Hela-Merch

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Es ist wieder soweit, ein neuer Hela-Merch ist in Planung, den stelle ich heute vor.

Vorgesehen sind etwas schlichter gehaltene Hoodies, T-Shirts und Polo-Shirts. Der

Slogan ist diesmal auf nepalesisch und lautet wie immer „Helene-Lange Schule”. Dieser

Entwurf wurde der Schulleitung schon vorgeschlagen und nun wird eine Firma ge-

sucht die die T-Shirts usw herstellen.

Das neue Logo entstand weil es eher negatives Feedback zu dem früheren Logo gab.

Vielen war das alte nämlich zu übertrieben und zu auffällig.

Da es die Verbindung zu Nepal gibt kam die SV darauf einen Merch mit nepal-

lesischem Einfluss zu kreieren.

 

 

Betriebspraktikum 2018

alice hat kein IQ

Das Betriebspraktikum der 8. Klassen fand dieses Jahr vom 9. bis zum 27. April statt.

In diesem dreiwöchigen Praktikum lernen die Schüler viele neue Erfahrungen und viele bekommen sogar eine bessere Vorstellung über ihre Zukunft später im Beruf.

Beliebte Praktika sind bei Konditoren, in der Bäckerei, im Hotel, im Verkauf oder bei der Physiotherapie. Es war zwar für einige Kinder sehr schwer Plätze zu finden, jedoch hat am ende jeder einen Platz bekommen. Die letzten Praktika wurden sogar erst 3 Wochen vorher vergeben.

Immer erstaunlich sind die sehr guten Rückmeldungen der Betriebe bei Hela Schülern! Die Schule wird besonders bei Praktika sehr hoch gelobt, was uns alle sehr erfreut.

Bei den Betrieben gab es auch sehr spezielle Plätze, hinter denen mehr steckt als der Name verrät.

In Blumenläden zum Beispiel muss man auf alles achten, auf die Bewässerung, die Zusammenstellung und vor allem auf die Perfekte Darstellung und Inszenierung der Blumen, um sie möglichst ansprechend auf den Kunden wirken zu lassen.

Oder Techniker, die Metallplatten bis zur hundertstel Millimeter-Stelle zuschneiden. Architekturbüros, Pferdetheraputen, Konditoren oder Einzelhndel – die Bandbreite der besuchten Stellen war in diesem Jahr wieder sehr hoch!

Alles in allem ist dies eins der beliebtesten Praktika dieser Schule.

alice ist behindert

Monate lange Vorbereitung für 25 Minuten Auftritt

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In der Zirkus AG gibt es viel zu sehen: Clowns, Akrobaten, Jongleure und viele mehr.
Die Fünfer und Sechser der Hela proben jeden Montag in der 5./6. Stunde ihre Auftritte.
Herr Scheid ist seit 3 Jahren der zuständige Lehrer für die Zirkus AG.
Er berichtet, dass manche Schüler die Arbeit der AG unterschätzen, die AG jedoch bei vielen auch sehr beliebt ist.
Die Artisten suchen selbst Themen, entwickeln eigene Storys, eigene Choreografien und eigene Sketche.
Die Arbeit der Gruppe wird dann zwei mal im Schuljahr vor der ganzen Schulgemeinde präsentiert. Dieses Jahr gibt es den nächsten Auftritt an der 30-Jahr-Feier.
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„Nichts“ das Theaterprojekt der Klasse 9b

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Die Aufführungen der 9b sind vorüber und wir haben uns eine der letzten Aufführungen für euch angeschaut.
In dem Theaterstück „Nichts“ der 9b geht es um einen Jungen Namens Pierre-Anthon der keinen Sinn mehr in allem sieht. Daher setzt er sich auf einen Pflaumenbaum und spuckt die anderen Kinder mit den Pflaumenkernen an. Die Kinder versuchen ihn davon zu überzeugen, dass es noch einen Sinn im Leben gibt indem sie ihm indirekt Gegenstände opfern  und Beispiele nennen. Dies schaukelt sich immer weiter nach oben bis ein Junge sogar seinen Finger abgehackt bekommt. Dann wird einem Mädchen ihre „Unschuld“ genommen und ein Hund wird geköpft. Der Haufen der Dinge den die Kinder geopfert haben wird dann als Kunst bezeichnet und soll für mehrere Millionen verkauft werden. Als dann Pierre-Anthon diesen Haufen an Dingen sieht ändert das seine Meinung trotzdem nicht. Dies macht die anderen Kinder so wütend, dass sie Pierre-Anthon zu Tode prügeln. Dann brennt der Haufen der Kinder ab, dieser ist jedoch nicht versichert, weshalb auch die Kinder gar nichts bekommen…
Viele der Kinder die das Theater gesehen hatten fanden es toll und gut gespielt. Die Schauspieler erzählten, dass sie Theater statt Film gewählt hatten weil sie wollten, dass jeder auf die Bühne kann. Die Schauspieler hatten vorher das Buch im Unterricht gelesen, deshalb hielten sie es für eine gute Idee das Stück zu nehmen. Wie sich herausstellte war es genau die richtige Entscheidung, da sie viel Applaus für ihr Stück bekamen. 

 

Filmrezension Passangers

Filmprojekt Klasse 9D

Letze Vorbereitung

In einer Woche ist es soweit! Am Freitag dem 17.2.2017 ist die Premiere der Kurzffilme der Klasse 9d. Wir haben Carina (15),  und Mickelina (14), interviewt, um herausfinden, was gerade im Projekt passiert.

Sie sagen, dass sie jetzt fast alles fertig gedreht haben und jetzt noch schneiden müssen.

Da die Klasse mehrere Kurzfilme parallel dreht (wie in fast allen Filmprojekten), müssen sie sich beeilen, damit alles rechtzeitig fertig gedreht werden kann. Die beiden Mädchen haben uns sogar ein paar Stellen der Filme verraten. Wir können nur sagen Blut wird fließen und Menschen werden sterben. Die Schüler sind sehr zufrieden mit ihrem Regessiuer (Oliver Dürr), da sie ihre eigenen Ideen gut umsetzen können er aber trotzdem gut organisiert ist. Das Projekt wird dieses mal von der „Living Backery“ direkt am Josephs Hospital mit belegten Brötchen gesponsort. Es ist auch eines der wenigen Projekte, das sogar mit Geld gesponsort wird. Ab übernächster Woche läuft der Film dann regelmäßig in der Aula.

Jugendsprache

Hauptschulprüfung

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Hauptschulabschluss an der Helene-Lange-Schule 2016/17
An der Helene-Lange-Schule schreibt ein kleiner Teil der Schüler und Schüllerinnen im neuten Jahrgang die Hauptschulprüfung. Diejenigen Schüler müssen diese Prüfung machen, deren Leherer sich aufgrund der Prognosen vom Zeugnis der achten Klasse nicht sicher sind, ob die Schüler die spätere Realschulprüfung am Ende der zehnten Klasse schaffen können.
Die Hauptschulprüfung ist eine Absicherung, dass die Hauptschüler, falls Sie die Realschulprüfung nicht bestehen werden nicht ohne Abschluss die Schüle verlassen müssen. Wir haben den 14 jährigen Phillip aus dem neunten Jahrgang interviewt, der an der Hauptschulprüfung teilnehmen wird.
Phillip erzählte, dass er und seine anderen Hauptschulklassenkameraden sich jede Woche nach der Schule treffen, um sich auf die Prüfungen im Mai vorzubereiten.
Am vergangenen Dienstag den 6. Dezember wurde eine Simulation geschieben, welche den Hauptschülern darstellen soll wie schwer die Prüfungen im Vorjahr waren.
Am kommenden Dienstag den 13. Dezember werden die Hauptschulprojektprüfungen abgehalten. Aus der Redaktion wünschen wir viel Erfolg!

Schüleraustausch

Planungsgruppe – Schulhofgestaltung

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Englisch-Theater

Auch dieses Jahr ist es wieder so weit, es ist Englischtheater.

Wie die letzten Jahre kamen auch dieses Jahr wieder zwei Regisseure aus Irland zu uns an die „HELA“.
Diese bringen meist spielerisch den Kindern aus den 8. Klassen auf lustige Art und Weise Englisch bei. Doch es heißt ja „English-Theatre“ also muss natürlich auch was gearbeitet werden. Dazu habe ich Moana aus der 8a Interviewt.
Ich fragte natürlich wie sie es findet und ob es ihr Spaß macht. Sie antwortete ,dass sie es cool findet und dass es ihr viel Spaß macht. Das Thema der 8a ist Singen, Tanzen und kleine aber feine Szenen spielen. Selbst die Klassenlehrerin Frau Wissmann sang und tanze in den Proben mit. Sie spielt sogar bei dem Stück mit.
Die Schüler sowie die Regisseure kommen miteinander sehr gut klar und verständigen sich natürlich auf Englisch.
Also ein gutes Gelingen für die 8ter
und viel Spaß beim Englisch-Theater- Spielen!

Schulsprecherwahlen

Am Montag sowie am Dienstag fanden die Schulsprecherwahlen an unserer Schule statt. Es standen 3 Teams zur Auswahl: Team 1, bestehend aus 3 Schülern der  10d, mit den Zielen die Hitzefrei-Regel zu verschärfen, sowie die Preise in der Mensa zu reduzieren. Ob diese Ziele erfüllbar sind, bleibt fraglich. Das zweite Team besteht aus 4 Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 10b. Ihre Ziele waren eigentlich schon eher realistischer. Das Team 3 besteht aus 3 Schülern der Klasse 10c, sie wirkten sehr verantwortungsbewusst und sie hatten auch sehr gut erfüllbare Ziele. Letzteres Team, welches eigentlich die “besten” Ziele hatte, belegte am Ende mit 166 Stimmen nur den letzen  Platz. Den 2. Platz belegte das Team 2, mit 173 Stimmen. Und Gruppe 1 gewann mit nur 2 Stimmen Vorsprung die Wahl. Es war also eine sehr knappe Sache. Doch ob dieses Team das richtige ist, bleibt abzuwarten…

25 Stunden Lauf

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25 Stunden Lauf

Am Samstag dem 10. September wurde der 25 Stunden Lauf mit dem Startschuss des Bürgermeisters Sven Gerich bei perfekten Wetterbedingungen eröffnet. 

Der Lauf fand nun zum 12. Mal statt. Um 10.00 Uhr wurde das Event eröffnet. 89 Teams nahmen teil, aufgeteilt in 3 Klassen: Sport Klasse, Fun Klasse und Kids Klasse. In der Sport Klasse standen maximal 10 Startplätze zur Verfügung, in der Fun Klasse 25 und in der Kids Klasse duften nur Kinder und Jugendliche, die zwischen 2000-2008 geboren wurden starten. Für diese Klasse durften 30 Kids starten, allerdings gab es ein Laufverbot von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens. Das ganze wurde von der Wispo organisiert. Einen Tag vorher wurden die Zelte aufgebaut, wo die Läufer oder Läuferinnen nachts schlafen oder sich ausruhen konnten. Am Sonntag dem 11. September um 11.00 Uhr endete das Ganze und die Siegerehrung folgte. Es gab verschiedene Preise, meistens Gutscheine. Dieses Jahr haben in der Sport Klasse die Waldsträßer mit 436 Runden den ersten Platz belegt, in der Fun Klasse hat das Team Valentin mit 419 Runden gewonnen und in der Kids Klasse hat das Team B&B golden kids SC Wiesbaden mit 241 Runden gewonnen. 

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Eröffnug Stadtmuseum-Wiesbaden

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Am 11.09.2016 eröffnete das Stadtmuseum „Sam“, am Marktkeller, in der Wiesbadener Innenstadt.

In der Ausstellung, die ab 11:00 Uhr Mittags für Besucher offen war, gab es wertvolle Ausstellungsstücke aus der Vergangenheit Wiesbadens.

Von der Bronzezeit bis heute kann man dort Artefakte finden.

Am Spezialcomputer ist es möglich seinen Lieblingsgegenstand wählen.

Dieser bekommt dann am Monatsende einen Ehrenplatz im Museum.

Eine Führung mit detaillierten Erläuterungen, Playmobil für die Kleineren zum spielerischen Lernen und Entdeckungsreise der Hessischen Landeshauptstadt werden täglich angeboten.

Jeden ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen finden sie auf www.wiesbaden.de .

Studienfahrt nach Buchenwald 2016

Bei uns in der HeLa ist es inzwischen selbstverständlich, dass man in der 9. Klasse das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, beziehungsweise die heutige Gedenkstätte Buchenwald besucht. Auf dieser Fahrt lernt man wirklich sehr viel Interessantes und man bekommt zahlreiche Führungen in Buchenwald, beziehungsweise auch eine Führung in Weimar. Es ist jedoch wirklich sehr erschreckend, begreifen zu müssen, dass man an genau derselben Stelle steht, wo damals 56.000 sogenannte “Häftlinge” auf grausamste Art und Weise umgebracht wurden. Aber das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald war nicht etwa ein Vernichtungslager, wie das damalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen, nein, es war vielmehr “nur” eine Anstalt, wo die Häftlinge zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Deswegen gab es in Buchenwald auch keine Gaskammern. Doch die SS-Beamten durften trotzdem die Häftlinge töten, je nachdem wie ihre Laune eben war. Das für mich persönlich Erschreckendste in Buchenwald war die ehemalige “Genickschussanlage”. Dort wurden die Häftlinge für eine angebliche Untersuchung hineingeschickt. Ihnen wurde gesagt, dass sie einfach mal von einem Arzt untersucht werden, doch stattdessen mussten sie sich in einen bestimmten Raum stellen und dort schoss ihnen dann ein SS-Mann ins Genick. Insgesamt hat mir die Fahrt nach Buchenwald dennoch gut gefallen, da man wirklich viel über die damalige Zeit lernt, jedoch war es für mich nicht vermeidbar, ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch wieder nach Hause fahren. Außerdem kann ich auch versprechen, dass diese Zeit in Buchenwald einen sehr zum Nachdenken anregt. Trotzdem kann ich diese Fahrt nach Buchenwald nur empfehlen!

Verseuchtes Trinkwasser?

Schulfest 2016

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Letzten Samstag war wieder mal viel Trubel in der Hela. Das Unesco-Schulfest fand wie jedes Jahr statt. Die Türen waren für Schüler, Eltern und Interessierte weit geöffnet. Jeden erwartete ein buntes und vielseitiges Programm. In der Mensa wurde wieder ein leckeres Essensangebot aufgestellt und neben Hotdogs und Kuchen gab es auch viele Getränke. Auch unsere restlichen Schüler hatte allerlei Ideen. So gab es einen Dosenwerfstand von der 6c oder eine Filz-Mitmachaktion von der Filz- und Textil-AG. Auch um die Versorgung wurde sich gut gekümmert. Smoothies, Milchshakes und Cocktails in der 6b, Crépes und auch Mocktails vom Schulelternbeirat. Es gab vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Man konnte auf dem Schulhof mit Pfeil und Bogen schießen, oder sich in der Berufswahl-Börse beraten lassen. Wie jedes Jahr gab es auch viele Infostände über die festen Vorhaben oder die neu anstehenden AG´s. Die Schulband und der Chor hatten ihre Auftritte und in der Turnhalle konnte man die Zirkus-AG bestaunen. Dieses Jahr war nun auch zum ersten mal das Radio-Aktiv aktiv und unterhielt uns mit Musik. Das diesjährige Schulfest war ein voller Erfolg und wir können das nächste Unesco-Schulfest kaum erwarten.

 

Diebstahl in der Mensa

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Jede Pause ist die Mensa gut besucht. Das Team der Mensa hat Vertrauen in die Schüler und Frau Schabarum empfängt jeden von uns herzlich und mit korrektem Vornamen. Die Nachricht, dass in der Mensa geklaut wird, traf sie deswegen besonders hart.
Seit einigen Wochen kam die Meldung aus dem 6er Treff, dass Schüler ihre Mitschüler beim Klauen erwischt haben. Von da an wurde genauer darauf geachtet und es stellt sich heraus, dass kein Jahrgang unschuldig ist. Viele Schüler bedienen sich einfach an dem Kühlschrank und verlassen die Mensa ohne zu Bezahlen. Das funktioniert deshalb so gut, weil es grade um den Kühlschrank oft sehr viel Gedrängel gibt.
Für Frau Schabarum ist das ein Schock! Sie vertraut den Schülern und kommt ihnen in vielen Dingen sehr entgegen. Uns selbst sagte sie, dass es sie traurig macht und dass dieses Vertrauen nun nicht berechtigt war. Als erste Maßnahme hat sie einen Zettel aufgehängt mit der Aufschrift „Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.“ Ebenfalls muss Frau Schabarum jetzt ganz alleine hinter der Theke stehen, da ihre Kollegin Frau Michel draußen steht und aufpasst. Das bedeutet Stress für das gesamte Team.
Das Problem konnte noch nicht gelöst werden und momentan sind alle ratlos. Die Diebstähle sind in keiner Weise nachvollziehbar, schließlich sind die Sachen wirklich nicht teuer und meistens bezahlt man sowieso mit dem Chip, auf den die Eltern regelmäßig Geld laden. Wir können nur hoffen, dass die Schüler einsehen, dass ihr Verhalten nicht korrekt ist. Jedem wäre es lieber, wenn das Thema nicht mehr angesprochen werden muss.

Café Licht – Rezension

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Das diesjährige Stück der großen Theaterwerkstatt war eine abgewandelte Form von „Andorra“ von Max Frisch. Es hieß „Café Licht“, genau wie der Hauptschauplatz des Stücks. Die Regie führte Franziska Geyer.

In dieser Version wurde das Originalstück so umgeschrieben, dass es zur aktuellen Situation der Flüchtlingskrise passt. Im Original ging es um Judendiskriminierung, in „Café Licht“ sind es die „Wanderer“, die der Bevölkerung vom sogenannten „Freiland“ Unbehagen bereiten, verbunden mit der Angst vor den grausamen Unmenschen, die in Fremdland ihr Unwesen treiben. Die Hauptfigur des Stückes Andri, ist angeblich ein Findelkind aus dem Fremdland, das von dem Lehrer Jochen aufgenommen wurde. Andri ist in Barblin verliebt, die leibliche Tochter von Jochen. Allerdings hat auch Maximilian ein Auge auf Barblin geworden, worauf sich ein Konflikt zwischen den beiden anspannt. Diese Vorgänge, die Vorurteile seiner Mitmenschen und dann noch Jochens Verbot, Barblin zu heiraten, belasten ihn sehr. Dann kommt außerdem noch eine Fremde nach Freiland, die nett zu ihm ist als alle anderen gegen ihn sind, die dann jedoch umgebracht wird. Andri wird zu Unrecht beschuldigt, sie getötet zu haben, aber die anderen sehen ihre Vorurteile dadurch bestätigt. Am Ende kommt dann jedoch heraus, dass Jochen Andris leiblicher Vater ist und er ihn nur als Findelkind ausgegeben hatte, weil er ein uneheliches Kind der ermordeten Fremden war.

Das Stück beeindruckte mit seinem aktuellen Bezug und hielt unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, auch wenn manche Anspielungen beinah zu offensichtlich waren, allerdings sollte das Stück ja auch für die jüngeren Jahrgänge geeignet sein. Für die „ganz Kleinen“ könnte es zum Teil zu kompliziert gewesen sein, aber es ist ja auch fast unmöglich, ein Stück für alle Altersgruppen unserer Schule zu schaffen.

Die schauspielerische Leitung war ebenfalls äußerst gut. Man vergaß ganz, wer da in Wirklichkeit spielte und sah nur noch die Rolle, ohne darüber nachzudenken, dass es ja nur ein Theaterstück war. Sowohl die Liebesgeschichte mit Barblin und Andri, wie auch das Misstrauen der Einwohner und alles andere war sehr glaubwürdig. Außerdem gab es immer wieder musikalische Einlagen, ob es nun Gesang, Klavier, Geige oder Gitarre war.

Was ebenfalls positiv auffiel, war das schöne und aufwendige Bühnenbild des Cafés. Mit Lampen, Blümchen, Vasen, Theke und Etagere wirkte es schon fast heimelig und stand später im krassen Gegensatz zu der dramatischen Zuspitzung des Stückes.

Alles in allem war „Café Licht“ eins der besten Stücke, die in letzter Zeit aufgeführt wurden, das sowohl durch tolle Schauspieler, ein gut durchdachtes Drehbuch, wie auch ein schönes Bühnenbild herausstach.

Reise nach Nepal

Das Erdbeben in Nepal ist mittlerweile schon ein Jahr her und in den Medien wird nichts mehr über die bleibenden Schäden dieser Tragödie berichtet. Deshalb wollten sich Lehrer, Eltern von Schülern und auch Schüler unserer Schule ein Bild davon machen, wie es jetzt in Nepal aussieht. Dafür sind sie für zwei Wochen in den Osterferien nach Nepal geflogen. Die Reisegruppe war erst für ein paar Tage in der Hauptstadt Katmandu, danach fuhren sie in das Projektgebiet der Helene-Lange-Schule. Dort mussten sie sehen, dass es sehr viel Zerstörung gab und vor allem wenig dagegen gemacht wird. Weiter im Osten des Landes ist die Zerstörung sogar noch größer. Um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen machte die Reisegruppe eine Umfrage bei den Einheimischen. Allerdings viel diese Umfrage nicht gerade sehr positiv aus. Die einheimischen Familien haben nicht wirklich die Motivation die Trümmer wegzuräumen und etwas Neues aufzubauen. Die meisten wandern lieber in das Ausland aus. Die Reisegruppe war allerdings nicht nur da, um sich ein Bild zu machen, sondern sie wollte auch direkt vor Ort etwas tun, indem sie Trümmer wegräumte und den Menschen half.

Das Schlimmste ist, dass durch das Erdbeben auch die ganzen Schulen zerstört wurden, dadurch gibt es natürlich keine Bildung mehr für die Kinder und auch keine Zukunftsperspektiven. Herr Frenz meinte auch, dass von dem vielen Geld was über die Spendenaktionen, die nach dem Erdbeben gestartet wurden, noch nicht viel neu erbaut wurde.

Für diesen Artikel habe ich ein Interview mit Herrn Frenz geführt.