8 Nachhaltigkeits-Tipps

Globale Ziele low

 

Nachhaltigkeit an der Helene-Lange-Schule?

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Am 4. Februar 2019 fand an der Helene-Lange-Schule ein Tag der Bildung für nachhaltige Entwicklung statt.

Aus diesem Grund kamen nur die Schüler*Innen des Jahrgangs 9 und 10 zur Schule um mitzuwirken. Doch auch zahlreiche Lehrer aus verschiedenen Jahrgängen und ein Paar Eltern erschienen an diesem Tag.

Als alle sich versammelt hatten, startete Andreas Huber seinen Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit.

Andreas Huber ist das jüngste Mitglied der rund 40 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME. Er hielt einen Aufklärenden Vortrag über Nachhaltigkeit und die Globalisierung.

Er trat sehr überzeugend auf und erzählte uns leidenschaftlich über die 17 Ziele der Nachhaltigkeit (SDGs = Sustainable Development Goals) die wir umsetzten müssten, um die Welt besser zu machen.

Zunächst stellte er “Die Gute Schokolade” vor. Die Händler und Hersteller verzichten auf ihren Gewinn, um davon neue Bäume zu pflanzen. Allerdings muss man anmerken, dass “Die Gute Schokolade” in Plastik verpackt ist. Diese Schokolade ist von nun an, an der Schule für 1,20€ erhältlich.

Nach dem Vortrag wurden wir persönlich mit dem Thema konfrontiert. Herr Huber stellte Fragen in die Runde und jeder sollte die Fragen erstmals für sich beantworten. Später bildeten wir kleine Gruppen mit Lehrern und Schülern. Es kamen interessante Diskusionssthemen auf.

Zum Schluss bildeten wir einen großen Kreis wo jeder teilhaben konnte um zu sagen, was ihm auf dem Herzen liegt.

Das Thema des Tages war die Fragestellung danach, wie Nachhaltig die HELA wirklich ist? Jeder der wollte, konnte in den Kreis kommen und seine Meinung äußern. Schüler, Lehrer und auch Eltern traten abwechselnd in den Kreis.

Der Plan der Schule ist es, eine AG -Nachhaltigkeit oder zumindest ein Festes Vorhaben zu gestalten. Allerdings ist noch nicht klar, inwieweit der Plan umgesetzt werden kann.

Hierzu konnten sich Schüler*Inenn, die an dem Thema interessiert sind, in eine Liste eintragen.

Das erste Treffen hat bereits am 25.02.2019 stattgefunden und es wurden gute Vorschläge und Ziele für unsere Schule formuliert.

In den weiteren Treffen soll besprochen werden, wie wir die HELA zu einer Nachhaltigen Schule machen können. Wenn ein treffen geplant ist, wird in den Jahrgängen bescheid gegeben und jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Wir würden uns freuen, wenn mehr Schüler*innen teilnehmen, um ihre Sicht der Dinge aufzuzeigen und die Schule aktiv mit zu gestalten.

 

Runder Tisch Mensa: Hitzefrei

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Letzten Dienstag am 26.2.19 fand in der Mensa ein runder Tisch statt. Vertreten waren die SV, der Vorsitzende des Elternbeirates und der Vorsitzende des Lehrerbeirates. Es ging um das Thema „Hitzefrei in der Schule“. Es steht noch gar nicht fest, ob es hitzefrei geben wird, da die Schulkonferenz dies noch bestätigen muss. Wenn es aber hitzefrei gibt, muss ein Kriterium erfüllt sein: im 4. Stock sind bis 11 Uhr mindestens 26° Grad erreicht, und wenn das so ist, fällt auch nur die 6.Stunde aus. Wie es dann mit dem Nachmittagsunterricht oder der Betreuung funktioniert, kann man nur spekulieren, da die Hitzefrei-Regelung noch gar nicht feststeht.

Bildquelle: https://pixnio.com/de/landschaften/gras/sonnenschein-natur-himmel-sommer-sonne-gras

CODEWORT FEUERZANGENBOWLE

Klasse

Wir aus der 9d hatten im Januar das fünfwöchige Theaterprojekt. Im folgenden Beitrag erzählen wir euch, wie wir unsere Höhen und Tiefen gemeinsam als Klasse überstanden haben und letztendlich ein Theaterstück, das sich sehen lassen kann, auf die Beine gestellt haben.

Allgemein hat uns das Theaterprojekt gut gefallen. Wir wurden in der Zeit von unserem Regisseur Uli Cyran und unserem Klassenlehrer Alexander Scheid betreut.

Anfangs hatten wir von unserem Regisseur ein vorgelegtes Drehbuch bekommen, doch konnten an dem Drehbuch noch einiges ändern wie wir es wollten. Es gab verschiedene Aufgabenbereiche, die wir während des Projektes meistern mussten. Unter anderem die Premierenfeier vorbereiten. Auch das Bühnenbild war eine Menge Arbeit. Bis jeder das richtige Kostüm hatte verging viel zeit, ich hatte das Gefühl, dass manche Schüler bis zwei Tage vor der Aufführung immer noch kein richtiges Kostüm hatten. Aber wir hatten auch professionelle Hilfe von Doro, einer ausgebildeten Designerin, die extra für uns aus den Niederlanden angereist kam.

Manchmal hatten wir auch Streitigkeiten mit unserem Regisseur, der dann öfter geflohen ist mit den Worten: „Sucht euch einen neuen Regisseur – ich habe keine Lust mehr auf euch!!!“ Leider wurde bei uns auch die Filmnacht gestrichen, in der wir geplant hatten den Film zu unserem Theaterstück (Die Feuerzangenbowle) zu schauen, weil es uns mitten im Projekt an Konzentration und Motivation fehlte. Wir haben die Höhen und Tiefen aber zusammen gemeistert (!) durch eine Zusammenführung der Klasse, in der wir alle entstandenen Probleme besprochen und gelöst haben. Danach konnten wir wieder normal weiter machen.

Die Theaterzeit bringt also auch gute Chancen mit sich, wir haben sehr schöne Momente erlebt und unser Klassenzusammenhalt ist stärker geworden. Bei manchen Schülern haben wir Seiten entdeckt, die wir vorher noch nicht von der Person kannten und auch nicht erwartet hätten! Ein paar wollen jetzt vielleicht auch als Beruf die Schauspielerei in Betracht ziehen. Wir werden vielleicht ein Leben lang schöne Erinnerungen an alles haben und würden auch das Theaterprojekt weiterempfehlen, weil es einfach die Klassengemeinschaft und Eigenschaften stärkt, wie beispielsweise Zuverlässigkeit, Organisationstalent oder Selbstständigkeit. Wer das Theaterprojekt macht muss aber auch damit rechnen, dass man sehr viel Geduld und Konzentration haben muss, wenn man zum Beispiel in einer größeren Szene nicht dabei ist und man die ganze Zeit nur zugucken kann und auch nicht wirklich was dazu beitragen kann. An solchen Stellen wurden ein paar aus unserer Klasse ungeduldig und dadurch hat sich das alles nur noch mehr in die Länge gezogen. 

Im Endeffekt haben wir sehr viel aus diesem Projekt gelernt, und sagen auch als Klasse, dass wir in diesen fünf Wochen Dinge gelernt haben, die wir niemals durch den Unterricht gelernt hätten!

 

DSC08152 DSC08141 DSC08095 DSC08036 DSC08014 DSC07857 DSC07843 Theater Feuerzangen... DSC07737 Klasse

 

Fridays for future

sdr

Am ersten Februar erreicht die „Schulstreik für das Klima“ -Demo erstmals auch Wiesbaden. Schüler treffen sich freitags vormittags während der Schulzeit, um Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen. Die Jugendlichen wünschen sich nachhaltige Umweltpolitik und mehr Bewusstsein für den Klimawandel. Die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden hat die „Freitags-Demo“ ins Leben gerufen. Mittlerweile finden solche Demos weltweit statt.

Zu diesem Thema habe ich ein paar Lehrer unserer Schule interviewt und gefragt, was sie von der „Freitagsdemo“ halten.

Herr Schindler: „Ich finde es toll, wenn man aus Überzeugung dahin geht. Aber ich finde es nicht gut, wenn man auf die Demo geht, um die Schule zu schwänzen.“

Herr Gerdelmann: „Ich finde es grundsätzlich gut, wenn die Schüler sich für die Umwelt einsetzen, weil viel bewegt werden muss. Es gibt aber auch Schüler, die nur hingehen, um die Schule zu schwänzen. Das finde ich natürlich nicht gut.”

Herr Vanicek: „Ich unterstütze das Ganze und finde es gut, dass sich Schüler dafür engagieren. Der Nachteil ist aber, dass wichtige Unterrichtsfächer ausfallen bzw. dass die Kinder den Stoff verpassen. Deswegen wäre ein Mittelweg das Beste.“

Frau Heußler: „Grundsätzlich finde ich die Idee gut, aber es sollte nicht jeden Freitag stattfinden und die Schüler sollten sich vorher informieren für was sie eigentlich demonstrieren. Ich finde es nicht gut, wenn es so viele Mitläufer gibt. Jeder sollte erstmal bei sich selbst schauen, was er verbessern könnte, um die Umwelt zu schützen.“

Frau Dörffeldt: „Ich finde es sehr wichtig, dass Schüler auf die Straße gehen um zu demonstrieren. Es wäre aber besser, wenn es am Nachmittag wäre.“