Fridays for future

Am ersten Februar erreicht die „Schulstreik für das Klima“ -Demo erstmals auch Wiesbaden. Schüler treffen sich freitags vormittags während der Schulzeit, um Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen. Die Jugendlichen wünschen sich nachhaltige Umweltpolitik und mehr Bewusstsein für den Klimawandel. Die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden hat die „Freitags-Demo“ ins Leben gerufen. Mittlerweile finden solche Demos weltweit statt.

Zu diesem Thema habe ich ein paar Lehrer unserer Schule interviewt und gefragt, was sie von der „Freitagsdemo“ halten.

Herr Schindler: „Ich finde es toll, wenn man aus Überzeugung dahin geht. Aber ich finde es nicht gut, wenn man auf die Demo geht, um die Schule zu schwänzen.“

Herr Gerdelmann: „Ich finde es grundsätzlich gut, wenn die Schüler sich für die Umwelt einsetzen, weil viel bewegt werden muss. Es gibt aber auch Schüler, die nur hingehen, um die Schule zu schwänzen. Das finde ich natürlich nicht gut.“

Herr Vanicek: „Ich unterstütze das Ganze und finde es gut, dass sich Schüler dafür engagieren. Der Nachteil ist aber, dass wichtige Unterrichtsfächer ausfallen bzw. dass die Kinder den Stoff verpassen. Deswegen wäre ein Mittelweg das Beste.“

Frau Heußler: „Grundsätzlich finde ich die Idee gut, aber es sollte nicht jeden Freitag stattfinden und die Schüler sollten sich vorher informieren für was sie eigentlich demonstrieren. Ich finde es nicht gut, wenn es so viele Mitläufer gibt. Jeder sollte erstmal bei sich selbst schauen, was er verbessern könnte, um die Umwelt zu schützen.“

Frau Dörffeldt: „Ich finde es sehr wichtig, dass Schüler auf die Straße gehen um zu demonstrieren. Es wäre aber besser, wenn es am Nachmittag wäre.“