Studienfahrt nach Buchenwald 2016

Bei uns in der HeLa ist es inzwischen selbstverständlich, dass man in der 9. Klasse das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, beziehungsweise die heutige Gedenkstätte Buchenwald besucht. Auf dieser Fahrt lernt man wirklich sehr viel Interessantes und man bekommt zahlreiche Führungen in Buchenwald, beziehungsweise auch eine Führung in Weimar. Es ist jedoch wirklich sehr erschreckend, begreifen zu müssen, dass man an genau derselben Stelle steht, wo damals 56.000 sogenannte “Häftlinge” auf grausamste Art und Weise umgebracht wurden. Aber das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald war nicht etwa ein Vernichtungslager, wie das damalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen, nein, es war vielmehr “nur” eine Anstalt, wo die Häftlinge zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Deswegen gab es in Buchenwald auch keine Gaskammern. Doch die SS-Beamten durften trotzdem die Häftlinge töten, je nachdem wie ihre Laune eben war. Das für mich persönlich Erschreckendste in Buchenwald war die ehemalige “Genickschussanlage”. Dort wurden die Häftlinge für eine angebliche Untersuchung hineingeschickt. Ihnen wurde gesagt, dass sie einfach mal von einem Arzt untersucht werden, doch stattdessen mussten sie sich in einen bestimmten Raum stellen und dort schoss ihnen dann ein SS-Mann ins Genick. Insgesamt hat mir die Fahrt nach Buchenwald dennoch gut gefallen, da man wirklich viel über die damalige Zeit lernt, jedoch war es für mich nicht vermeidbar, ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch wieder nach Hause fahren. Außerdem kann ich auch versprechen, dass diese Zeit in Buchenwald einen sehr zum Nachdenken anregt. Trotzdem kann ich diese Fahrt nach Buchenwald nur empfehlen!

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Verseuchtes Trinkwasser?

Europameisterschaft 2016 in Frankreich

Seit vier Jahren warten fußballbegeisterte Menschen aus ganz Europa nun schon auf das große Ereignis: die Europameisterschaft. Jetzt am Freitag ist es endlich soweit, 24 Nationen kämpfen mit Herzblut und Leidenschaft für ihr Heimatland, um den heiß begehrten Pokal. Der Gastgeber ist dieses Jahr Frankreich. Doch es gibt keinen wirklichen Favoriten und es wird zu hoher Wahrscheinlichkeit von Anfang bis Ende ein hochspannendes Turnier werden. Frankreich, Deutschland, Portugal, Belgien, Spanien und England gelten als mögliche Turniersieger. Aber auch Außenseitermannschaften wie Polen oder Irland, spielten schon in der Qualifikationsphase zum Teil überragende Spiele und sind nicht zu unterschätzen. Die Niederlande dagegen versagte schon in der Qualifikation auf ganzer Strecke und wird daher zum ersten Mal der Vereinsgeschichte, nicht an der EM teilnehmen. Ein riesiger Schock und zudem eine unglaubliche Beleidigung für das ganze Land. Deutschland galt eigentlich als Favorit, bis es in der Qualifikationsphase und den Testspielen eine unterdurchschnittliche Leistung ablieferte. Spanien gewann zwar das letzte Mal die EM, die Leistung der Mannschaft bei der WM 2014 in Brasilien, war jedoch alles andere als zufriedenstellend für das Land. Sie galten dort ebenfalls als einer der großen Favoriten.
Jetzt am Freitag, den 10.06.2016 wird Frankreich im Spiel gegen Rumänien um 21 Uhr die fünfzehnte EM eröffnen und den Fußballwahnsinn in Europa zum Rollen bringen.
Public Viewing wird es womöglich in Wiesbaden dieses Jahr nicht geben. Grund dafür sind die späten Anstoßzeiten, abstrakte Terrorgefahr und zu hohe Kosten. Als Alternative kann man jedoch nach Frankfurt in die Commerzbankzarena gehen und sich dort mit seinen Freunden die spannenden Spiele live anschauen.

The First Avenger: Civil War Rezension

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Get involved! #1 – “Weiter dazwischenquaken” Jubiläumsfeier der GJH

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Vor einer Weile feierte die Grüne Jugend Hessen ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Grüne Jugend Hessen (kurz: GJH) ist die Jugendorganisation der Partei Bündnis 90/Die Grünen, es gibt sie auch in anderen Bundesländern. Die Feier fand in Frankfurt am Main statt und ich war die einzige anwesende Journalistin.

Mein Vater hatte mich nach Frankfurt gefahren, er ging aber gleich nachdem wir den Veranstaltungsort gefunden hatten. Es war ein mittelgroßer Raum, in dem viele Leute waren, die meisten waren älter als ich, was einerseits daran lag, dass man bis zum Alter von 30 Jahren GJH-Mitglied sein darf, andererseits waren auch viele Ehemalige da. Nach einer Weile wurde von den Sprechern der GJH eine Eröffnungsrede gehalten, in der sie auch von den Anfängen der GJH erzählten. Da Tarek Al-Wazir (der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung) noch nicht da war, übergaben sie das Wort an Frau Lehman, die schon mit 19 Jahren Abgeordnete im Bundestag gewesen ist. Mit 19! Wow, das war ja nur drei Jahre älter als ich… Sie erzählte unter anderem von einer Frauenrechtskonferenz in Tripolis, an der sie teilgenommen hatte. Dort sei ein Störer reingeplatzt. „und zwar ein wirklicher Störer, nicht wie Tarek, der jetzt gerade gekommen ist“, meinte sie, als sie bemerkte, dass Herr Al-Wazir nun eingetroffen war. Dann erzählte sie weiter, dass sie sich erinnert hatte, wie sie bei der GJH gelernt hatte, dass man Störern das Gefühl geben muss, dass man sich nicht stören lassen will und sie deswegen die Idee hatte, die anderen TeilnehmerInnen die eben beschlossene Hymne singen zu lassen. Das führte dann dazu, dass der Störer in Tränen ausbrach und sich rausbringen ließ… Also das hätte ich gerne gesehen. Nachdem sie fertig war, bekam sie ein kleines Geschenk und Herr Al-Wazir war an der Reihe. Er war ja auch Gründungsmitglied der Grünen Jugend und erzählte, dass den damaligen Grünen diese Idee erst gar nicht gefiel, da sie ja sonst die „Alten“ wären. Aber letzten Endes gründeten sie die Grüne Jugend doch. Er sagte auch, dass es ja auch wichtig sei, dass man die neue Generation nicht gleich mit tausenden Sitzungen abschreckt und dass nicht immer jemand da sei, der bei jeder Idee sagt: „Das gab es doch schon mal“ oder „Sowas hatten wir aber noch nie“. Als er das sagte, mussten viele lachen, da er das wirklich sehr lustig betont hatte. Nach seiner Rede wurden wieder Geschenke verteilt, dann war das Buffet eröffnet. Während die anderen sich unterhielten und aßen saß ich etwas unschlüssig an meinem Platz und beobachtete die anderen. Die ganze Veranstaltung wirkte sehr familiär, fast jeder kennt jemanden. Nach einer Weile kam eine Frau zu mir. Nachdem ich ihr erzählt habe, dass ich für einen Schul-Blog schreibe, will sie mich unbedingt zu Herrn Al-Wazir locken, damit ich ein Interview mache. Nachdem ich das abgelehnt habe, da ich einerseits schon so viel zu lange Texte schreibe und ihn andererseits nicht mit irgendwelchen politischen Fragen belästigen will, geht die Frau halb beleidigt weg. Aber der arme Al-Wazir unterhält sich hier gerade schön mit seinen Freunden, da will ich ihn doch jetzt nicht nerven… Außerdem fielen mir spontan kaum Fragen ein. Inzwischen wird es draußen dunkel und während ich nach und nach meinen Orangensaft trinke male ich mir aus, wie es wäre, wenn ich in so zehn Jahren bei der 35-Jahr-Feier hier Mitglied bin und eine Rede halte, in der ich diesen Text vorlese… Inzwischen ist es fast neun und meine Mutter kommt dazu, sie hatte in Frankfurt gearbeitet und wird dann später mit mir heimgehen. Sie holt erst etwas zu essen (gefüllte kleine Tomaten) und unterhält sich dann einfach mal mit Herrn Al-Wazir über die Hela. Irgendwie hatte ich mir einen Minister weniger normal, eher so ein bisschen abgehoben und vielleicht arrogant vorgestellt, ich weiß auch nicht… Tarek Al-Wazir wirkte ganz normal und nett. Dann gab es wieder etwas Programm auf der Bühne, jemand wurde verabschiedet und hielt eine ewig lange Rede, bei der die Hälfe nicht zuhörte, was ihn nicht zu stören schien. Als er schließlich fertig war, setzen sich verschiedene Leute auf die Stühle auf die Bühne, um eine Diskussionsrunde zu machen. Die dort Sitzenden wurden gefragt, was sie von ihrer Zeit in der GJH mitgenommen haben (die Schuldenbremse, sich als Gruppe zu feiern, Gleichgesinnte treffen, trotz verschiedener Meinungen zusammenzuhalten) und was sie gehasst haben (irgendjemand sagte, dass es manchmal schwierig mit dem Bundesverband war). Nachdem noch ein bisschen anderes Zeug geredet wurde, zum Beispiel eine Anekdote zum Konflikt zwischen „Realos“ (Realpolitiker, die also weniger idealistisch sind und versuchen gut umsetzbare und angepasste Politik zu machen) und „Fundis“ (Fundamentalisten, die an bestimmten Ideen und Gedanken festhalten und denen ihre Grundsätze sehr wichtig sind). Die Lehre dieser Anekdote war: „Be yourself- alles andere kommt irgendwann raus“. Ein anderer sagte als Schusswort: „Bleibt wie ihr seid, das ist okay.“ Und natürlich wurde nochmal ein Witz zum Kiffen gemacht, sowieso der Running Gag dieser Veranstaltung. (Die Grünen waren ja am Anfang noch ziemliche Hippies und haben damals wohl auch viel gekifft, obwohl das jetzt kaum jemand mehr macht.) Außerdem wurde der GJH noch mit auf den Weg gegeben, dass sie neugierig bleiben und weiter dazwischenquaken soll – das Maskottchen der GJH ist ja der Frosch. Damit war das Programm vorbei, es war 10 vor 10 und ein DJ spielte „Let’s Dance“ von David Bowie. Bevor ich ging, erfuhr ich noch, dass sich in Wiesbaden gerade eine neue Jugendgruppe der GJH bildet und mir wurde jemand vorgestellt, der dort auch mitmachen wird. Am folgenden Freitag ging ich schon zum ersten Treffen der neuen Grünen Jugend Wiesbaden.

Wenn ihr euch auch für Politik interessiert oder einfach mal wissen wollt, was unsere Wiesbadener Jugendverbände so machen (Juso (SPD), Junge Union (CDU), GJ (Bündnis 90/die Grünen) u.a. ), dann schreibt gerne an unsere Mail-Adresse und fragt nach weiteren Informationen.

Get involved!

Was kann man als Schüler/-in tun, um etwas zu bewegen? Welche Möglichkeiten gibt es speziell hier in Wiesbaden? Welche (über)parteilichen Organisationen gibt es hier? Und wie sind die so drauf, was machen sie?

Diese und weitere Fragen werden in unserer neuen Serie “Get involved!” beantwortet. Wir werden unter anderem die Jugendorganisationen verschiedener Parteien vorstellen, euch unser Jugendparlament etwas näher bringen und euch über alles Wissenswerte diesbezüglich infomieren. Also schaut doch weiter regelmäßig bei uns vorbei, um immer auf dem neustem Stand zu bleiben!

Schulfest 2016

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Letzten Samstag war wieder mal viel Trubel in der Hela. Das Unesco-Schulfest fand wie jedes Jahr statt. Die Türen waren für Schüler, Eltern und Interessierte weit geöffnet. Jeden erwartete ein buntes und vielseitiges Programm. In der Mensa wurde wieder ein leckeres Essensangebot aufgestellt und neben Hotdogs und Kuchen gab es auch viele Getränke. Auch unsere restlichen Schüler hatte allerlei Ideen. So gab es einen Dosenwerfstand von der 6c oder eine Filz-Mitmachaktion von der Filz- und Textil-AG. Auch um die Versorgung wurde sich gut gekümmert. Smoothies, Milchshakes und Cocktails in der 6b, Crépes und auch Mocktails vom Schulelternbeirat. Es gab vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Man konnte auf dem Schulhof mit Pfeil und Bogen schießen, oder sich in der Berufswahl-Börse beraten lassen. Wie jedes Jahr gab es auch viele Infostände über die festen Vorhaben oder die neu anstehenden AG´s. Die Schulband und der Chor hatten ihre Auftritte und in der Turnhalle konnte man die Zirkus-AG bestaunen. Dieses Jahr war nun auch zum ersten mal das Radio-Aktiv aktiv und unterhielt uns mit Musik. Das diesjährige Schulfest war ein voller Erfolg und wir können das nächste Unesco-Schulfest kaum erwarten.