt werden. Bei uns erklärten sich 2 Schülerinnen dazu bereit, dieses über die Ferien zu erstellen. Wenn dies gemacht wurde, wird das Drehbuch nochmal ausführlich überarbeitet, denn dies ist die Grundlage für den Film. Wenn das Drehbuch fertiggestellt wurde, werden die Schauspieler ausgewählt. Meistens wollen alle Schauspieler sein. Also muss wieder ein Casting her in dem die Schauspieler ausgewählt werden. Nun muss gedreht werden, wir sind dazu extra weggefahren. Doch zum Drehen braucht man nicht einfach nur eine Kamera, man braucht eine Tonangel, Licht für optimale Lichtverhältnisse, Puder damit die Schauspieler in der Kamera nicht glänzen, und weitaus mehr… Wenn der komplette Film abgedreht ist, muss das ganze Material gesichtet werden, dazu schaut man sich jeden einzelnen Clip an, bewertet diesen mit Schulnoten damit das Schnittteam später weiß, welches Material verwendbar ist, und welches eher weniger. Danach geht es an den Schnitt, welcher auf die Millisekunde genau perfekt sein muss. Der Ton der Tonangel muss unter den entsprechenden Clip gelegt werden und es muss Gema- freie Musik ausgewählt werden. Ist auch dies erledigt, ist der Film fertig, doch es hört sich alles viel leichter an, als es im Endeffekt wirklich ist! Doch es macht alles sehr viel Spaß und ihr werdet begeistert sein, vielleicht ist es sogar besser als Theater…

                                                             

Integration auf Augenhöhe

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In der Helene-Lange-Schule bekommt man nicht viel von der Momentanen Flüchtlingswelle mit. Keine Flüchtlingsklassen existieren in der Schule.

Doch diese Entscheidung liegt nicht bei der Schule sondern bei dem Schulamt. Es entscheidet welche Schule wie viele Flüchtlinge aufnimmt. An unserer Schule können aus verschiedenen Gründen keine Flüchtlinge aufgenommen werden. Einerseits ist die Schule voll belegt, viele Leute sind in den Wartelisten und es gibt keine freien Räume in denen eine Flüchtlingsklasse eingeführt werden könnte.

Andererseits engagiert sich die Helene-Lange-Schule für die Flüchtlinge.

Das Feste Vorhaben „Get together“ zum Beispiel unternimmt alle zwei Wochen Freizeitaktivitäten mit Flüchtlingen. Innerhalb dieses Vorhabens verbringen Schüler unserer Schule Zeit mit Flüchtlingen. Sie gehen mit ihnen Bowlen, ins Kino, spielen Spiele und vieles mehr. Richtige Integration steht hier an erster Stelle. Die Jugendlichen werden hier wie gleichwürdige Menschen behandelt und haben nicht den Status, dass sie einer von vielen, hilfsbedürftigen Flüchtlingen sind.

Verschiedene Interessierte meldeten sich schon bei „Get together“ um ihre Unterstützung anzubieten. So meldete sich mal ein Autounternehmen und bot einen Transport für Unternehmen an. Ein Footballk-Club lud zu spielen ein und viele weitere meldeten sich.

Aktuell plant das feste Vorhaben ein neues Projekt. Sie wollen gemeinsam mit den Flüchtlingen in der ersten Woche nach den Ferien einen sogenannten „Vielplatz“ bauen. Dieser wird an der Gemeinschaftsunterkunft Mainzer Straße errichtet. Dieser Platz soll dazu einladen Zeit zu verbringen – gemeinsam für Kinder und Erwachsene. Er wird vielleicht ähnlich wie ein Spielplatz sein, nur sollen dort vielfältige Konstruktionen errichtet werden. Hela-Schüler und zugewanderte Jugendliche geben derzeit Ideen zu diesem Platz ab und treffen sich zur weiteren Planung

Doch nicht nur „Get together“ unternimmt etwas. Auch Lehrer unserer Schule helfen freiwillig. Herr Schulze zum Beispiel ist Vorsitzender und Mitgründer des Vereins „VERAMI“ VERA steht für Verantwortung und MI für Miteinander. Dieser Verein finanziert „Get together“, veranstaltet Treffen zwischen Jugendlichen und Flüchtlingen. Herr Schulze ist ebenfalls Mitglied im Netzwerk des Flüchtlingsrates Wiesbaden. Sie Organisieren Momentan ein Willkommensprojekt für jugendliche und erwachsene Flüchtlinge.

Deutschintensivklassen genügen nicht, um von Integration zu sprechen. Es kann nicht allein darum gehen schnell deutsch zu lernen. Begegnungen auf Augenhöhe sind wichtig, Kontakte zueinander zu finden, Verständnis für den Anderen zu entwickeln. Es gibt viele traumatisierte Kinder, viele von ihnen sind ohne ihre Familien nach Wiesbaden gekommen. Stell Dir vor, Du wärest in einem anderen Land ganz allein….“ sagt Herr Schulze. In dem Vorhaben „Get together“ freuen sich beide Seiten auf die Treffen. Flüchtlinge wie auch Schüler von der Hela. Dort können die Flüchtlinge Mensch sein, so wie es richtig ist. Sie unternehmen viel miteinander, haben Spaß und werden anerkannt. Anerkennung als Mensch – das ist Integration!

Fußballturnier 2016

So oft wurde es uns schon versprochen und seit Jahren kündigt uns die SV immer wieder an, dass es ein Fußballturnier geben wird. Ende dieses Jahr ist es endlich soweit. Der Berliner Sportplatz, wo unter anderem auch die Bundesjugendspiele stattfinden, ist schon für den 14.07.2016 für dieses Turnier reserviert. Die 7ten bis 9ten Klassen werden also in der letzten Schulwoche, an dem sonst ein Wandertag wäre, ein Fußballturnier machen. Unsere SV ist sehr bemüht, den Schülern so etwas zu ermöglichen und sie sind fleißig am Planen. Noch ist nicht alles geregelt und über das genaue Konzept und den Ablauf des Tages diskutieren sie noch, aber es wird schnellstmöglich ausgearbeitet, damit dem Fußballturnier bald nichts mehr im Wege steht.
Die Schulreporter werden euch darüber weiter auf dem Laufenden halten.

Schülerportrait Sven Schröder

Sven ist 16 Jahre alt und besucht die Klasse 10b der Helene Lange Schule.
Sven spielt seit dreieinhalb Jahren erfolgreich Fußball. Davon hat er eineinhalb Jahre im Verein Wehen Wiesbaden gespielt, jedoch hatte er Anspruch auf mehr Förderung und wollte auf einer höheren Ebene spielen. Letzten Sommer wurde er dann vom 1. FSV Mainz 05 gescoutet und spielt nun unter Vertrag für 2 Jahre bei Mainz. Für seine Erfolge als Torwart trainiert er jeden Tag um irgendwann sein Traum und Ziel, die erste Bundesliga zu erreichen.