Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie

Am 11.1.2017 eröffnete nach über 10 Jahren Bauzeit endlich die Hamburger Elbphilharmonie ihre Pforten. Zwar geschah dies letztendlich viel später als vorher erwartet und außerdem verzehnfachten sich die Kosten für diese wunderbar aussehende und toll klingende Konzerthalle, dafür kann man aber auch sagen, dass sich das viele Geld und die lange Zeit gelohnt hat. Der große Konzertsaal fasst rund 2100 Plätze, dort fand auch das Eröffnungskonzert statt. Die Freude der Hamburger war groß, über 200.000 Bürger “bewarben” sich für ein Ticket. Da jeder das Eröffnungskonzert live miterleben wollte, hat man teilweise bis zu 1000 Euro für ein Ticket auf dem Schwarzmarkt gezahlt. Ein Großteil der Karten war jedoch nur für geladene Gäste, unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gauck hielt außerdem auch eine Rede über die Eröffnung von “Elphi”. “Freu dich, Hamburg”! rief er den Gästen zu und er erlaubte sich einen Vergleich mit dem HSV und dem FC Sankt-Pauli. Hamburg habe jetzt ein Sorgenkind weniger, so Gauck. Die Begeisterung ist groß, doch es bleibt abzuwarten, wie lange die Euphorie hält. Besucher beschweren sich zum Beispiel jetzt schon über zu wenige Toiletten und gefährliche Treppen…

Interview: Alexander Scheid

herr scheid bild kleiner
 
Herr Scheid war 2006  das erste mal an der Helene-Lange-Schule , aber nur um das Filmprojekt zu betreuen. Bevor er anfing an der Hela zu unterrichten arbeitete er an der Martin Niemöller und unterrichtete Erdkunde und Kunst und an der Heinrich von Brentano Schule leitete er eine Circus-AG. Vor seiner Arbeitszeit studierte er auf Lehramt in Mainz. Sein ursprünglicher Traumberuf war Comic-Zeichner dazu absolvierte er auch eine zweijährige Ausbildung. Insgesamt arbeitete er schon immer gerne mit Kindern und Jugendlichen was ihn auch dazu bewegte an der Helene-Lange-Schule zu Arbeiten.
Wir bedanken uns für das Interview.

Spanisch Austausch

Vor den Weihnachtsferien waren die Austauschschüler aus San Sebastian bei uns in Wiesbaden zu Gast. Es waren 19 Spanische Schüler und Schülerinnen auf unserer Schule. Während ihres Aufenthalts wurde viel gemeinsam unternommen, beispielsweise Bowling spielen, Frankfurt besuchen, Feuerwerk angucken und noch vieles mehr.
In den Osterferien 2017 gehen dann die deutschen Schüler für 2 Wochen nach San Sebastian um dort den Alltag der Spanischen Schüler kennenzulernen. Am Ende haben wir noch zwei Spanische Schüler gebeten, einen kleinen Text über Wiesbaden und ihre Erfahrungen zu schreiben.

 Und dies ist dabei rausgekommen
 Anton (15) und Mikel (15)

“Hier ist alles sehr anders als in San Sebastian…In der Schule, die Form vom Arbeiten, der Zeitplan und die Klassen. Das Klima ist auch sehr anders, es ist sehr Kalt hier und in San Sebastian sind es zurzeit 16 Grad. Ungewohnt ist auch, dass es sehr früh dunkel wird. Die Innenstadt ist sehr schön und es gibt viele schöne Läden. Der Austausch ist sehr schön und wir freuen uns, wenn die deutschen Schüler zu uns kommen. Vielen Dank für die gute Zeit!”

Theaterprojekt der Klasse 9b

nichts
An der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden wird in der neunten Klasse immer ein Film- oder Theaterprojekt durchgeführt. Die jetzige Klasse 9b hat sich hierbei für das Theaterprojekt entschieden. Die Klasse wird ein Theaterstück zu dem Buch „Nichts“ aufführen. In diesem Buch geht es um einen Jungen der behauptet, dass nichts in seinem Leben eine Bedeutung habe. 
Das ist natürlich harte Arbeit, weshalb jeder in der Klasse fleißig dabei ist seine Sprechrollen zu üben. Jeden Morgen geht es zwar erst um neun Uhr los, aber da das Stück nicht so einfach ist sind die Schauspieler fast jeden Tag bis nachmittags da – obwohl jeder der Schüler Mittags nur eine lange Pause hat. Bis jetzt machen die Schüler super mit und es läuft auch nur deshalb so gut, weil die Schüler alle konzentriert arbeiten. Der Regisseur „Raman Zaya“ übernimmt die Regie. In zwei Wochen findet die Premiere des Stückes statt. Wir wünschen viel Erfolg!

X-Hamlet Theaterprojekt 9c

Direkt nach den Herbstferien fing das Theaterprojekt X-Hamlet der Klasse 9c an. Bereits ein paar Wochen zuvor gab es ein Casting in den Klassen, bei welchen die Klassen sich für das Film-, oder Theaterprojekt bewerben mussten. In diesem Fall wurde knapp aber gerecht Theater gewählt. Da drei Klassen Theater wollten und nur zwei den Zuschlag bekommen können war die Freude groß, als klar war, dass die Klasse Theater spielen kann. Aktuell ist die Klasse 9b im Theaterprojekt.
Nach den Ferien fing die 9c an und das Stück stand fest, auch wenn es erst Romeo und Julia werden sollte, aber da so viel davon schon gespielt wurde, wurde es schließlich doch Hamlet. In der ersten Woche wurden erst nur die bekannten Textstellen „Sein oder nicht sein“ auswendig gelernt. Danach wurde so langsam angefangen zu Proben. Die Schülerinnen und Schüler sollten über die Herbstferien ihre Texte schon auswendig lernen. Ab der dritten Woche wurde so richtig angefangen, doch es konnten natürlich nicht immer alle auf einmal proben, deshalb wurde ein Probenplan angefertigt. Dort stand, wer wann Probe hat und wer gerade frei hat. So konnte man mal früher gehen und mal musste man bis abends bleiben. In der vierten Woche wurde dann nun das Stück das erste mal komplett gespielt, allerdings nur vor Eltern und Freunden – das war dann die Premiere. Die Woche darauf waren dann die Aufführungen für die Schule. Es gab am Tag zwei Aufführungen, einmal morgens und einmal abends. Insgesamt hat uns das Stück gut gefallen, auch wenn es manchmal schwer war dem Inhalt zu folgen. Dies ging wohl am meisten den jüngeren Schülern so. Deshalb haben einzelne Schauspieler auch im Vorfeld die Klassen aufgesucht und uns erzählt worum es im Stück geht. Dies war schon sehr hilfreich. Die Schüler überzeugten allerdings durch ihr Schauspiel und die Stunde ging sehr schnell  vorbei.
 
Wir bedanken uns bei der Klasse 9c für die tolle Aufführung!