Donald Trump – Neuer amerikanischer Präsident?

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump genießt nun seit längerer Zeit eine gewisse Popularität und das nicht nur in Nord-Amerika. Doch wer ist Donald Trump?
Donald John Trump, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, ist ein amerikanischer Unternehmer und Vorstandsmitglied der Trump Oranization. Ebenso kontrolliert er einen großen Teil der Immobilien- und Unterhaltungsbranche und machte seinen Namen zu einer Marke (z. B. Die Trump Towers). Donald Trump schaffte es sich in der breiten Masse beliebt zu machen, unter anderem durch seine Rolle in den ersten 4 Staffeln der Reality-TV-Serie „the Apprentice“.
Im Jahr 1987 ließ sich Donald Trump erstmalig als Mitglied der Republikaner (eine der zwei großen Parteien Amerikas, die anderen sind die Demokraten) eintragen. Seit 1999 wechselte er mehrmals die Partei, 2009 kam er dann schließlich zurück zu den Republikanern. Er hatte schon überlegt, sich für die Präsidentschaftswahlen 2012 zu bewerben, jedoch sagte er im Mai 2011 ab. Im Juni 2015 kündigte er dann in New York an, an den diesjährigen Wahlen teilzunehmen.
Doch zurück zu den Wahlen. Bei den Vorwahlen dieses Jahr hatte Donald John Trump die Nase vorne, im Gegensatz zu der Spitzenkandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. In meinen Augen ist es etwas verwirrend, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte, denn einen Blick in sein Wahlprogramm zu werfen, lässt einen verständnislos zurück. Zum Beispiel seine Planungen, was er an den Steuern verändern will: Sein Ziel ist es, den Spitzensteuersatz von knapp 40 auf 25 Prozent und die Unternehmenssteuer von 35 auf 15 Prozent zu senken. Ebenso will er, dass amerikanische Bürger, die weniger als 25.000 Dollar verdienen, gar keine Steuern mehr zahlen müssen. Dabei stelle ich mir die Frage, womit er Amerika dann finanzieren will, schließlich ist Amerika wie die meisten Länder hoch verschuldet und hinkt den wachsenden Wirtschaftsmächten in Asien nur noch hinterher. Außerdem fällt Trump durch seine diskriminierenden Aussagen gegen Frauen, Ausländer, Journalisten und Angehörige bestimmter Religionen auf. Wegen seiner hetzerischen Art, die Ängste der Bevölkerung zu schüren, wird er von der Weltgemeinschaft eher abgelehnt. Seine jetztigen Erfolge sind eine große Überraschung, wegen seines Auftretens viel es leicht, ihn als Witzfigur abzustempeln.
Jedoch sagen die Vorwahlen nicht viel aus, wer Präsident wird, ist noch offen. Vielleicht wird dieses Jahr auch die erste Präsidentin ins Weiße Haus einziehen, denn voraussichtlich wird die Wahl letzten Endes ein Duell zwischen Clinton und Trump.

Diebstahl in der Mensa

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Jede Pause ist die Mensa gut besucht. Das Team der Mensa hat Vertrauen in die Schüler und Frau Schabarum empfängt jeden von uns herzlich und mit korrektem Vornamen. Die Nachricht, dass in der Mensa geklaut wird, traf sie deswegen besonders hart.
Seit einigen Wochen kam die Meldung aus dem 6er Treff, dass Schüler ihre Mitschüler beim Klauen erwischt haben. Von da an wurde genauer darauf geachtet und es stellt sich heraus, dass kein Jahrgang unschuldig ist. Viele Schüler bedienen sich einfach an dem Kühlschrank und verlassen die Mensa ohne zu Bezahlen. Das funktioniert deshalb so gut, weil es grade um den Kühlschrank oft sehr viel Gedrängel gibt.
Für Frau Schabarum ist das ein Schock! Sie vertraut den Schülern und kommt ihnen in vielen Dingen sehr entgegen. Uns selbst sagte sie, dass es sie traurig macht und dass dieses Vertrauen nun nicht berechtigt war. Als erste Maßnahme hat sie einen Zettel aufgehängt mit der Aufschrift „Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.“ Ebenfalls muss Frau Schabarum jetzt ganz alleine hinter der Theke stehen, da ihre Kollegin Frau Michel draußen steht und aufpasst. Das bedeutet Stress für das gesamte Team.
Das Problem konnte noch nicht gelöst werden und momentan sind alle ratlos. Die Diebstähle sind in keiner Weise nachvollziehbar, schließlich sind die Sachen wirklich nicht teuer und meistens bezahlt man sowieso mit dem Chip, auf den die Eltern regelmäßig Geld laden. Wir können nur hoffen, dass die Schüler einsehen, dass ihr Verhalten nicht korrekt ist. Jedem wäre es lieber, wenn das Thema nicht mehr angesprochen werden muss.

Café Licht – Rezension

cafe licht

Das diesjährige Stück der großen Theaterwerkstatt war eine abgewandelte Form von „Andorra“ von Max Frisch. Es hieß „Café Licht“, genau wie der Hauptschauplatz des Stücks. Die Regie führte Franziska Geyer.

In dieser Version wurde das Originalstück so umgeschrieben, dass es zur aktuellen Situation der Flüchtlingskrise passt. Im Original ging es um Judendiskriminierung, in „Café Licht“ sind es die „Wanderer“, die der Bevölkerung vom sogenannten „Freiland“ Unbehagen bereiten, verbunden mit der Angst vor den grausamen Unmenschen, die in Fremdland ihr Unwesen treiben. Die Hauptfigur des Stückes Andri, ist angeblich ein Findelkind aus dem Fremdland, das von dem Lehrer Jochen aufgenommen wurde. Andri ist in Barblin verliebt, die leibliche Tochter von Jochen. Allerdings hat auch Maximilian ein Auge auf Barblin geworden, worauf sich ein Konflikt zwischen den beiden anspannt. Diese Vorgänge, die Vorurteile seiner Mitmenschen und dann noch Jochens Verbot, Barblin zu heiraten, belasten ihn sehr. Dann kommt außerdem noch eine Fremde nach Freiland, die nett zu ihm ist als alle anderen gegen ihn sind, die dann jedoch umgebracht wird. Andri wird zu Unrecht beschuldigt, sie getötet zu haben, aber die anderen sehen ihre Vorurteile dadurch bestätigt. Am Ende kommt dann jedoch heraus, dass Jochen Andris leiblicher Vater ist und er ihn nur als Findelkind ausgegeben hatte, weil er ein uneheliches Kind der ermordeten Fremden war.

Das Stück beeindruckte mit seinem aktuellen Bezug und hielt unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, auch wenn manche Anspielungen beinah zu offensichtlich waren, allerdings sollte das Stück ja auch für die jüngeren Jahrgänge geeignet sein. Für die „ganz Kleinen“ könnte es zum Teil zu kompliziert gewesen sein, aber es ist ja auch fast unmöglich, ein Stück für alle Altersgruppen unserer Schule zu schaffen.

Die schauspielerische Leitung war ebenfalls äußerst gut. Man vergaß ganz, wer da in Wirklichkeit spielte und sah nur noch die Rolle, ohne darüber nachzudenken, dass es ja nur ein Theaterstück war. Sowohl die Liebesgeschichte mit Barblin und Andri, wie auch das Misstrauen der Einwohner und alles andere war sehr glaubwürdig. Außerdem gab es immer wieder musikalische Einlagen, ob es nun Gesang, Klavier, Geige oder Gitarre war.

Was ebenfalls positiv auffiel, war das schöne und aufwendige Bühnenbild des Cafés. Mit Lampen, Blümchen, Vasen, Theke und Etagere wirkte es schon fast heimelig und stand später im krassen Gegensatz zu der dramatischen Zuspitzung des Stückes.

Alles in allem war „Café Licht“ eins der besten Stücke, die in letzter Zeit aufgeführt wurden, das sowohl durch tolle Schauspieler, ein gut durchdachtes Drehbuch, wie auch ein schönes Bühnenbild herausstach.

Reise nach Nepal

Das Erdbeben in Nepal ist mittlerweile schon ein Jahr her und in den Medien wird nichts mehr über die bleibenden Schäden dieser Tragödie berichtet. Deshalb wollten sich Lehrer, Eltern von Schülern und auch Schüler unserer Schule ein Bild davon machen, wie es jetzt in Nepal aussieht. Dafür sind sie für zwei Wochen in den Osterferien nach Nepal geflogen. Die Reisegruppe war erst für ein paar Tage in der Hauptstadt Katmandu, danach fuhren sie in das Projektgebiet der Helene-Lange-Schule. Dort mussten sie sehen, dass es sehr viel Zerstörung gab und vor allem wenig dagegen gemacht wird. Weiter im Osten des Landes ist die Zerstörung sogar noch größer. Um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen machte die Reisegruppe eine Umfrage bei den Einheimischen. Allerdings viel diese Umfrage nicht gerade sehr positiv aus. Die einheimischen Familien haben nicht wirklich die Motivation die Trümmer wegzuräumen und etwas Neues aufzubauen. Die meisten wandern lieber in das Ausland aus. Die Reisegruppe war allerdings nicht nur da, um sich ein Bild zu machen, sondern sie wollte auch direkt vor Ort etwas tun, indem sie Trümmer wegräumte und den Menschen half.

Das Schlimmste ist, dass durch das Erdbeben auch die ganzen Schulen zerstört wurden, dadurch gibt es natürlich keine Bildung mehr für die Kinder und auch keine Zukunftsperspektiven. Herr Frenz meinte auch, dass von dem vielen Geld was über die Spendenaktionen, die nach dem Erdbeben gestartet wurden, noch nicht viel neu erbaut wurde.

Für diesen Artikel habe ich ein Interview mit Herrn Frenz geführt.

 

One Small Step for Man… 

Lehrerportrait Frau Kreutz

Frau Kreutz ist eine Lehrerin an der Helene-Lange-Schule. Sie unterrichtet die Fächer Kunst und Französisch, außerdem leitet sie das feste Vorhaben Gastlichkeit und unterrichtet ETEP. Bei Bedarf unterrichtet sie auch Religion, GL und OL. Insgesamt mag sie Ihren Beruf doch sehr, sie mag es zum Beispiel mit jungen Menschen zu arbeiten, was man ja als Lehrer ja gut tun kann. Sie erzählte auch, dass sie in der Schule selbst viel dazulernt. Sie bringt den Schülern also nicht nur was bei, sondern profitiert auch selbst davon. Und was sie auch sehr gern mag, sind die Ferien, obwohl ein Lehrer dann doch nicht allzu lange Urlaub hat wie ein Schüler. Es gibt eigentlich kaum was, was ihr an ihrem Beruf nicht gefällt, jedoch mag sie es nicht, Arbeiten zu korrigieren. Das ist dann aber auch wirklich das Einzige, was ihr nicht gefällt. Sonst ist sie vollkommen zufrieden mit ihrem Beruf. Doch Frau Kreuz wollte ursprünglich gar keine Lehrerin werden, nein, ganz im Gegenteil: Sie hatte die Schulzeit früher gehasst, erzählte sie mir. Die einzigen Fächer, die ihr Spaß machten, waren Kunst und Französisch. Diese beiden Fächer studierte sie dann später auch. Doch Französisch konnte man nur auf Lehramt studieren, also tat sie das. Dann machte sie ein Referendariat an einer Schule und sie stellte fest, dass Lehrer sein doch nicht so übel ist. Also ging sie zu uns an die HeLa und sie blieb uns bis jetzt erhalten, auch wenn sie nächstes Jahr leider ein sogenanntes Sabbat-Jahr macht. In Ihrer Freizeit geht sie gerne wandern, sie reist sehr viel, arbeitet viel im Garten, sie kocht gerne, lernt gerne Sprachen, geht gerne ins Theater und tanzt. Das Schönste aber ist, wie sie mir sagte: Zeit mit Ihren Kindern zu verbringen!
Ich bedanke mich recht herzlich für dieses interessante und informative Gespräch.