Gut ist nicht genug!

writing-number-advertising-sign-banner-street-sign-signage-note-font-message-shape-stress-employees-wooden-board-quotes-good-morning-back-to-school-funny-note-696434

Ist der Leistungsdruck an unseren Schulen zu hoch? Viele Schüler haben garantiert schon einmal eine Situation erlebt in der sie diese Frage mit ‘ja’ beantwortet hätten.
Das Schuljahr der Neunt-Klässler beispielsweise, ist durch Theater und Filmprojekt, Klassenfahrt und Austausch oder das Auslandspraktikum extrem kurz. Für manche Schüler geht es auch jetzt schon um den Abschluss, so wie für die Zehner, die nach diesem Jahr abgehen.
Manche Eltern üben enormen Druck auf ihre Kinder aus, welche dann Angst haben diesen Erwartungen nicht gerecht zu werden. Genauso wie sich Schüler auch selbst großen Druck machen.
Leider gibt es auch Lehrer, die zum Beispiel nach einer nicht so guten Leistung eines Schülers, den Abschluss als Druckmittel verwenden oder auch einer gesamten Klasse durch unterschwellige Bemerkungen erzähen, dass die Leistungen nicht gut genug sind.
Man sollte sich auch mal die Frage stellen was für Ausmaße Hausaufgaben und Klausuren auf die Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen haben.
Außerdem besagt eine Studie (Quelle: hemera.de)  dass 15% der unter 18 Jährigen einmal einen Burnout erleben.

Auch wenn der Druck manchmal zu hoch ist, gibt es natürlich aber viele Momente in denen Schule sehr viel Spaß macht. Deshalb sollte man die Aufgaben nicht nach hinten schieben, damit man Dinge schnell erledigt hat und somit wieder mehr Freizeit bekommt.
 

 

Programm für die Herbstferien

Die Herbstferien in Hessen stehen vor der Tür.
Doch was kann man machen wenn man nicht grade in den Urlaub fährt und alle Freunde nicht da sind?
Wir haben uns schlau gemacht und präsentieren euch hier die 4 besten Feriencamps:
Nummer 1: Das Fußballcamp in Wiesbaden:
Wer öfter mal mit seinen Freunden draußen kicken ist, für den ist das Camp genau das richtige.
Den ganzen Tag Fußball spielen, neue Freunde kennenlernen und viele neue Tricks lernen.
Allerdings ist dieses Camp nicht für jeden, man braucht Ausdauer und vor allem Spaß am Fußball 
spielen. Am Ende gibt es abschließend auch ein Turnier.
Dieses Camp kostet 179,90 € für 5 Tage.
Nummer 2: Das Nordwand Camp:
Wer sich jetzt fragt, was die Nordwand ist wird überrascht sein. Die Nordwand ist ein Gelände in dem man klettern und Bogenschießen kann. Es bietet Action, Abenteuer und Spaß.
Täglich von 9 – 15 Uhr, mit intensiver Trainerbetreuung.
  • Teilnahme ab 7 Jahre
  • Mittagessen inklusive
  • Ein Outdoor-Tag pro Woche (z.B. Adventure-Geocaching)
  • Komplett-Angebot für 185 Euro, jedes weitere Kind 175 Euro
  • Eine Übernachtung in der Wiesbadener Nordwand optional (+ 25 Euro Aufpreis) (Nachtwanderung / Filmabend)
Dieses Camp kostet 185,00€ für 5 Tage
Nummer 3: Tenniscamp Wiesbaden

Unser erster Tipp für ein spaßiges Abenteuer in den Herbstferien ist ein Tenniscamp, wo sich alles rund um Tennis dreht. Das Camp geht vom 9. bis zum 13. Oktober.
Für Tenniseinsteiger ist dieses Camp optimal. Jeder wird in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. So kann jeder mit gleichwertigen Tennisspielern zusammen spielen und trainieren.
Essen und trinken ist den ganzen Tag verfügbar. Zudem spielt ihr mit professionellen Tennislehrern. Das Camp kostet zwischen 150 und 250 Euro, je nach Buchung.
Im Tenniscamp knüpft ihr viele neue soziale Kontakte. Außerdem finden viele spaßige Aktionen, wie Tennisturniere oder andere kleine Minispiele statt.
Wenn ihr Interesse habt besucht die Website.
Nummer 4: Sprachen Camp Wiesbaden
Der nächste Tipp ist das Wiesbadener Englishcamp. Hier könnet ihr euer Englisch um einiges verbessern. Das Camp findet in der zweiten Herbstferienwoche vom 16 bis 20 Oktober statt.
Im Camp lernt ihr viele Kinder kennen.
Im laufe des Tages finden mehrere Aktionen statt, wie zum Beispiel kreative Aktivitäten oder Sportliche Aktivitäten. Natürlich ist alles auf Englisch. Der Preis des Camps beträgt 220 Euro. Das Sprachcamp findet in Wiesbaden Klarenthal statt. Für mehr Informationen:

BIZ (Berufs-Informations-Zentrum)

BIZ
Die 8-ten Klassen haben das Arbeitsamt besucht. Die Schülerinnen und Schüer haben dort einen Test gemacht der bestimmt welche Berufsrichtung sie später einschlagen können. In diesem Test wurden einige Fragen gestellt: über räumliches Denken, Hörverstehen und Mathematik. Dann gab es ebenfalls noch Fragen, wie man in bestimmten Situationen handeln würde. Beispielsweise wurde abgefragt, wie man als Angestellter eines Fotostudios reagieren würde, wenn ein Kunde sich mehrfach und zu unrecht über die mangelnde Qualität der Aufnahmen beschwert – ruhig bleiben, dagegen halten oder sich unterbuttern lassen? Bei Mathematik gab es Knobelaufgaben, beim räumlichen Denken gab es Geometrie-Aufgaben und bei dem Hörverstehen natürlich etwas zum Hören. Der Test dauerte ungefähr 45 Minuten und nach dem Test wurden dann, je nach den Vorlieben und den Ergebnissen des Tests ein paar Berufe vorgeschlagen. Danach konnte man es sich ausdrucken und mit nach Hause nehmen. Der Test brachte in den meisten Fällen tatsächlich passende Ergebnisse, von denen sich die Schülerinnen und Schüler vorstellen konnten, diese einmal auszuüben. Manchmal waren die Vorschläge aber total weit weg von unseren Traumberufen.

“filmreif,,

filmreif 1.2
„filmreif“
ein Wiesbadener „junger Wettbewerb“
 
Die Veranstaltung, bei der junge Wiesbadener Filmemacher ihr Können unter Beweis stellen konnten,  fand dieses Jahr bereits zum 13. Mal statt. Die Kurzfilme wurden am Mittwoch, 20. September 2017, auf der Caligari Filmbühne präsentiert. Das Wiesbadener Kino mit seinen roten Sesseln, in dem man meint die Zeit wäre stehen geblieben lieferte wieder das perfekte Ambiente für die Ehrung der ambitionierten Drehbuchautoren angehenden Regisseure.
Zwei Altersgruppen (10 bis 13 Jahre und 14 bis 17 Jahre) hatten die Gelegenheit, ihre eigenen außergewöhnlichen Ideen in Zusammenarbeit mit einem Filmprofi umzusetzen. Diese Filmbeiträge wurden nun auf die große Leinwand gebracht.
Das diesjährige Motto hieß „laut“. Alles war erlaubt, wenn es mit dem Thema zu tun hatte. Die Idee sollte in jeweils einem Film von 2-7 Minuten Länge umgesetzt werden.
Wie immer konnte man sich von kreativen Kindern und Jugendlichen sowie deren Teams mit ihren originellen Ideen im Caligari überraschen lassen. Beispielsweise mit den Kurzfilmen „Stille Wasser“ bei dem ein Junge seine Schwester beim Baden im See verliert oder „Ich muss mal“ in dem das jüngste Kind bei der Tankstelle vergessen wird.
Wie auch in den Vorjahren werden die Kurzfilme bei Nachwuchsfilmfestivals eingereicht. Wir drücken ganz fest die Daumen!
filmreif 2
Bild Quelle: http://www.wiesbadenaktuell.de/typo3temp/pics/136b6900a1.jpg

Filmrezension Passangers

Ferientage in Deutschland

ferien

Dieses Jahr gibt es in Hessen mal wieder einen Feiertag weniger. An Fastnacht wird es dieses Jahr keinen gesetzlichen Feiertag geben. Von Jahresanfang bis zum Ende dieses Jahres wird es nur zehn gesetzliche Feiertage geben. Der nächste gesetzliche Feiertag wird am 14.April 2017 stattfinden. Die Schulen in Hessen die ihren Schülern in diesem Jahr an Fasching freigeben möchten, müssen einen von den gesetzlich vorgeschriebenen sieben verschiebbaren Feiertagen verwenden (Wandertag). Dafür wird es dieses Jahr im Frühling einige Feiertage geben, doch wie sieht es eigentlich in den anderen Bundesländern mit den Feiertagen aus?

 

Ein typisches Klischee hier bei uns in Hessen ist es beispielsweise, dass die Schüler in Bayern viel mehr Ferien bekommen als in den anderen Bundesländern. Dieses Klischee ist wahr! In Bayern gibt es nämlich nicht nur die in ganz Deutschland gesetzlich geltenden Weihnachtsferien sondern auch noch zusätzlich die so genannten Winterferien (Im Volksmund: Skiferien). Aber das ist noch nicht alles denn in Bayern gibt es auch noch die Christi Himmelfahrt/Pfingstferien. Das sind im Vergleich zu Hessen insgesamt 15 Tage mehr Ferien.

Eisdisco

Die Eisdisco ist am Freitag den 2.Dezember von 18 Uhr bis 22 Uhr offen. Mit Discolichtern und Discomusik kann man seine Runden über das Eis fahren. Die Henkell-Kunsteisbahn ist in der Hollerbornstraße 38. Es finden dort lustige Spiele für Jung und Alt ebenso statt. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person und der Schlittschuhverleih unter Vorlage des Personalausweises oder eines Schülerausweises kostet 4,50 Euro. Es gibt auch ein Kiosk, wo ihr euch mit einem kleinen Imbiss stärken können
wi_henkell_kunsteisbahn_eisbahn

Emmanuel Mbolela

lektur-mein-weg-von-kongo-nach-europa-1
  • Begegnung mit der Schülerschaft
    Am Freitag den 23.09.2016 fand im Jahrgang 9 eine Vorlesung mit Emmanuel Mbolela statt. Herr Mbolela stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, welche 5 mal so groß ist wie Deutschland. Herr Mbolela berichtete zunächst über die Geschichte seines Heimatlandes, das bereits von den Belgischen Besatzern ausgebeutet wurde (Kautschukabbau). Die kongolesische Bevölkerung wurde damals brutal unterjocht und unter der Kolonialherrschaft hart bestraft, wenn sie sich nicht den Belgiern fügte. Herr Mbolela berichtete weiter von der heutigen Situation seiner Heimat, die sehr viel Kupfer, Uran, Gold, Diamanten und Coltanvorkommen besizt. Trotzdem ist die Demokratische Republik Kongo eines der ärmsten Länder der Welt. Es herrscht immer noch Joseph Kabila, der durch Kriege und Korruption sehr unbeliebt in seinem Land ist. Erst vor kurzem gab es Proteste gegen ihn wo mehrere Menschen getötet wurden, so Mbolela.
    Berichte einer Flucht
    Herr Mbolela war 6 Jahre lang auf der Flucht, bis er schließlich nach Holland zugewiesen wurde. Dort lebt er bis heute, doch er sagt selber, dass der Kongo immer noch seine Heimat ist und (wenn alles wieder gut ist) er sogar wieder dort hin ziehen würde. Er sagte oft wie schreklich die Flucht war. Zum Beispiel wurden zwei Jungen direkt neben ihm erschossen! Er arbeitet heute in der Organisation ARCOM im Netzwerk afrique-europe-interact-activ, welches 2010 gegründet wurde. Er schrieb ein Buch über die schrecklichen Erfahrungen (MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA, Zwischen Widerstand, Flucht und Exil. 2014) um die Erlebnisse anderen zugänglich zu machen und um uns in Europa auf die andauernde, menschenverachtende Situation im Kongo aufmerksam zu machen.
    Aufmerksam bleiben
    Gerade in der heutigen Zeit, in welcher täglich tausende Flüchtlinge nach Deutschland und Europa kommen, gilt es besonders Menschen wie Herrn Mbolela für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz zu Danken. Denn wir sind dazu verpflichtet Menschen in Not zu helfen. Das sollten wir nie vergessen.

     

    Weiterführende Informationen zu dem Buch:

25 Stunden Lauf

img_1561

25 Stunden Lauf

Am Samstag dem 10. September wurde der 25 Stunden Lauf mit dem Startschuss des Bürgermeisters Sven Gerich bei perfekten Wetterbedingungen eröffnet. 

Der Lauf fand nun zum 12. Mal statt. Um 10.00 Uhr wurde das Event eröffnet. 89 Teams nahmen teil, aufgeteilt in 3 Klassen: Sport Klasse, Fun Klasse und Kids Klasse. In der Sport Klasse standen maximal 10 Startplätze zur Verfügung, in der Fun Klasse 25 und in der Kids Klasse duften nur Kinder und Jugendliche, die zwischen 2000-2008 geboren wurden starten. Für diese Klasse durften 30 Kids starten, allerdings gab es ein Laufverbot von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens. Das ganze wurde von der Wispo organisiert. Einen Tag vorher wurden die Zelte aufgebaut, wo die Läufer oder Läuferinnen nachts schlafen oder sich ausruhen konnten. Am Sonntag dem 11. September um 11.00 Uhr endete das Ganze und die Siegerehrung folgte. Es gab verschiedene Preise, meistens Gutscheine. Dieses Jahr haben in der Sport Klasse die Waldsträßer mit 436 Runden den ersten Platz belegt, in der Fun Klasse hat das Team Valentin mit 419 Runden gewonnen und in der Kids Klasse hat das Team B&B golden kids SC Wiesbaden mit 241 Runden gewonnen. 

img_1559

 

Eröffnug Stadtmuseum-Wiesbaden

stadtmuseum-wiesbaden

Am 11.09.2016 eröffnete das Stadtmuseum „Sam“, am Marktkeller, in der Wiesbadener Innenstadt.

In der Ausstellung, die ab 11:00 Uhr Mittags für Besucher offen war, gab es wertvolle Ausstellungsstücke aus der Vergangenheit Wiesbadens.

Von der Bronzezeit bis heute kann man dort Artefakte finden.

Am Spezialcomputer ist es möglich seinen Lieblingsgegenstand wählen.

Dieser bekommt dann am Monatsende einen Ehrenplatz im Museum.

Eine Führung mit detaillierten Erläuterungen, Playmobil für die Kleineren zum spielerischen Lernen und Entdeckungsreise der Hessischen Landeshauptstadt werden täglich angeboten.

Jeden ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen finden sie auf www.wiesbaden.de .

Get involved! #1 – “Weiter dazwischenquaken” Jubiläumsfeier der GJH

GJH 2 (1)

Vor einer Weile feierte die Grüne Jugend Hessen ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Grüne Jugend Hessen (kurz: GJH) ist die Jugendorganisation der Partei Bündnis 90/Die Grünen, es gibt sie auch in anderen Bundesländern. Die Feier fand in Frankfurt am Main statt und ich war die einzige anwesende Journalistin.

Mein Vater hatte mich nach Frankfurt gefahren, er ging aber gleich nachdem wir den Veranstaltungsort gefunden hatten. Es war ein mittelgroßer Raum, in dem viele Leute waren, die meisten waren älter als ich, was einerseits daran lag, dass man bis zum Alter von 30 Jahren GJH-Mitglied sein darf, andererseits waren auch viele Ehemalige da. Nach einer Weile wurde von den Sprechern der GJH eine Eröffnungsrede gehalten, in der sie auch von den Anfängen der GJH erzählten. Da Tarek Al-Wazir (der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung) noch nicht da war, übergaben sie das Wort an Frau Lehman, die schon mit 19 Jahren Abgeordnete im Bundestag gewesen ist. Mit 19! Wow, das war ja nur drei Jahre älter als ich… Sie erzählte unter anderem von einer Frauenrechtskonferenz in Tripolis, an der sie teilgenommen hatte. Dort sei ein Störer reingeplatzt. „und zwar ein wirklicher Störer, nicht wie Tarek, der jetzt gerade gekommen ist“, meinte sie, als sie bemerkte, dass Herr Al-Wazir nun eingetroffen war. Dann erzählte sie weiter, dass sie sich erinnert hatte, wie sie bei der GJH gelernt hatte, dass man Störern das Gefühl geben muss, dass man sich nicht stören lassen will und sie deswegen die Idee hatte, die anderen TeilnehmerInnen die eben beschlossene Hymne singen zu lassen. Das führte dann dazu, dass der Störer in Tränen ausbrach und sich rausbringen ließ… Also das hätte ich gerne gesehen. Nachdem sie fertig war, bekam sie ein kleines Geschenk und Herr Al-Wazir war an der Reihe. Er war ja auch Gründungsmitglied der Grünen Jugend und erzählte, dass den damaligen Grünen diese Idee erst gar nicht gefiel, da sie ja sonst die „Alten“ wären. Aber letzten Endes gründeten sie die Grüne Jugend doch. Er sagte auch, dass es ja auch wichtig sei, dass man die neue Generation nicht gleich mit tausenden Sitzungen abschreckt und dass nicht immer jemand da sei, der bei jeder Idee sagt: „Das gab es doch schon mal“ oder „Sowas hatten wir aber noch nie“. Als er das sagte, mussten viele lachen, da er das wirklich sehr lustig betont hatte. Nach seiner Rede wurden wieder Geschenke verteilt, dann war das Buffet eröffnet. Während die anderen sich unterhielten und aßen saß ich etwas unschlüssig an meinem Platz und beobachtete die anderen. Die ganze Veranstaltung wirkte sehr familiär, fast jeder kennt jemanden. Nach einer Weile kam eine Frau zu mir. Nachdem ich ihr erzählt habe, dass ich für einen Schul-Blog schreibe, will sie mich unbedingt zu Herrn Al-Wazir locken, damit ich ein Interview mache. Nachdem ich das abgelehnt habe, da ich einerseits schon so viel zu lange Texte schreibe und ihn andererseits nicht mit irgendwelchen politischen Fragen belästigen will, geht die Frau halb beleidigt weg. Aber der arme Al-Wazir unterhält sich hier gerade schön mit seinen Freunden, da will ich ihn doch jetzt nicht nerven… Außerdem fielen mir spontan kaum Fragen ein. Inzwischen wird es draußen dunkel und während ich nach und nach meinen Orangensaft trinke male ich mir aus, wie es wäre, wenn ich in so zehn Jahren bei der 35-Jahr-Feier hier Mitglied bin und eine Rede halte, in der ich diesen Text vorlese… Inzwischen ist es fast neun und meine Mutter kommt dazu, sie hatte in Frankfurt gearbeitet und wird dann später mit mir heimgehen. Sie holt erst etwas zu essen (gefüllte kleine Tomaten) und unterhält sich dann einfach mal mit Herrn Al-Wazir über die Hela. Irgendwie hatte ich mir einen Minister weniger normal, eher so ein bisschen abgehoben und vielleicht arrogant vorgestellt, ich weiß auch nicht… Tarek Al-Wazir wirkte ganz normal und nett. Dann gab es wieder etwas Programm auf der Bühne, jemand wurde verabschiedet und hielt eine ewig lange Rede, bei der die Hälfe nicht zuhörte, was ihn nicht zu stören schien. Als er schließlich fertig war, setzen sich verschiedene Leute auf die Stühle auf die Bühne, um eine Diskussionsrunde zu machen. Die dort Sitzenden wurden gefragt, was sie von ihrer Zeit in der GJH mitgenommen haben (die Schuldenbremse, sich als Gruppe zu feiern, Gleichgesinnte treffen, trotz verschiedener Meinungen zusammenzuhalten) und was sie gehasst haben (irgendjemand sagte, dass es manchmal schwierig mit dem Bundesverband war). Nachdem noch ein bisschen anderes Zeug geredet wurde, zum Beispiel eine Anekdote zum Konflikt zwischen „Realos“ (Realpolitiker, die also weniger idealistisch sind und versuchen gut umsetzbare und angepasste Politik zu machen) und „Fundis“ (Fundamentalisten, die an bestimmten Ideen und Gedanken festhalten und denen ihre Grundsätze sehr wichtig sind). Die Lehre dieser Anekdote war: „Be yourself- alles andere kommt irgendwann raus“. Ein anderer sagte als Schusswort: „Bleibt wie ihr seid, das ist okay.“ Und natürlich wurde nochmal ein Witz zum Kiffen gemacht, sowieso der Running Gag dieser Veranstaltung. (Die Grünen waren ja am Anfang noch ziemliche Hippies und haben damals wohl auch viel gekifft, obwohl das jetzt kaum jemand mehr macht.) Außerdem wurde der GJH noch mit auf den Weg gegeben, dass sie neugierig bleiben und weiter dazwischenquaken soll – das Maskottchen der GJH ist ja der Frosch. Damit war das Programm vorbei, es war 10 vor 10 und ein DJ spielte „Let’s Dance“ von David Bowie. Bevor ich ging, erfuhr ich noch, dass sich in Wiesbaden gerade eine neue Jugendgruppe der GJH bildet und mir wurde jemand vorgestellt, der dort auch mitmachen wird. Am folgenden Freitag ging ich schon zum ersten Treffen der neuen Grünen Jugend Wiesbaden.

Wenn ihr euch auch für Politik interessiert oder einfach mal wissen wollt, was unsere Wiesbadener Jugendverbände so machen (Juso (SPD), Junge Union (CDU), GJ (Bündnis 90/die Grünen) u.a. ), dann schreibt gerne an unsere Mail-Adresse und fragt nach weiteren Informationen.

Get involved!

Was kann man als Schüler/-in tun, um etwas zu bewegen? Welche Möglichkeiten gibt es speziell hier in Wiesbaden? Welche (über)parteilichen Organisationen gibt es hier? Und wie sind die so drauf, was machen sie?

Diese und weitere Fragen werden in unserer neuen Serie “Get involved!” beantwortet. Wir werden unter anderem die Jugendorganisationen verschiedener Parteien vorstellen, euch unser Jugendparlament etwas näher bringen und euch über alles Wissenswerte diesbezüglich infomieren. Also schaut doch weiter regelmäßig bei uns vorbei, um immer auf dem neustem Stand zu bleiben!

Donald Trump – Neuer amerikanischer Präsident?

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump genießt nun seit längerer Zeit eine gewisse Popularität und das nicht nur in Nord-Amerika. Doch wer ist Donald Trump?
Donald John Trump, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, ist ein amerikanischer Unternehmer und Vorstandsmitglied der Trump Oranization. Ebenso kontrolliert er einen großen Teil der Immobilien- und Unterhaltungsbranche und machte seinen Namen zu einer Marke (z. B. Die Trump Towers). Donald Trump schaffte es sich in der breiten Masse beliebt zu machen, unter anderem durch seine Rolle in den ersten 4 Staffeln der Reality-TV-Serie „the Apprentice“.
Im Jahr 1987 ließ sich Donald Trump erstmalig als Mitglied der Republikaner (eine der zwei großen Parteien Amerikas, die anderen sind die Demokraten) eintragen. Seit 1999 wechselte er mehrmals die Partei, 2009 kam er dann schließlich zurück zu den Republikanern. Er hatte schon überlegt, sich für die Präsidentschaftswahlen 2012 zu bewerben, jedoch sagte er im Mai 2011 ab. Im Juni 2015 kündigte er dann in New York an, an den diesjährigen Wahlen teilzunehmen.
Doch zurück zu den Wahlen. Bei den Vorwahlen dieses Jahr hatte Donald John Trump die Nase vorne, im Gegensatz zu der Spitzenkandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. In meinen Augen ist es etwas verwirrend, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte, denn einen Blick in sein Wahlprogramm zu werfen, lässt einen verständnislos zurück. Zum Beispiel seine Planungen, was er an den Steuern verändern will: Sein Ziel ist es, den Spitzensteuersatz von knapp 40 auf 25 Prozent und die Unternehmenssteuer von 35 auf 15 Prozent zu senken. Ebenso will er, dass amerikanische Bürger, die weniger als 25.000 Dollar verdienen, gar keine Steuern mehr zahlen müssen. Dabei stelle ich mir die Frage, womit er Amerika dann finanzieren will, schließlich ist Amerika wie die meisten Länder hoch verschuldet und hinkt den wachsenden Wirtschaftsmächten in Asien nur noch hinterher. Außerdem fällt Trump durch seine diskriminierenden Aussagen gegen Frauen, Ausländer, Journalisten und Angehörige bestimmter Religionen auf. Wegen seiner hetzerischen Art, die Ängste der Bevölkerung zu schüren, wird er von der Weltgemeinschaft eher abgelehnt. Seine jetztigen Erfolge sind eine große Überraschung, wegen seines Auftretens viel es leicht, ihn als Witzfigur abzustempeln.
Jedoch sagen die Vorwahlen nicht viel aus, wer Präsident wird, ist noch offen. Vielleicht wird dieses Jahr auch die erste Präsidentin ins Weiße Haus einziehen, denn voraussichtlich wird die Wahl letzten Endes ein Duell zwischen Clinton und Trump.

One Small Step for Man… 

Effekte des Zika-Virus bewiesen!

Vor kurzer Zeit stellte sich  heraus was die genauen Effekte des Zika-Virus sind. Es gab schon seit Monaten Vermutungen, aber jetzt wurde bewiesen, dass Zika Fehlbildungen auslöst.
US-Wissenschaftler fanden Zusammenhänge zwischen dem Virus und verschiedenen Defekten wie beispielsweise Spuren des Virus in Gehirngeweben, in der Rückenmarksflüssigkeit und im Fruchtwasser von Neugeborenen. Noch dazu wurden schädigende
Kalzium-Ablagerungen in den sich entwickelnden Gehirnen der Säuglinge nachgewiesen. Der Zika Virus ist ein Virus welcher hauptsächlich durch die ägyptische Tigermücke (Aedes Aegypti) übertragen wird. Brasilien ist im Moment am stärksten betroffen, die Zahl der Infektionen wird im Moment auf ungefähr 1 Million geschätzt. Behörden und Soldaten versuchen mit Gift die Brutplätze der Insektenart zu zerstören. Schwangere sollten besonders aufpassen nicht in Gebiete, die von dem Virus betroffen sind zu reisen und Paare die in solchen Gebieten leben sollten eine sexuelle Übertragung des Virus mit allen Mitteln verhindern.
Es gibt bis jetzt noch keinen Impfstoff gegen Zika und alle Wissenschaftler sind sich einig, dass noch weitere Untersuchungen nötig sind.

AfD erzielt große Erfolge in Kommunal- und Landeswahlen

Die Ergebnisse der Wahlen für die Alternative für Deutschland (AfD) waren für die etablierten Parteien teilweise entsetzlich. In den Landeswahlen erhielt die AfD 13.2% , die SPD 28% und die CDU 28.2% der Stimmen. Auch in Hessen feierte die AfD Erfolge; selbst in Wiesbaden bekam sie 16.2% der Stimmen. Die AfD steht komplett gegen Einwanderung, ist EU kritisch und gegen Homo-Ehe. Vizevorsitzende der SPD, Eva Högl, sagte: “Es ist sehr erschreckend.”
SPD-Chef Anders Schäfer-Gümbel meinte in Reaktion darauf, dass das Wählen leichter gemacht werden sollte, da die Wahlbeteiligung nur bei 48% lag. Er meinte auch, dass die Dreiprozent-Hürde eingeführt werden sollte, um “Spaßparteien” zu verhindern.
Die vielen Stimmen für die AfD bei den Wahlen bedeutet, dass bei vielen Themen die Meinung der AfD nicht ignoriert werden kann, und sie in allen Vorschlägen und Diskussionen dabei sind. Dies stört die meisten anderen Parteien, da die AfD politisch weit Rechts ist. Inwieweit die AfD tatsächlich Antworten liefern kann, bleibt abzuwarten.
Die politische Zukunft Hessens ist noch unklar.

Kommentar – Weiterführende Schulen

Image

Am 3. Februar müssen alle 10.-Klässler einen Zettel abgeben, auf dem man ankreuzt, wohin man nach der 10. Klasse gehen möchte. Ich persönlich werde auf ein Oberstufengymnasium gehen, wahrscheinlich auf die Martin-Niemöller-Schule. Es gehen zwar viele aus meinem Jahrgang auf die Friedrich-List-Schule, die eine Berufs(fach)schule, als auch ein berufliches Oberstufengymnasium ist. Berulich deswegen, weil man sich einen Schwerpunkt aussuchen muss, den man dann fast täglich unterrichtet bekommt. Als Schwerpunkte gibt es Wirtschft, Wirtschat bilingual, Gesundheit, Chemietechnik, Datenverarbeitungstechnik, Elektrotechnik und Gestaltungs- und Medientechnik. Man sollte sich aber gut überlegen, ob der Schwerpunkt einem auch wirklich gefällt, da dieser der Hauptbestandteil der gesamten Oberstufenzeit sein wird. Es gibt auch Fachrichtungen, die von zu vielen Schülern gewählt werden, beispielsweise Gesundheit, sodass man deshalb nicht immer angenommen wird. Aus diesem Grund sollte man immer eine Alternative haben, mit der man später auch zufrieden wäre. Auch das ist ein Grund, warum ich mich für die Niemöller-Schule entschieden habe, da ich nicht weiß, welchen Schwerpunkt / welche Fachrichtung ich belegen soll. Außerdem wird man als Hela-Schüler immer auf der Niemöller angenommen, und für mich ist sie auch noch viel näher. Des Weiteren gibt es noch die Carl-von- Ossietzky-Schule als weiteres Oberstufengymnasium. Auf diese Schule geht aber glaube ich keiner aus meinem Jahrgang, weil sie der Niemöller sehr ähnlich ist und zudem weniger bekannt als die Niemöller oder die List. Für viele ist auch das Thema Fremdsprachen ein ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung zwischen der List und der Niemöller. Hat man nämlich seine Fremdsprache schon seit der 7. Klasse, kann man diese auf der List sofort abwählen, ohne eine andere belegen zu müssen. Auf der Niemöller muss man dagegen noch ein Jahr weitermachen und mit mind. 5 Punkten (Note 4) bestehen, bevor man es abwählen kann und „abgeschlossen“ hat. Hat man seine 2. Fremdsprache aber erst seit der 9. Klasse als festes Vorhaben, so muss man auf der List einen Null-Kurs belegen, d.h. wieder ganz von vorne anfangen, und diese Sprache bis zum Abschluss der 13. (Q4) belegen und auch mit 5 Punkten abschließen. Auf der Niemöller jedoch kommt man, obwohl man die Fremdsprache 2 Jahre weniger hat, mit denjenigen in einen Kurs, die diese Fremdsprache schon seit der 7. Klasse belegen. Dafür muss man diese aber nur ein Jahr fortühren.

Viele gehen auch auf die Friedrich-List-Schule, da sie ihre Fremdsprache direkt abwählen können, mit der Voraussetzung, dass sie diese seit der 7. Klasse haben. Für mich war das aber kein Grund, deswegen auf die List zu gehen, da ich mit der Sprache eigentlich gut zurechtkomme. 

Integration auf Augenhöhe

IMG_0185 (1)-min

In der Helene-Lange-Schule bekommt man nicht viel von der Momentanen Flüchtlingswelle mit. Keine Flüchtlingsklassen existieren in der Schule.

Doch diese Entscheidung liegt nicht bei der Schule sondern bei dem Schulamt. Es entscheidet welche Schule wie viele Flüchtlinge aufnimmt. An unserer Schule können aus verschiedenen Gründen keine Flüchtlinge aufgenommen werden. Einerseits ist die Schule voll belegt, viele Leute sind in den Wartelisten und es gibt keine freien Räume in denen eine Flüchtlingsklasse eingeführt werden könnte.

Andererseits engagiert sich die Helene-Lange-Schule für die Flüchtlinge.

Das Feste Vorhaben „Get together“ zum Beispiel unternimmt alle zwei Wochen Freizeitaktivitäten mit Flüchtlingen. Innerhalb dieses Vorhabens verbringen Schüler unserer Schule Zeit mit Flüchtlingen. Sie gehen mit ihnen Bowlen, ins Kino, spielen Spiele und vieles mehr. Richtige Integration steht hier an erster Stelle. Die Jugendlichen werden hier wie gleichwürdige Menschen behandelt und haben nicht den Status, dass sie einer von vielen, hilfsbedürftigen Flüchtlingen sind.

Verschiedene Interessierte meldeten sich schon bei „Get together“ um ihre Unterstützung anzubieten. So meldete sich mal ein Autounternehmen und bot einen Transport für Unternehmen an. Ein Footballk-Club lud zu spielen ein und viele weitere meldeten sich.

Aktuell plant das feste Vorhaben ein neues Projekt. Sie wollen gemeinsam mit den Flüchtlingen in der ersten Woche nach den Ferien einen sogenannten „Vielplatz“ bauen. Dieser wird an der Gemeinschaftsunterkunft Mainzer Straße errichtet. Dieser Platz soll dazu einladen Zeit zu verbringen – gemeinsam für Kinder und Erwachsene. Er wird vielleicht ähnlich wie ein Spielplatz sein, nur sollen dort vielfältige Konstruktionen errichtet werden. Hela-Schüler und zugewanderte Jugendliche geben derzeit Ideen zu diesem Platz ab und treffen sich zur weiteren Planung

Doch nicht nur „Get together“ unternimmt etwas. Auch Lehrer unserer Schule helfen freiwillig. Herr Schulze zum Beispiel ist Vorsitzender und Mitgründer des Vereins „VERAMI“ VERA steht für Verantwortung und MI für Miteinander. Dieser Verein finanziert „Get together“, veranstaltet Treffen zwischen Jugendlichen und Flüchtlingen. Herr Schulze ist ebenfalls Mitglied im Netzwerk des Flüchtlingsrates Wiesbaden. Sie Organisieren Momentan ein Willkommensprojekt für jugendliche und erwachsene Flüchtlinge.

Deutschintensivklassen genügen nicht, um von Integration zu sprechen. Es kann nicht allein darum gehen schnell deutsch zu lernen. Begegnungen auf Augenhöhe sind wichtig, Kontakte zueinander zu finden, Verständnis für den Anderen zu entwickeln. Es gibt viele traumatisierte Kinder, viele von ihnen sind ohne ihre Familien nach Wiesbaden gekommen. Stell Dir vor, Du wärest in einem anderen Land ganz allein….“ sagt Herr Schulze. In dem Vorhaben „Get together“ freuen sich beide Seiten auf die Treffen. Flüchtlinge wie auch Schüler von der Hela. Dort können die Flüchtlinge Mensch sein, so wie es richtig ist. Sie unternehmen viel miteinander, haben Spaß und werden anerkannt. Anerkennung als Mensch – das ist Integration!

Star Wars 7 „Das Erwachen der Macht“ – Deutschland-Premiere

Kostüm

46. Ball des Sports

Der 46. “Ball des Sports” fand am Samstag, den 26. Februar 2016, in der Ball-Arena auf dem Bowling Green und im Kurhaus statt.
Der Ball des Sports ist eine jährliche Veranstaltung, welche, wie alle anderen Events, ganz im Dienste des Spitzensports steht. Es ist die erfolgreichste europäische Benefiz Veranstaltung zugunsten der Deutschen Sporthilfe. Der Benefiz-Erlös betrug in diesem Jahr 750 000 Euro. Es wurden rund 1.6000 Gäste in der Ball-Arena und im Kurhaus erwartet. Dieses Jahr markierte der 46. Ball des Sports den Start ins Jahr der Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro. Es gab einen Countdown für Rio, welcher ein atemberaubendes Sport- und Showprogramm mit über 100 Medaillengewinnern und Gewinnerinnen beinhaltete. Es war der sportlichste “Rote Teppich” der Bundesrepublik ausgerollt, so schreibt es die Wiesbadener Website (www.wiesbaden.de). Außerdem gab es neben den zahlreichen Sportlern auch eine Menge an Vorständen, welche sich zur Hälfte als Sponsoren, Partner des Gala- Programms und an der Tombola beteiligten. Es wurden außerdem zahlreiche Vertreter der deutschen Politik erwartet, unter ihnen auch Bundespräsident Joachim Gauck.