Fridays for Future

Jaspar (links) und die Schüler*innen der AG-Nachhaltigkeit

Zum Jahrestag von Fridays For Future „FFF“ haben wir Jaspar Reimann, aus der Orga-Gruppe der Bewegung zu uns in die Helene-Lange-Schule eingeladen. Er nahm sich viel Zeit für unsere Fragen. Einen Auszug könnt ihr hier nachlesen. Das komplette Interview gibt es demnächst auch als Podcast!

Hallo Jaspar, schön dass du Zeit für uns hast! Bald jährt sich die Bewegung um Greta Thunberg. Wie viele Teilnehmer gibt es denn in Wiesbaden?

Das ist sehr unterschiedlich, im Sommer haben wir 1000-3000 Besucher und im Winter im Durchschnitt 400-600. Außerdem gibt es noch den „harten Kern“ das sind 60-70 Besucher.

Was sind die Zukunftspläne von Fridays For Future in Wiesbaden?

Es ist ein bisschen schwer zu sagen, da wir selbst nicht wirklich eine Ahnung haben und im Moment selber am Planen sind. Auf jeden Fall radikaler werden und uns auf den Stadtrat konzentrieren, weil wir dort ein bisschen Druck ausüben wollen. 

Wie wollt ihr die Menschen dazu bewegen zu Fridays For Future zu kommen?

Ich glaube es beginnt schon sehr früh selbst im Menschen, wenn man für sich selber entscheidet, dass man was für das Klima zu machen. Es beginnt schon in der Schule wo gesagt wird irgendwas stimmt hier nicht. 

Wie feiert ihr den Jahrestag?

Wir feiern ihn mit einer großen, angekündigten Demo und einer kleinen Überraschung meinerseits. Und die Route ist sehr ähnlich wie letztes Jahr aufgebaut. Ihr könnt also gespannt sein (lacht). 

Was tust du für die Umwelt?

Ich lebe seit zwei Jahren vegetarisch, kaufe unter anderem seit zwei Jahren Secondhand und fahre mit dem Fahrrad oder Öffentlichen Verkhersmitteln oder gehe zu Fuß. In Urlaub fliege ich überhaupt nicht. Zum Beispiel fliegt 7 mal am Tag ein Kurzstreckenflug zwischen München und Frankfurt. Mit der Bahn ist man ungefähr genauso lange unterwegs, wenn man das Einchecken und so weiter mitberechnet. Das macht für mich keinen Sinn, dann mit dem Flieger unterwegs zu sein.

Jaspar war selber Schüler auf unserer Schule und wir haben uns sehr über seine Anwesenheit gefreut. Für die Zukunft wünschen wir alles Gute!