CODEWORT FEUERZANGENBOWLE

Klasse

Wir aus der 9d hatten im Januar das fünfwöchige Theaterprojekt. Im folgenden Beitrag erzählen wir euch, wie wir unsere Höhen und Tiefen gemeinsam als Klasse überstanden haben und letztendlich ein Theaterstück, das sich sehen lassen kann, auf die Beine gestellt haben.

Allgemein hat uns das Theaterprojekt gut gefallen. Wir wurden in der Zeit von unserem Regisseur Uli Cyran und unserem Klassenlehrer Alexander Scheid betreut.

Anfangs hatten wir von unserem Regisseur ein vorgelegtes Drehbuch bekommen, doch konnten an dem Drehbuch noch einiges ändern wie wir es wollten. Es gab verschiedene Aufgabenbereiche, die wir während des Projektes meistern mussten. Unter anderem die Premierenfeier vorbereiten. Auch das Bühnenbild war eine Menge Arbeit. Bis jeder das richtige Kostüm hatte verging viel zeit, ich hatte das Gefühl, dass manche Schüler bis zwei Tage vor der Aufführung immer noch kein richtiges Kostüm hatten. Aber wir hatten auch professionelle Hilfe von Doro, einer ausgebildeten Designerin, die extra für uns aus den Niederlanden angereist kam.

Manchmal hatten wir auch Streitigkeiten mit unserem Regisseur, der dann öfter geflohen ist mit den Worten: „Sucht euch einen neuen Regisseur – ich habe keine Lust mehr auf euch!!!“ Leider wurde bei uns auch die Filmnacht gestrichen, in der wir geplant hatten den Film zu unserem Theaterstück (Die Feuerzangenbowle) zu schauen, weil es uns mitten im Projekt an Konzentration und Motivation fehlte. Wir haben die Höhen und Tiefen aber zusammen gemeistert (!) durch eine Zusammenführung der Klasse, in der wir alle entstandenen Probleme besprochen und gelöst haben. Danach konnten wir wieder normal weiter machen.

Die Theaterzeit bringt also auch gute Chancen mit sich, wir haben sehr schöne Momente erlebt und unser Klassenzusammenhalt ist stärker geworden. Bei manchen Schülern haben wir Seiten entdeckt, die wir vorher noch nicht von der Person kannten und auch nicht erwartet hätten! Ein paar wollen jetzt vielleicht auch als Beruf die Schauspielerei in Betracht ziehen. Wir werden vielleicht ein Leben lang schöne Erinnerungen an alles haben und würden auch das Theaterprojekt weiterempfehlen, weil es einfach die Klassengemeinschaft und Eigenschaften stärkt, wie beispielsweise Zuverlässigkeit, Organisationstalent oder Selbstständigkeit. Wer das Theaterprojekt macht muss aber auch damit rechnen, dass man sehr viel Geduld und Konzentration haben muss, wenn man zum Beispiel in einer größeren Szene nicht dabei ist und man die ganze Zeit nur zugucken kann und auch nicht wirklich was dazu beitragen kann. An solchen Stellen wurden ein paar aus unserer Klasse ungeduldig und dadurch hat sich das alles nur noch mehr in die Länge gezogen. 

Im Endeffekt haben wir sehr viel aus diesem Projekt gelernt, und sagen auch als Klasse, dass wir in diesen fünf Wochen Dinge gelernt haben, die wir niemals durch den Unterricht gelernt hätten!

 

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