Let´s play

Die Fahrrad- und Spiele AG räumt zur Zeit den zukünftigen Spielwagen auf dem Schulhof ein. Der Spielwagen soll im Sommer eröffnet werden. Dort darf sich dann jeder Schüler*in Spielsachen ausleihen. Die AG hat bis vor kurzem noch Roller zusammengebaut, die dann auch eingesetzt werden. Bevor die Spielgeräte in den Spielwagen geräumt werden wird vorher getestet, ob alles funktioniert, beispielsweise die Bremsen. 

Wir freuen uns schon auf die Eröffnung des Spielwagens und hoffen, dass die Spielsachen lange halten und die Schüler*innen viel Spaß daran haben werden.

Schwimmbäder jetzt auf dem Trockenen ???

Die Frage, warum es kaum noch Schwimmunterricht mehr gibt ist recht simpel zu beantworten.Die Schwimmbäder sterben langsam aus, denn momentan haben viele davon Probleme sich selbst zu finanzieren.

Dadurch, dass es kaum noch Schwimmbäder gibt in denen Schwimmunterricht von der Schule aus unterrichtet wird, gibt es immer wieder Badeunfälle. Das liegt daran,dass die Kinder nicht mehr lernen ordentlich zu Schwimmen. Dies ist ohne Schwimmunterricht kaum noch möglich.

Zur Sanierung benötigt jedes sanierungsbedürftige Schwimmbad in Deutschland knapp 7-8 Millionen Euro, aber vom Bund kommen auf alle Bundesländer verteilt nur 110 Millionen Euro zusammen. Das hört sich zwar nach viel an, ist es in diesem Falle aber nicht. Zum Vergleich, laut Experten benötigen alleine die öffentlichen Schwimmbäder zur Sanierung um die 14 Milliarden Euro.

Mal davon abgesehen wurden für ein altes Segelschulschiff der Marine Namens Gorch Fock 135 Millionen Euro benutzt um dieses zu sanieren. Wenn man jetzt nochmal bedenkt, dass Kinder wegen fehlendem Schwimmbunterricht Gefahr laufen zu ertrinken, stellt man sich nun die Frage, was wichtiger ist:

Das Leben der Kinder oder ein altes Schulschiff der Marine?!

Noch dazu wurden von den knapp 408 Anträgen für Schwimmbadsanierung nur 67 genehmigt. Das sind umgerechnet knapp 16%.

Also wenn ihr euch das nächste Mal fragt warum es keinen Schwimmunterricht gibt, dann denkt daran, dass es daran liegt, dass es kaum noch Schwimmbäder dafür gibt.


Aufgepasst!

Wieso hängen seit Neuestem die auf Papier gedruckten Schulregeln in der Schule und wer hat sie da hingehängt? 

Die Idee kommt von unserem Schulreporter Team, denn uns ist aufgefallen, dass die Schulregeln zum größten Teil missachtet werden. 

Mit ausgestellten Projekten im Treff wird respektlos umgegangen und der Umgang von den Schülern untereinander ist auch ziemlich rau.

Von uns wurden ein paar Regeln als ziemlich wichtig ausgewählt, die aber leider auch am meisten missachtet werden.

Zum Beispiel, dass niemand von anderen Schülern beim Arbeiten, Lernen oder Spielen gestört wird und dass Kommunikations- und Unterhaltungselektronik im Gebäude und während des Unterrichts ausgeschaltet sein müssen.

Ich denke wir alle kennen das, wenn wir gerade eine Arbeit schreiben oder anderweitig gerade lernen oder an Arbeitsblättern arbeiten und draußen die Schüler viel zu laut sind. Man wird aus seiner Konzentration gerissen und wie oft schon mussten deswegen die Lehrer die Türen schließen oder die Schüler wieder in ihre Klassen schicken.

Dass die Regel mit den Elektronikgeräten – sprich Handy nicht erfüllt werden weiß sehr wahrscheinlich jeder. Alle paar Meter begegnen einem in den Pausen andere Schüler mit Bluetooth-Kopfhörern im Ohr, die nicht mehr ansprechbar sind. Das ist schade!

Was wir damit bewirken wollen ist, dass alle Schüler nochmal an die Regeln erinnert werden und diese respektieren. Ich denke alle verletzen die Regeln täglich und das bewusst: Wir sollten alle nochmal darüber Nachdenken und demnächst anders Handeln.

Voll ist Voll!

Am 7. Dezember war der Nepal-Basar. Mit vielen Plakaten wurde von den Schülern Werbung für ihre selbstgemachten Produkte gemacht.

Die vielen Plakate haben natürlich zu einem großen Teil des gesamten Mülls beigetragen. Der Müll-platz sah am nächsten Tag auch dementsprechend aus. Denn der meiste Müll befand sich eher neben den Mülleimern und nicht in den Mülleimern, weil genau diese zu überfüllt waren.

Ich war bei unserem Hausmeister Herr Fluck der den ganzen Müllplatz täglich aufräumen muss und er hat mir ein paar Tipps gegeben wie wir das alle vermeiden können:

-Etwas was auch manchmal von den Lehrern falsch angegangen wird, die Mülleimer sollen zu 100% gefüllt sein bevor man sie ausleert also wenn es keinen verderblichen Müll in eurer Klasse gibt, kann der Müll ruhig 1-2 Tage länger in eurer Klasse stehen.

– Wenn etwas auf den Boden fällt beim Müllplatz dann einfach aufheben anstatt den Müll dort liegen zu lassen!

-Die Müllsortierung sollte auch jeder ernst nehmen!

Alle diese Punkte sind eigentlich selbsverständlich und gehören zu den Erwartungen die man an uns Schüler haben kann.

Pisa Studie

Alle drei Jahre erhalten 15-jährige Schüler Aufgaben, die testen sollen, wie gut sie in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sind. Die Pisa-Studie ist eine bekannte aber auch teilweise umstrittene Studie, da  nur die „Fakten“ abgefagt werden. Können in Gruppenarbeit, Präsentationen und Selbstständigkeit kommen nicht darin vor, weswegen man das Ergebnis nur zu Teilen beachten sollte. Denn vor fast zwei Jahrzehnten kam es in Deutschland zum sogennanten Pisa-Schock. Deutschland schnitt schlecht ab und dadurch brach eine Panik um den Nachwuchs aus, was in einer Überarbeitung des Schulsystems endete. Das hatte aber wenig Gutes zur Folge, da der Unterricht an die Kriterien der Pisa Sudie angepasst wurde. In der diesjährigen Studie belegte Deutschland in der Pisa Studie nur Platz 20, was vermehrt zu erneuten Diskusionen führt. Im Verhältnis zu den letzten Jahren rutschte Deutschland in der Rangliste dramatisch ab. Die sogenannte Risikogruppe der 15-Jährigen, die nicht richtig schreiben und rechnen könnten, sei mit 21 Prozent  fast so groß wie beim Pisa-Schock. In nicht-gymnasialen Schulen liege ihr Anteil teilweise bei bis zu 30, 40 oder sogar 50 Prozent. Besonders bedenklich ist, dass jeder fünfte 15-Jährige nicht einmal auf Grundschulniveau lesen könne.Die Plätze 1, 3 und 4 belegten Regionen von China, in denen reiner Frontalunterricht unterrichtet wird. Deutschland hat 2015 rund 127 Milliarden Euro in Schulen und Universitäten gesteckt. Das klingt nach einer Menge, ist aber einer der schlechtesten Werte in der Europäischen Union. Denn gemessen an unseren gesamten Staatsausgaben haben wir damit nur 9,6 Prozent in die Bildung investiert. Auf jeden Fall muss ein erneutes Abgrutschen in der Rangliste verhindert werden und der Staat muss mehr in nachhaltige Bildung investieren.

B Quelle: https://www.dw.com/de/pisa-2018-gut-ist-nicht-gut-genug/a-51504577