Ein ereignnis im Praktikum

 

Ich habe mein Sozialpraktikum in Görlitz gemacht. Mit 25 anderen Schülerinnen und Schülern. 

 Ich vollbrachte mein Praktikum im Alten Pflegeheim, der AWO Oberlausitz. Das Gebäude ist auf 3 Etagen aufgeteilt. Je höher das Stockwerk umso höher die Erkrankung bzw. der Vorschritt an Demenz. 

In der ersten Woche war alles ganz normal.

 Leider können viele der Bewohner auf der sogenannten „3“  nicht mehr so gut reden. 

Dort war eine Frau, die einen soliden Eindruck auf mich machte. Sie konnte noch selbst essen, trinken und laufen. Reden sowieso.

Als ich eines Tages hoch in die 3 bin Redeten den ganzen Tag die Schwestern über eine Frau.(Ich konnte die Namen noch nicht). Sie redeten darüber, dass dieser Frau etwas Schlimmes passiert sei und dass sie nicht mehr so ist wie sonst. Außerdem sagten sie, dass auch sie selber sehr geschockt waren und diese Frau, kaum wieder erkannt haben. Sowie es halt ist, war diese Frau, die ich am Anfang beschrieb. Als ich sie sah stockte mir der Atem und ich konnte es gar nicht fassen als die Schwester mir erzählte, dass die Frau einen Schlaganfall bekommen hatte und nun weder Selbst essen, trinken, laufen, sprechen oder zur Toilette gehen kann. Nichts aber auch wirklich nichts kann sie mehr machen.  Sie wurde in so eine Art Sessel auf Rädern gesetzt über den Tag, da selbst der Rollstuhl für sie nicht komfortabel war.

  In der letzten Woche brachte ich ihr, ihr essen und da lächelte sie zum ersten Mal und nahm für etwas längere Zeit meine Hand. Sie lächelte weiter und gab mir das Gefühl dass sie was sagen wolle, doch das gelang leider nicht. Das war ein Moment zwar nicht so lange aber schön. Man kann diesen Moment gar nicht beschreiben, da es geschrieben irgendwie komisch rüber kommt. 

Trotzdem war das mein schönster Moment in 3 Wochen. 

Zu sehen wie jemand lacht obwohl er vor kurzem so tief gefallen war.

Natürlich musste man in dem Sozialpraktikum in Görlitz nicht nur Arbeiten.
Nachdem man mittags aus der Einrichtung kam, ging es in die WGs. Es gab zwei für Mädchen und zwei für Jungs.
Die Mädchen lebten in „Silvias Ferienwohnung“ und wir Jungs in der „alten Ofenfabrik“.
Man war auf sich allein gestellt, das heißt, Einkaufen, Kochen, Waschen, Spülen etc.
Bei den Jung lief alles klar, wir verstanden uns unter den beiden WGs sehr gut, man ergänzte sich beim Waschen und dem Spülen.
Abends setzte man sich oft zusammen, schaute Filme oder erzählte einfach nur.
Natürlich ging man auch mal zu den Mädchen, die ca. 15 min von den Jungs entfernt wohnten.
Alles in einem gab es kein wirklichen stress der erwähnenswert wäre. Man streite sich nur mal, wer Saugt oder wer abspült.
Abschließend kann ich nur sagen, wer diese Chance bekommt, sollte diese nutzen und sich anmelden.
Unsere Schule macht dieses Projekt bereits seit 25 Jahren und will natürlich nicht das es dabei bleibt.

Schule offline

Schule offline
Am 16.11 2017 war in teilen von Wiesbaden und Mainz um ca. 7Uhr morgens ein großflächiger Stromausfall. Laut der Feuerwehr war die Ursache ein Kurzschluss im Umspannwerk im Stadtteil Biebrich, der vermutlich bei Wartungsarbeiten ausgelöst wurde. Nach circa einer halben Stunde kam Strom wieder. Für viele Menschen war es bestimmt ungewoht morgens im dunkeln zu duschen, sich nicht föhnen zu können oder im Kerzenlicht zu frühstücken.
Wir standen in einer dunklen Schule ohne eine Ahnung was passiert ist – dabei stellt man sich die Frage, wie war es denn vor 100 Jahren, als es großteils noch keinen Strom gab? Und vor allem, wie war es damals in der Schule ohne Strom? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.
Eine Schule ohne elektronische Geräte, Lampen oder die Schulklingel, kurz gesagt ohne Strom – heutzutage kaum vorstellbar. Doch damals brauchte man den Strom in Schulen nicht.
Schulbücher, Papier , Feder und Tinte, mehr brauchte der Schüler von damals nicht.
Schulaufgaben kopieren war damals unmöglich und unvorstellbar genauso wie der Beamer, Laptop oder die Gaszufuhr im Chemieraum. Doch war das Bildungssystem deswegen schlecht?
Wahrscheinlich stellen sich viele von euch das Leben damals in „schwarz weiss“ vor und können nicht realisieren, dass man beispielsweise für schlechtes Benehmen in der Schule geschlagen wurde.
Tatsächlich war die Bildung im 19Jahrhundert relativ gut. Hier einige Punkte die interessant über das Schulsystem damals sind:
-Die Jungen und Mädchen waren in getrennten Schulen.
-Die jugendlichen sollten Respekt vor ihren Lehrern haben.
-Jedes Kind muss so gut als möglich gekleidet in die Schule kommen.
-Es waren mehrere Jahrgänge in einem Raum
-Der Stundenplan beschränkte sich auf Religion, Lesen, Rechnen und Schreiben.
Wie ihr seht ist es auch möglich ohne Strom in der Schule viel zu lernen. Wennn also das nächste mal wieder Stromausfall ist, versucht doch mal euch in die Zeit von früher hinein zu versetzten und eine Zeit lang so zu leben wie früher.

Realschulprüfung

Realschulprüfung / Was erwartet einen?


Ein Teil der Schüler der 10. Klassen der Helene-Lange-Schule müssen die Realschulprüfung mitschreiben. Im ersten Halbjahr muss man eine Präsentation über ein Thema seiner Wahl halten.
Hierfür suchst du dir so früh wie möglich einen Lehrer, der dich mit deinem Vortrag und in anderen Sachen unterstützt.
Bevor du mit deiner Präsentation beginnst, schreibst du eine Hausarbeit über dein Thema, die du dann abgibst. Diese Hausarbeit wird mit der Präsentation zusammen gewertet.
Du solltest die Präsentation so schnell wie möglich vervollständigen, sodass du genug Zeit hast, den Vortrag zu üben. Der Vortrag geht 10 Minuten lange. Zudem gibt es noch eine 5 Minütige Fragerunde.
Wichtig zu beachten:
-Man sollte sich mit seinem Thema sehr gut auseinandergesetzt haben, dass man jede Frage dei aufkommt beantworten kann.
-Die Powerpoint sollte nicht vom Inhalt ablenken
-Die Jury begrüßen und verabschieden
-Angemessene Kleidung tragen und nicht in Jogginganzug auftauchen
-Zeit stoppen beim vortragen, sodass du nicht zu viel oder zu wenig redest
-Blickkontakt halten
-kreativ in der Präsentation sein (nicht nur Powerpoint sonder Plakat oder Tafel)
Im 2. Halbjahr wird dann für die richtige Realschulprüfung gelernt. In jedem Hauptfach wird eine Klausur geschrieben. Natürlich kann man sich Realschulprüfungshefte kaufen, womit man sich sehr gut auf die Prüfungen vorbereiten kann.
Wenn man durch die Realschulprüfung fällt, hat man einen Hauptschulabschluss.
Wenn man jedoch die Prüfung besteht sind die Türen für das Abitur oder Fachabitur nicht geschlossen.
Ich hoffe dieser Text konnte euch einen kleinen Einblick in die Realschulprüfung geben.


Silas Henkelmann

DO IT YOURSELF Adventskalender

klorollen
DO IT YOURSELF:
Adventskalender
Man braucht:
24 Klopapierrollen
• buntes Krepppapier
• bunten Tonkarton
• Kordel oder Geschenkband
• Grundmaterialien: Cutter, Schere, Leim, Klebeband, Bleistift, Fineliner

Für die “Füllung” eignen sich zum Beispiel Mini-Schokoriegel, Nüsse, Schokobons oder auch kleine Überraschungseierfiguren, Legosteine etc.
Bevor man loslegt:
Überlegt man, wie die Rollen angeordnet werden sollen. Man kann den Kalender rund (siehe Bild) aber auch quadratisch gestalten oder ganz auf einen Untergrund verzichten und die fertigen Rollen als Adventskalenderkette aufhängen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Für das Füllen faltet man die Klorrollen an einem Ende mit dem Daumen ein, legt das “Füllgut” hinein und schließt die andere Seite ebenso. Wenn man auf das Falten verzichten will, wickelt man die Füllung vorher in Küchenpapier. Dieses verhindert später, dass der Rolleninhalt nach unten zieht und das Krepppapier ausbeult. Das macht man dann mit allen 24 Rollen.
Dann schneidet man das Krepppapier in ca. 17cm x 25cm große Stücke. Ob ganz bunt, einfarbig oder nur die Lieblingsfarben – alles ist möglich. Im nächsten Schritt die gefüllte Klorrolle darauf legen, einwickeln und längs mit einem Stück Klebeband verschließen. Die Enden an beiden Seiten mit Kordel oder Geschenkband zubinden. Natürlich das ganze 24 Mal …
Für die Nummerierung 24 kleine Kreise aus buntem Tonpapier ausschneiden und mit Fineliner, Bunstift oder Filzstift beschriften. Als Schablone ist ein Wasserglas wunderbar geeignet.
Im letzten Schritt zunächst alle Rollen auf den Papp-Kreis kleben und die Türchen erst ganz zum Schluss nummerieren. Andersherum ist es aber genauso denkbar.
Egal, in welche Formation man die Advents-Klorollen anbringt, lässt man den Leim vor dem Aufhängen am besten über Nacht trocknen, damit auch alles gut hält.
Wir wünschen viel Spaß beim basteln.


Bild: http://www.familie.de/diy/adventskalender-klorollen-955752.html