Betriebspraktikum 2018

Das Betriebspraktikum der 8. Klassen fand dieses Jahr vom 9. bis zum 27. April statt.

In diesem dreiwöchigen Praktikum lernen die Schüler viele neue Erfahrungen und viele bekommen sogar eine bessere Vorstellung über ihre Zukunft später im Beruf.

Beliebte Praktika sind bei Konditoren, in der Bäckerei, im Hotel, im Verkauf oder bei der Physiotherapie. Es war zwar für einige Kinder sehr schwer Plätze zu finden, jedoch hat am ende jeder einen Platz bekommen. Die letzten Praktika wurden sogar erst 3 Wochen vorher vergeben.

Immer erstaunlich sind die sehr guten Rückmeldungen der Betriebe bei Hela Schülern! Die Schule wird besonders bei Praktika sehr hoch gelobt, was uns alle sehr erfreut.

Bei den Betrieben gab es auch sehr spezielle Plätze, hinter denen mehr steckt als der Name verrät.

In Blumenläden zum Beispiel muss man auf alles achten, auf die Bewässerung, die Zusammenstellung und vor allem auf die Perfekte Darstellung und Inszenierung der Blumen, um sie möglichst ansprechend auf den Kunden wirken zu lassen.

Oder Techniker, die Metallplatten bis zur hundertstel Millimeter-Stelle zuschneiden. Architekturbüros, Pferdetheraputen, Konditoren oder Einzelhndel – die Bandbreite der besuchten Stellen war in diesem Jahr wieder sehr hoch!

Alles in allem ist dies eins der beliebtesten Praktika dieser Schule.

alice ist behindert

BIZ (Berufs-Informations-Zentrum)

Die 8-ten Klassen haben das Arbeitsamt besucht. Die Schülerinnen und Schüer haben dort einen Test gemacht der bestimmt welche Berufsrichtung sie später einschlagen können. In diesem Test wurden einige Fragen gestellt: über räumliches Denken, Hörverstehen und Mathematik. Dann gab es ebenfalls noch Fragen, wie man in bestimmten Situationen handeln würde. Beispielsweise wurde abgefragt, wie man als Angestellter eines Fotostudios reagieren würde, wenn ein Kunde sich mehrfach und zu unrecht über die mangelnde Qualität der Aufnahmen beschwert – ruhig bleiben, dagegen halten oder sich unterbuttern lassen? Bei Mathematik gab es Knobelaufgaben, beim räumlichen Denken gab es Geometrie-Aufgaben und bei dem Hörverstehen natürlich etwas zum Hören. Der Test dauerte ungefähr 45 Minuten und nach dem Test wurden dann, je nach den Vorlieben und den Ergebnissen des Tests ein paar Berufe vorgeschlagen. Danach konnte man es sich ausdrucken und mit nach Hause nehmen. Der Test brachte in den meisten Fällen tatsächlich passende Ergebnisse, von denen sich die Schülerinnen und Schüler vorstellen konnten, diese einmal auszuüben. Manchmal waren die Vorschläge aber total weit weg von unseren Traumberufen.

UNESCO AG

Die Helene-Lange-Schule ist eine UNESCO Projektschule.
Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, auf Deutsch: Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) fördert Kultur, Bildung, Wissenschaft, Informatik und Kommunikation.
Als UNESCO Projektschule verfolgt die Hela bestimmte Ziele wie: Armut und Elend zu bekämpfen, die Menschenrechte für alle zuverwirklichen, die globale Entwicklung voranzubringen und das Anderssein der anderen zu akzeptieren, sich gegenseitig zu tolerieren und voneinander zu lernen . Diese Ziele setzt die Schule mit Hilfe der UNESCO AG um.
Ihr größtes Projekt ist das Nepal Projekt, dort unterstützt sie seit 25 Jahren in der Region Bhandar mittlerweile 40 Schulen mit 86 Lehrer und 6000 Schülern, ein Kinderhaus mit 19 Kindern und 5 Gesundheitsstationen.
50 % der geförderten Gebäude sind bei den großen Erdbeben im vergangenen Jahr ganz zerstört worden oder müssen repariert werden. Eine große Aufgabe für die nächsten Jahre, auch für die UNESCO AG.

Unsere Internetseite

Du möchtest mehr über unsere Schule und die wichtigsten News erfahren?! Dann bist du auf unserer Seite genau richtig.
An unserer Schule wird unter anderem das Feste Vorhaben „Schulreporter“
angeboten. Das Redaktionsteam der Schulreporter trifft sich jeden Donnerstag von
14:00-15:30 Uhr und bespricht Themen in vier verschiedenen Ressorts. Dann wird zum Beispiel besprochen wer
welches neue Thema anfängt und welcher Artikel schon korrigiert ist und
hochgeladen werden kann. Für das Koordinieren dieser Aufgaben haben wir die 2 CVD’s, die alles
organisieren und leiten. Unter diesen Chefs vom Dienst gibt es außerdem noch die Ressorts-Leiter, die in den einzelnen Ressorts aufpassen und sie leiten. Diese arbeiten in den Gebieten: HeLa News,
Gesellschaft, Lehrerportrait und Service. Jede Woche werden von uns neue und spannende Artikel hochgeladen, die mit viel Mühe und Zeit geschrieben wurden.
Das Redaktionsteam freut sich über jeden Leser!

Schulabschlüsse auf der HeLa

Wie ihr sicher wisst, ist die Helene-Lange-Schule eine integrierte Gesamtschule, was bedeutet, dass hier alle Kinder, ob mit Hauptschul-, Gymnasial-, oder Realschulempfehlung die Schule besuchen. Deswegen sind hier alle Abschlüsse möglich. Bevor es soweit ist, wird euch das natürlich nochmal ausführlich erklärt, deshalb fasse ich alles einmal kurz zusammen:
Welchen einen Abschluss man machen kann, hängt davon ab wie gut man in der Schule ist. In den höheren Klassen bekommt man deshalb, zusammen mit dem Zeugnis, am Ende des Jahres eine Abschlussprognose. Diese Prognose kann sich natürlich ändern, wenn man sich verbessert, oder eben verschlechtert. Je nach Abschluss muss man verschieden lang zur Schule gehen. Macht man einen Hauptschulabschluss, werden die Prüfungen in der neunten Klasse geschrieben und nach der neunten geht man von der Schule. Mit einem Realschulabschluss endet die Schule nach der zehnten Klasse, auch dort werden Prüfungen geschrieben, die aber die ganze Klasse mitschreiben muss. Wer Abitur machen will, geht nach der zehnten Klasse auf eine andere Schule, eine Oberstufe, um dort nach weiteren zwei Jahren sein Abitur zu machen. Hierzu müssen aber die Noten des Abgangszeugnis die Aufnahmehürde zur gymnasialen Oberstufe erfüllen.
Wer sich also für den Besuch einer integrierten Gesamtschule entscheidet hat alle Möglichkeiten offen innerhalb seiner Klasse den für ihn passenden Abschluss zu erreichen.

Welche Projekte gibt es an der HeLa?

Die Helene-Lange-Schule wird nicht umsonst eine Versuchs-/Projektschule genannt. Fast in jedem Schuljahr hat jeder die Möglichkeit den persönlichen Umfang an Wissen und Erfahrungen durch viele Projekte und Praktika zu vergrößern.

Schon im ersten HeLa-Jahr beginnen die Schüler mit dem sogenannten Tierpraktikum, bei dem man sich sozial engagiert, indem man z.B. in einer Hilfestation für kranke Tiere hilft. Schon dort lernt man, was es heißt, Verantwortung für Etwas zu übernehmen. Gerade im jungen Alter ist dies sehr unbekannt und anstrengend, doch der Großteil der Schüler gab positive Rückmeldungen dazu ab.

In der siebten Klasse kommt das zweite Praktikum der HeLa-Laufbahn, das Kindergartenpraktikum. Hier besucht und arbeitet man für drei Wochen in einer Kindertagesstätte, wo es meistens sehr viel für die Schüler zu tun gibt. Die Kinder brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und vor allem Hilfe in den für uns alltäglichen Dingen, wie z.B. Jacke und Schuhe anziehen. Man kann es eben nicht direkt auf Anhieb. Nach der Beendigung des Praktikums sind die Kinder meistens sehr traurig darüber, dass die Praktikanten wieder gehen müssen. Die Betreuer/innen waren immer froh, Entlastung und Hilfe mit den Kindern zu bekommen, weswegen sie umso dankbarer waren.

In der achten Klasse kommt das nächste Praktikum auf jeden zu, das Betriebspraktikum. Hierbei handelt es sich um ein dreiwöchiges Praktikum in einem Betrieb, der von den Schülern ausgewählt werden darf. Natürlich bekommt man nicht immer seine Erstwahl , weil viele Betriebe keine Praktikanten nehmen. Jeder muss an diese nämlich auch Bewerbungen schreiben und hoffen, dass er/sie angenommen wird. Gerade in diesem Praktikum lassen sich viele Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln. Der Großteil der Schüler hatte sehr viel Spaß in Betrieben, wo man selbst mal handwerklich etwas machen darf. Büro-Betriebe wurden von vielen eher als langweilig und schlecht gewertet, weil man dort nicht wirklich etwas zu tun hat.

Im gleichen Schuljahr noch gibt es das Alt und Jung Praktikum, wo die Schüler Zeit mit einer älteren Person ihrer Wahl verbringen. Jedoch dürfen es keine Verwandten sein. Auch dieses Praktikum ist sehr empfehlenswert durch das große Erhalten von Erfahrungen.

Außerdem findet im achten Schuljahr das sogenannte Englisch-Theater statt. Hier kommen für drei Wochen Schauspieler aus Großbritannien in die Schule, um mit den Schülern ein kleines Theaterstück auf die Beine zu stellen. Das Endprodukt wird vor den Eltern vorgetragen.

Nach dem vollen achten Schuljahr geht es im neunten direkt weiter mit dem Film-/Theaterprojekt(mehr Informationen dazu im Text „ Das Film- und Theaterprojekt“).Hier arbeiten die Schüler über fünf Wochen hinweg ein Theater oder Film mit Hilfe eines professionellen Regisseurs aus. Das Endprodukt wird vor den Eltern und der Schülerschaft vorgeführt.

Mitte des neunten Schuljahres gibt es dann den Schüleraustausch(mehr Informationen dazu im Text „Der Schüleraustausch der HeLa“). Hier haben die Schüler die Chance für mehrere Wochen ins Ausland zu fliegen, um neue Kulturen und Sprachen kennenzulernen.

Im zehnten und letzten Schuljahr gibt es noch das Sozialpraktikum. Hier haben die Schüler die Entscheidung. Entweder sie suchen sich eine soziale Einrichtung in ihrer Umgebung, oder sie gehen mit anderen Schülern aus dem Jahrgang nach Görlitz, wo sie auf sich alleine gestellt sind, weil sie zusammen in einer Wohngemeinschaft leben. Das alles natürlich ohne Lehrer. Beide dieser Möglichkeiten gehen drei Wochen und sind unglaublich voll an persönlichen Erfahrungen für das spätere Leben. Oftmals arbeiten die Schüler mit geistig und körperlich behinderten Menschen. Dieses Praktikum ist deswegen im Vergleich zu den vorigen Praktika ganz anders. So auch die Aussagen vieler Schüler aus den zehnten Jahrgängen.

Insgesamt bietet die HeLa Projekte und Praktika für jeden an. Die dadurch gesammelten Erfahrungen sind einmalig und bleiben für immer erhalten.