Toiletten sind geschlossen!

Jungstoilette jetzt geschlossen

Die Jungstoilette ist jetzt endgültig geschlossen. Nach wiederholten Demolierungen hatte die Schulleitung die Nase voll und hat die Toiletten bis auf Weiteres geschlossen.

Laut einiger Schüler, soll jemand das Toilettenpapier angezündet haben und die Toiletten demoliert haben. Ob und wann die Toiletten wieder geöffnet werden ist noch nicht bekannt.

Allerdings gibt es ja immernoch Toiletten im NAWI-Gebäude und neben dem Raum der Stille.

Laut Herrn Scheid,dem Leiter des FV Schulreporter liegen diese häufigen Demolierungen an der geringen Wertschätzung von fremden Eigentum. Früher sollen sich die Schüler mit der Schule mehr identifiziert haben. Vor zum Beispiel zehn Jahren waren in den Klassen insgesamt maximal zwei bis drei Kaugummis unter den Tischen. Heute findet man zum Beispiel alle paar Meter einen Kaugummi im Teppich oder sonstwo. Herr Scheid findet trotzdem, dass unsere Schule im Vergleich zu anderen Schulen wenig Vandalismus hat.

Die Frage die sich trotzdem noch stellt, ist: Sind solche Kollektivstrafen erlaubt ?

  In diesem Fall gilt, dass die Verhängung von Kollektivstrafen auch unschuldige Schüler treffen würde. Dies wäre ein Verstoß gegen den elementaren rechtsstaatlichen Grundsatz, dass jede Strafe Schuld im Falle der Tat voraussetzt. Die Schule ist als staatliche Einrichtung den Grundsätzen von einem Rechtsstaat verpflichtet. Zudem verstößt die Kollektivstrafe gegen die Menschenwürde, weil sie die von ihr betroffenen Unschuldigen zum Opfer der Schuldisziplinargewalt erniedrigen würde.

Aus diesen beiden Gründen sind Kollektivstrafen im Schulbereich stets unzulässig.

Wir plädieren daher dafür, dass die Toiletten schnellstmöglich wieder zugänglich gemacht werden.

Club of Rome

Auch diesen Monat geht es im Festen Vorhaben Club of Rome wieder um Nachhaltigkeit. Zurzeit wird an mehreren Projekten gearbeitet. Beispielsweise möchten sie in allen Klassen Schilder zur Mülltrennung anbringen. Diese Aktion würde durch die mangelhafte Mülltrennung in den einzelnen Klassen hervorgerufen, denn meist findet man in den Abfalleimern in den Klassen keinen in Papier, Plastik und Restmüll getrennten Müll, sondern einen planlos entsorgten Müll vor. Zu dem Thema Nachhaltigkeit möchten sie, dass die Angebote der Mensa und des Kiosk nachhaltiger werden sollen. Außerdem arbeitet der Club of Rome an einem Plakat über Mobbing. Denn in der Vergangenheit ist es vermehrt zu Mobbingataken in der Klassen oder auch über das Internet gekommen.

Fridays for Future

Jaspar (links) und die Schüler*innen der AG-Nachhaltigkeit

Zum Jahrestag von Fridays For Future „FFF“ haben wir Jaspar Reimann, aus der Orga-Gruppe der Bewegung zu uns in die Helene-Lange-Schule eingeladen. Er nahm sich viel Zeit für unsere Fragen. Einen Auszug könnt ihr hier nachlesen. Das komplette Interview gibt es demnächst auch als Podcast!

Hallo Jaspar, schön dass du Zeit für uns hast! Bald jährt sich die Bewegung um Greta Thunberg. Wie viele Teilnehmer gibt es denn in Wiesbaden?

Das ist sehr unterschiedlich, im Sommer haben wir 1000-3000 Besucher und im Winter im Durchschnitt 400-600. Außerdem gibt es noch den „harten Kern“ das sind 60-70 Besucher.

Was sind die Zukunftspläne von Fridays For Future in Wiesbaden?

Es ist ein bisschen schwer zu sagen, da wir selbst nicht wirklich eine Ahnung haben und im Moment selber am Planen sind. Auf jeden Fall radikaler werden und uns auf den Stadtrat konzentrieren, weil wir dort ein bisschen Druck ausüben wollen. 

Wie wollt ihr die Menschen dazu bewegen zu Fridays For Future zu kommen?

Ich glaube es beginnt schon sehr früh selbst im Menschen, wenn man für sich selber entscheidet, dass man was für das Klima zu machen. Es beginnt schon in der Schule wo gesagt wird irgendwas stimmt hier nicht. 

Wie feiert ihr den Jahrestag?

Wir feiern ihn mit einer großen, angekündigten Demo und einer kleinen Überraschung meinerseits. Und die Route ist sehr ähnlich wie letztes Jahr aufgebaut. Ihr könnt also gespannt sein (lacht). 

Was tust du für die Umwelt?

Ich lebe seit zwei Jahren vegetarisch, kaufe unter anderem seit zwei Jahren Secondhand und fahre mit dem Fahrrad oder Öffentlichen Verkhersmitteln oder gehe zu Fuß. In Urlaub fliege ich überhaupt nicht. Zum Beispiel fliegt 7 mal am Tag ein Kurzstreckenflug zwischen München und Frankfurt. Mit der Bahn ist man ungefähr genauso lange unterwegs, wenn man das Einchecken und so weiter mitberechnet. Das macht für mich keinen Sinn, dann mit dem Flieger unterwegs zu sein.

Jaspar war selber Schüler auf unserer Schule und wir haben uns sehr über seine Anwesenheit gefreut. Für die Zukunft wünschen wir alles Gute!

Let´s play

Die Fahrrad- und Spiele AG räumt zur Zeit den zukünftigen Spielwagen auf dem Schulhof ein. Der Spielwagen soll im Sommer eröffnet werden. Dort darf sich dann jeder Schüler*in Spielsachen ausleihen. Die AG hat bis vor kurzem noch Roller zusammengebaut, die dann auch eingesetzt werden. Bevor die Spielgeräte in den Spielwagen geräumt werden wird vorher getestet, ob alles funktioniert, beispielsweise die Bremsen. 

Wir freuen uns schon auf die Eröffnung des Spielwagens und hoffen, dass die Spielsachen lange halten und die Schüler*innen viel Spaß daran haben werden.

Hela-Merch

Es ist wieder soweit, ein neuer Hela-Merch ist in Planung, den stelle ich heute vor.

Vorgesehen sind etwas schlichter gehaltene Hoodies, T-Shirts und Polo-Shirts. Der

Slogan ist diesmal auf nepalesisch und lautet wie immer „Helene-Lange Schule“. Dieser

Entwurf wurde der Schulleitung schon vorgeschlagen und nun wird eine Firma ge-

sucht die die T-Shirts usw herstellen.

Das neue Logo entstand weil es eher negatives Feedback zu dem früheren Logo gab.

Vielen war das alte nämlich zu übertrieben und zu auffällig.

Da es die Verbindung zu Nepal gibt kam die SV darauf einen Merch mit nepal-

lesischem Einfluss zu kreieren.

 

 

Betriebspraktikum 2018

Das Betriebspraktikum der 8. Klassen fand dieses Jahr vom 9. bis zum 27. April statt.

In diesem dreiwöchigen Praktikum lernen die Schüler viele neue Erfahrungen und viele bekommen sogar eine bessere Vorstellung über ihre Zukunft später im Beruf.

Beliebte Praktika sind bei Konditoren, in der Bäckerei, im Hotel, im Verkauf oder bei der Physiotherapie. Es war zwar für einige Kinder sehr schwer Plätze zu finden, jedoch hat am ende jeder einen Platz bekommen. Die letzten Praktika wurden sogar erst 3 Wochen vorher vergeben.

Immer erstaunlich sind die sehr guten Rückmeldungen der Betriebe bei Hela Schülern! Die Schule wird besonders bei Praktika sehr hoch gelobt, was uns alle sehr erfreut.

Bei den Betrieben gab es auch sehr spezielle Plätze, hinter denen mehr steckt als der Name verrät.

In Blumenläden zum Beispiel muss man auf alles achten, auf die Bewässerung, die Zusammenstellung und vor allem auf die Perfekte Darstellung und Inszenierung der Blumen, um sie möglichst ansprechend auf den Kunden wirken zu lassen.

Oder Techniker, die Metallplatten bis zur hundertstel Millimeter-Stelle zuschneiden. Architekturbüros, Pferdetheraputen, Konditoren oder Einzelhndel – die Bandbreite der besuchten Stellen war in diesem Jahr wieder sehr hoch!

Alles in allem ist dies eins der beliebtesten Praktika dieser Schule.

alice ist behindert

Monate lange Vorbereitung für 25 Minuten Auftritt

In der Zirkus AG gibt es viel zu sehen: Clowns, Akrobaten, Jongleure und viele mehr.
Die Fünfer und Sechser der Hela proben jeden Montag in der 5./6. Stunde ihre Auftritte.
Herr Scheid ist seit 3 Jahren der zuständige Lehrer für die Zirkus AG.
Er berichtet, dass manche Schüler die Arbeit der AG unterschätzen, die AG jedoch bei vielen auch sehr beliebt ist.
Die Artisten suchen selbst Themen, entwickeln eigene Storys, eigene Choreografien und eigene Sketche.
Die Arbeit der Gruppe wird dann zwei mal im Schuljahr vor der ganzen Schulgemeinde präsentiert. Dieses Jahr gibt es den nächsten Auftritt an der 30-Jahr-Feier.
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„Nichts“ das Theaterprojekt der Klasse 9b

Die Aufführungen der 9b sind vorüber und wir haben uns eine der letzten Aufführungen für euch angeschaut.
In dem Theaterstück „Nichts“ der 9b geht es um einen Jungen Namens Pierre-Anthon der keinen Sinn mehr in allem sieht. Daher setzt er sich auf einen Pflaumenbaum und spuckt die anderen Kinder mit den Pflaumenkernen an. Die Kinder versuchen ihn davon zu überzeugen, dass es noch einen Sinn im Leben gibt indem sie ihm indirekt Gegenstände opfern  und Beispiele nennen. Dies schaukelt sich immer weiter nach oben bis ein Junge sogar seinen Finger abgehackt bekommt. Dann wird einem Mädchen ihre „Unschuld“ genommen und ein Hund wird geköpft. Der Haufen der Dinge den die Kinder geopfert haben wird dann als Kunst bezeichnet und soll für mehrere Millionen verkauft werden. Als dann Pierre-Anthon diesen Haufen an Dingen sieht ändert das seine Meinung trotzdem nicht. Dies macht die anderen Kinder so wütend, dass sie Pierre-Anthon zu Tode prügeln. Dann brennt der Haufen der Kinder ab, dieser ist jedoch nicht versichert, weshalb auch die Kinder gar nichts bekommen…
Viele der Kinder die das Theater gesehen hatten fanden es toll und gut gespielt. Die Schauspieler erzählten, dass sie Theater statt Film gewählt hatten weil sie wollten, dass jeder auf die Bühne kann. Die Schauspieler hatten vorher das Buch im Unterricht gelesen, deshalb hielten sie es für eine gute Idee das Stück zu nehmen. Wie sich herausstellte war es genau die richtige Entscheidung, da sie viel Applaus für ihr Stück bekamen. 

 

Filmrezension Passangers

Filmprojekt Klasse 9D

In einer Woche ist es soweit! Am Freitag dem 17.2.2017 ist die Premiere der Kurzffilme der Klasse 9d. Wir haben Carina (15),  und Mickelina (14), interviewt, um herausfinden, was gerade im Projekt passiert.

Sie sagen, dass sie jetzt fast alles fertig gedreht haben und jetzt noch schneiden müssen.

Da die Klasse mehrere Kurzfilme parallel dreht (wie in fast allen Filmprojekten), müssen sie sich beeilen, damit alles rechtzeitig fertig gedreht werden kann. Die beiden Mädchen haben uns sogar ein paar Stellen der Filme verraten. Wir können nur sagen Blut wird fließen und Menschen werden sterben. Die Schüler sind sehr zufrieden mit ihrem Regessiuer (Oliver Dürr), da sie ihre eigenen Ideen gut umsetzen können er aber trotzdem gut organisiert ist. Das Projekt wird dieses mal von der „Living Backery“ direkt am Josephs Hospital mit belegten Brötchen gesponsort. Es ist auch eines der wenigen Projekte, das sogar mit Geld gesponsort wird. Ab übernächster Woche läuft der Film dann regelmäßig in der Aula.

Jugendsprache

Hauptschulprüfung

Hauptschulabschluss an der Helene-Lange-Schule 2016/17
An der Helene-Lange-Schule schreibt ein kleiner Teil der Schüler und Schüllerinnen im neuten Jahrgang die Hauptschulprüfung. Diejenigen Schüler müssen diese Prüfung machen, deren Leherer sich aufgrund der Prognosen vom Zeugnis der achten Klasse nicht sicher sind, ob die Schüler die spätere Realschulprüfung am Ende der zehnten Klasse schaffen können.
Die Hauptschulprüfung ist eine Absicherung, dass die Hauptschüler, falls Sie die Realschulprüfung nicht bestehen werden nicht ohne Abschluss die Schüle verlassen müssen. Wir haben den 14 jährigen Phillip aus dem neunten Jahrgang interviewt, der an der Hauptschulprüfung teilnehmen wird.
Phillip erzählte, dass er und seine anderen Hauptschulklassenkameraden sich jede Woche nach der Schule treffen, um sich auf die Prüfungen im Mai vorzubereiten.
Am vergangenen Dienstag den 6. Dezember wurde eine Simulation geschieben, welche den Hauptschülern darstellen soll wie schwer die Prüfungen im Vorjahr waren.
Am kommenden Dienstag den 13. Dezember werden die Hauptschulprojektprüfungen abgehalten. Aus der Redaktion wünschen wir viel Erfolg!

Schüleraustausch

Planungsgruppe – Schulhofgestaltung

Englisch-Theater

Auch dieses Jahr ist es wieder so weit, es ist Englischtheater.

Wie die letzten Jahre kamen auch dieses Jahr wieder zwei Regisseure aus Irland zu uns an die „HELA“.
Diese bringen meist spielerisch den Kindern aus den 8. Klassen auf lustige Art und Weise Englisch bei. Doch es heißt ja „English-Theatre“ also muss natürlich auch was gearbeitet werden. Dazu habe ich Moana aus der 8a Interviewt.
Ich fragte natürlich wie sie es findet und ob es ihr Spaß macht. Sie antwortete ,dass sie es cool findet und dass es ihr viel Spaß macht. Das Thema der 8a ist Singen, Tanzen und kleine aber feine Szenen spielen. Selbst die Klassenlehrerin Frau Wissmann sang und tanze in den Proben mit. Sie spielt sogar bei dem Stück mit.
Die Schüler sowie die Regisseure kommen miteinander sehr gut klar und verständigen sich natürlich auf Englisch.
Also ein gutes Gelingen für die 8ter
und viel Spaß beim Englisch-Theater- Spielen!

Schulsprecherwahlen

Am Montag sowie am Dienstag fanden die Schulsprecherwahlen an unserer Schule statt. Es standen 3 Teams zur Auswahl: Team 1, bestehend aus 3 Schülern der  10d, mit den Zielen die Hitzefrei-Regel zu verschärfen, sowie die Preise in der Mensa zu reduzieren. Ob diese Ziele erfüllbar sind, bleibt fraglich. Das zweite Team besteht aus 4 Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 10b. Ihre Ziele waren eigentlich schon eher realistischer. Das Team 3 besteht aus 3 Schülern der Klasse 10c, sie wirkten sehr verantwortungsbewusst und sie hatten auch sehr gut erfüllbare Ziele. Letzteres Team, welches eigentlich die „besten“ Ziele hatte, belegte am Ende mit 166 Stimmen nur den letzen  Platz. Den 2. Platz belegte das Team 2, mit 173 Stimmen. Und Gruppe 1 gewann mit nur 2 Stimmen Vorsprung die Wahl. Es war also eine sehr knappe Sache. Doch ob dieses Team das richtige ist, bleibt abzuwarten…

25 Stunden Lauf

25 Stunden Lauf

Am Samstag dem 10. September wurde der 25 Stunden Lauf mit dem Startschuss des Bürgermeisters Sven Gerich bei perfekten Wetterbedingungen eröffnet. 

Der Lauf fand nun zum 12. Mal statt. Um 10.00 Uhr wurde das Event eröffnet. 89 Teams nahmen teil, aufgeteilt in 3 Klassen: Sport Klasse, Fun Klasse und Kids Klasse. In der Sport Klasse standen maximal 10 Startplätze zur Verfügung, in der Fun Klasse 25 und in der Kids Klasse duften nur Kinder und Jugendliche, die zwischen 2000-2008 geboren wurden starten. Für diese Klasse durften 30 Kids starten, allerdings gab es ein Laufverbot von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens. Das ganze wurde von der Wispo organisiert. Einen Tag vorher wurden die Zelte aufgebaut, wo die Läufer oder Läuferinnen nachts schlafen oder sich ausruhen konnten. Am Sonntag dem 11. September um 11.00 Uhr endete das Ganze und die Siegerehrung folgte. Es gab verschiedene Preise, meistens Gutscheine. Dieses Jahr haben in der Sport Klasse die Waldsträßer mit 436 Runden den ersten Platz belegt, in der Fun Klasse hat das Team Valentin mit 419 Runden gewonnen und in der Kids Klasse hat das Team B&B golden kids SC Wiesbaden mit 241 Runden gewonnen. 

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Eröffnug Stadtmuseum-Wiesbaden

Am 11.09.2016 eröffnete das Stadtmuseum „Sam“, am Marktkeller, in der Wiesbadener Innenstadt.

In der Ausstellung, die ab 11:00 Uhr Mittags für Besucher offen war, gab es wertvolle Ausstellungsstücke aus der Vergangenheit Wiesbadens.

Von der Bronzezeit bis heute kann man dort Artefakte finden.

Am Spezialcomputer ist es möglich seinen Lieblingsgegenstand wählen.

Dieser bekommt dann am Monatsende einen Ehrenplatz im Museum.

Eine Führung mit detaillierten Erläuterungen, Playmobil für die Kleineren zum spielerischen Lernen und Entdeckungsreise der Hessischen Landeshauptstadt werden täglich angeboten.

Jeden ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen finden sie auf www.wiesbaden.de .

Studienfahrt nach Buchenwald 2016

Bei uns in der HeLa ist es inzwischen selbstverständlich, dass man in der 9. Klasse das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, beziehungsweise die heutige Gedenkstätte Buchenwald besucht. Auf dieser Fahrt lernt man wirklich sehr viel Interessantes und man bekommt zahlreiche Führungen in Buchenwald, beziehungsweise auch eine Führung in Weimar. Es ist jedoch wirklich sehr erschreckend, begreifen zu müssen, dass man an genau derselben Stelle steht, wo damals 56.000 sogenannte „Häftlinge“ auf grausamste Art und Weise umgebracht wurden. Aber das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald war nicht etwa ein Vernichtungslager, wie das damalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen, nein, es war vielmehr „nur“ eine Anstalt, wo die Häftlinge zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Deswegen gab es in Buchenwald auch keine Gaskammern. Doch die SS-Beamten durften trotzdem die Häftlinge töten, je nachdem wie ihre Laune eben war. Das für mich persönlich Erschreckendste in Buchenwald war die ehemalige „Genickschussanlage“. Dort wurden die Häftlinge für eine angebliche Untersuchung hineingeschickt. Ihnen wurde gesagt, dass sie einfach mal von einem Arzt untersucht werden, doch stattdessen mussten sie sich in einen bestimmten Raum stellen und dort schoss ihnen dann ein SS-Mann ins Genick. Insgesamt hat mir die Fahrt nach Buchenwald dennoch gut gefallen, da man wirklich viel über die damalige Zeit lernt, jedoch war es für mich nicht vermeidbar, ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch wieder nach Hause fahren. Außerdem kann ich auch versprechen, dass diese Zeit in Buchenwald einen sehr zum Nachdenken anregt. Trotzdem kann ich diese Fahrt nach Buchenwald nur empfehlen!

Verseuchtes Trinkwasser?